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Über dieses Buch

Benedikt Fecher zeigt, dass in der Bereitstellung und Nachnutzung von Daten erhebliches Potenzial für den wissenschaftlichen Fortschritt steckt. Dieses begründet er nicht nur mit dem effizienten Einsatz von Ressourcen, zum Beispiel durch Nachnutzung von existierenden Daten für die Erforschung neuer Fragestellungen, sondern auch mit der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle. Durch die konzeptionelle Präzision und aufwendige empirische Bearbeitung liefert dieses Buch Standards für nachhaltiges und effizientes Management in Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Fokus von Wissenschaftscommunities und Forschungspolitik.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Digitalisierung ist ein Megatrend. Diese Zeitdiagnose wird heute in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft breit geteilt. Sie besagt, dass es kaum einen Lebensbereich gibt, der nicht von Informationstechnologien durchdrungen wird.

Benedikt Fecher

Kapitel 2. Offener Zugang zu Forschungsdaten

Um den Untersuchungsgegenstand einzugrenzen und operationalisierbar zu machen, ist es notwendig, sich einen Begriff davon zu machen, was mit Forschungsdaten gemeint ist und was sie als „offen zugänglich“ kennzeichnet. Als Grundlage für die definitorische Eingrenzung von Forschungsdaten dienen die Principles and Guidelines for Access to Research Data from Public Funding (2007) der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD), die Empfehlungen zur gesicherten Aufbewahrung und Bereitstellung digitaler Forschungsprimärdaten (2009) und die Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten (2015) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Benedikt Fecher

Kapitel 3. Perspektiven auf den wissenschaftlichen Fortschritt

Die abstrakte Fortschrittshoffnung, die in der Offenlegung von Forschungsdaten liegt, lässt sich im Wesentlichen auf drei Perspektiven verdichten.

Benedikt Fecher

Kapitel 4. System des Datenaustauschs

In den vorangegangenen Kapiteln wurden die Chancen des offenen Zugangs zu Forschungsdaten in Bezug auf den erhofften wissenschaftlichen Fortschritt dargelegt. Aufbauend auf diesen deskriptiven Kapiteln dient das folgende analytische Kapitel der Klärung der übergeordneten Frage, welche Faktoren die Offenlegung von Forschungsdaten bedingen. Hier wird eine Systemsicht eingenommen, bei der die wesentlichen Akteure, Organisationen sowie rechtlichen, ethischen und wissenschaftskulturellen Faktoren identifiziert und in einen empirisch überprüften und sinnhaften Zusammenhang gebracht werden.

Benedikt Fecher

Kapitel 5. Perspektive des Primärforschers

Im vorangegangen Kapitel stand der gesamte Prozess des Forschungsdatenaustausches im Fokus der Betrachtung. Bei diesem Systemblick wurde deutlich, dass der einzelne Forscher Teil eines komplexen Systems ist und die einfache Entscheidung, ob er seine Daten bereitstellt oder nicht vielen Einfluss- und Kontextfaktoren unterliegt. Das Erkenntnisinteresse dieses zweiten analytischen Kapitels ist es, eine Erklärung dafür zu finden, wie der einzelne Forscher angesichts der ihm gegebenen Voraussetzungen und in Bezug auf seine Daten agiert.

Benedikt Fecher

Kapitel 6. Praktische und Theoretische Implikationen

Abschließend werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte zum Wissenschaftssystem und zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit reflektiert. Der Titel der Arbeit nimmt dabei eine theoretische Ableitung vorweg: Die Wissenschaft ist eine Reputationsökonomie.

Benedikt Fecher

Kapitel 7. Eine QWERTY-Welt

Mit der Bezeichnung „research parasites“ für Wissenschaftler, die Daten anderer Wissenschaftler nutzen, illustrieren die eingangs erwähnten Longo und Drazen (2016) welch geringen Stellenwert die Verfügbarmachung und Nachnutzung von Daten in der akademischen Forschung noch immer hat. Das Phänomen der Digitalisierung ist damit untrennbar verbunden, aber nicht der einzig entscheidende Faktor. Es scheitert schließlich weniger an der technischen Möglichkeit, Daten aus der sogenannten small science offenzulegen, sondern daran, dass es für solche Daten (noch) keinen Markt gibt.

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