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Über dieses Buch

Das Aufspüren der Ursachen für den besonderen wirtschaftlichen Erfolg einzelner Unternehmen beschäftigt Wissenschaft und Praxis gleichermaßen. So bildet die Untersuchung der Quellen von Wettbewerbsvorteilen gegenwärtig den gemeinsamen Nenner eines Großteils der Strategieforschung. Die vorliegende Arbeit umfasst vor diesem Hintergrund zwei thematische Schwerpunkte. Zum einen wird hier argumentiert, dass sich die Ursachen für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen stets einer allgemein akzeptierten wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Erklärung entziehen. Zum anderen wird mit der neutralen Theorie der Wettbewerbsdominanz ein alternativer Forschungsansatz zur Untersuchung der Erfolgsunterschiede zwischen Unternehmen entworfen. Der Kern des neutralen Ansatzes besteht darin, aus der beobachteten Erfolgsverteilung zwischen konkurrierenden Unternehmen Erkenntnisse über die Dynamik des zugrunde liegenden Wettbewerbsprozesses zu erlangen. So wird hier in einer empirischen Studie der Einfluss der Nachhaltigkeit von Wettbewerbsvorteilen sowie der Stärke von Wettbewerbsbeschränkungen in Branchen auf die resultierende Erfolgsverteilung untersucht.
Das Buch wendet sich an jeden mit einem Interesse an den zentralen Fragestellungen der strategischen Managementforschung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
In der Strategieforschung gelten dabei allgemein Wettbewerbsvorteile, deren Ursprung zumeist entweder in einer geschützten Marktposition oder in besonderen idiosynkratischen Unternehmensressourcen vermutet wird, als Ursache für den überlegenen wirtschaftlichen Erfolg einzelner Unternehmen. Als Maß für den wirtschaftlichen Erfolg als zu erklärende Variable wird dann in empirischen Untersuchungen regelmäßig auf Finanzkennzahlen wie den Return on Sales (ROS), den Return on Asset (ROA) oder den Return on Equity (ROE) zurückgegriffen.
Ingo Reinhardt

Kapitel 2. Strategisches Management in der gegenwärtigen Diskussion

Zusammenfassung
Der Auseinandersetzung mit dem Problemfeld des strategischen Managements liegt eine ganz praktische Motivation zugrunde. Wertschöpfung, der Ursprung für den Wohlstand einer Gesellschaft, findet heutzutage weltweit fast ausschließlich in (privatwirtschaftlichen) Unternehmen statt. Diese stehen in vielfältigen Wechselbeziehungen zu ihrer sozialen und ökonomischen Umwelt und in Konkurrenz zueinander.
Ingo Reinhardt

Kapitel 3. Die Krise der aktuellen Strategieforschung

Zusammenfassung
Gegenstand des letzten Kapitels war die Darstellung des aktuellen Paradigmas in der strategischen Managementforschung gewesen. Dieses ist dabei im Wesentlichen anhand seiner zentralen Kernargumentationslinien charakterisiert worden. Ziel dieses Kapitels ist nun die Entwicklung einer fundamentalen Kritik an der grundsätzlichen Argumentationsweise, wie sie auf den letzten Seiten als der harte Kern des aktuellen Paradigmas bezeichnet worden ist.
Ingo Reinhardt

Kapitel 4. Auf dem Weg zu einer neutralen Theorie strategischen Managements

Zusammenfassung
Die Akzeptanz der Ausführungen des letzten Kapitels muss zu einem grundsätzlichen Zweifel an dem gegenwärtig dominierenden Paradigma in der strategischen Managementforschung führen. Denn ein Erfolg bei der Suche nach den unternehmensspezifischen Quellen von (nachhaltigen) Wettbewerbsvorteilen, die dann einen anhaltenden überlegenen wirtschaftlichen Erfolg begründen, wird dort aufgrund logischer Erwägungen ausgeschlossen. Das bedeutet aber weder, dass es keine wettbewerbsrelevanten Unterschiede zwischen Unternehmen geben kann, noch, dass bestimmte im aktuellen Diskurs thematisierten Konzepte wie Markteintrittsbarrieren oder Isolationsmechanismen ohne Bedeutung für Wettbewerbssituationen sind.
Ingo Reinhardt

Kapitel 5. Schlussbemerkungen

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der in dieser Arbeit formulierten Überlegungen war eine fundamentale Kritik an der gegenwärtigen Argumentationslogik zur Erklärung des unterschiedlichen wirtschaftlichen Erfolgs von Unternehmen. Vor dem Hintergrund allgemein akzeptierter Anforderungen an die Theoriebildung in empirischen Wissenschaften ist dabei insbesondere argumentiert worden, dass die Erklärung des überlegenen wirtschaftlichen Erfolgs von Unternehmen auf Basis unternehmensspezifischer Merkmale nicht möglich ist.
Ingo Reinhardt

Backmatter

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