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01.09.2013 | Ausgabe 3/2013

Zeitschrift für Energiewirtschaft 3/2013

Eine Bewertung der Regelenergievermarktung im Power-to-Gas-Konzept

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft > Ausgabe 3/2013
Autoren:
Julia Michaelis, Julian Junker, Martin Wietschel

Zusammenfassung

Zur Integration des steigenden Anteils fluktuierender Einspeisung aus erneuerbaren Energieträgern werden zukünftig vermehrt Flexibilitätsoptionen benötigt. Ein viel diskutierter Ansatz ist das Power-to-Gas-Konzept (PtG), welches die Erzeugung der chemischen Energieträger Wasserstoff bzw. Methan aus Strom und die Speicherung in Kavernen oder bereits vorhandenen Gasspeichern ermöglicht. Mit einem wirtschaftlichen Betrieb wird erst ab 2030 bei einem ausreichenden Angebot an Stromüberschüssen, insbesondere aus Windkraftanlagen, gerechnet. Ein bisher wenig untersuchter Aspekt ist die Vermarktung der flexiblen Elektrolyse als steuerbare Last am Regelenergiemarkt. Diese bietet Möglichkeiten, Zusatzerlöse zu erzielen und günstigen Strom in Form von Regelleistung zu beziehen. Ziel dieses Beitrags ist es, dieses Einsatzgebiet zu analysieren und den potenziellen Einfluss der Regelenergievermarktung für PtG zu bewerten. Dazu werden zuerst ein Überblick über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten von erneuerbarem Gas gegeben und die Unterschiede der Bezeichnungen Biogas und Speichergas herausgearbeitet. Anschließend erfolgt eine Übersicht über den heutigen Regelenergiemarkt und eine Auswertung der Preisentwicklungen auf dem Sekundärregelleistungsmarkt, sowie die Vorstellung von erwarteten zukünftigen Marktentwicklungen. Die Bewertung der sich bei einer optimierten Vermarktung der Elektrolyseurleistung am Sekundärregelleistungsmarkt ergebenden Gasgestehungskosten erfolgt modellgestützt auf Basis historischer Daten. Es werden drei Szenarien definiert und untersucht sowie der Einfluss des Strompreises ermittelt. Es zeigt sich, dass die Teilnahme am Regelenergiemarkt lukrativ ist und die Möglichkeit bietet, PtG-Anlagen wirtschaftlich zu betreiben. Im Modell konnten die Gestehungskosten für Methan um bis zu 74 % auf 46 €/MWh und für Wasserstoff um bis zu 81 % auf 25 €/MWh gegenüber PtG-Anlagen ohne Regelenergievermarktung gesenkt werden.

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