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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Ein Rollenmodell zur Einbindung der Endkunden in eine smarte Energiewelt

verfasst von: Lutz Hillemacher, Kai Hufendiek, Valentin Bertsch, Holger Wiechmann, Jan Gratenau, Patrick Jochem, Wolf Fichtner

Erschienen in: Interdisziplinäre Aspekte der Energiewirtschaft

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Der erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) bedingt einen Wandel im Energieversorgungssystem. Zum einen müssen Lösungen gefunden werden, wie trotz der hohen Volatilität der EEEinspeisung grundsätzlich die Systemstabilität gewährleistet werden kann, zum anderen müssen Differenzen zwischen Einspeisung und Entnahme, die zunehmend auch auf regionaler Ebene zu beobachten sind, auch regional über den Markt ausgeglichen werden. Hierzu sind neue technische Steuerungs- und modifizierte Marktmechanismen zu entwickeln. Dabei kommt nicht zuletzt auf Grund der politisch vorgegebenen Entflechtung der beteiligten Akteure ihrer konkreten Rollendefinition eine besondere Bedeutung zu. In der Vergangenheit wurde der Rolle der Endkunden allerdings meist eine eher untergeordnete Bedeutung beigemessen. Für ein Gelingen der Umgestaltung des Energieversorgungssystems ist die Einbeziehung der Endkunden jedoch unabdingbare Voraussetzung. Im Rahmen des Forschungsprojektes „MeRegio“ konnte nachgewiesen werden, dass die aktive Einbeziehung der Endkunden in das anreizbasierte Last- und Erzeugungsmanagement erhebliche Potenziale zum Lastausgleich aufweist. Somit kann die stärkere Fokussierung auf den Endkunden einen Beitrag zur Bewältigung obiger Herausforderungen beim Umbau des Energieversorgungssystems leisten.

Metadaten
Titel
Ein Rollenmodell zur Einbindung der Endkunden in eine smarte Energiewelt
verfasst von
Lutz Hillemacher
Kai Hufendiek
Valentin Bertsch
Holger Wiechmann
Jan Gratenau
Patrick Jochem
Wolf Fichtner
Copyright-Jahr
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-12726-8_11