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Über dieses Buch

In diesem Buch befasst sich der Autor auf theoretischer und laborexperimenteller Ebene mit einer noch jungen Entwicklung auf dem Gebiet der Unternehmenskommunikation, der sogenannten integrierten Berichterstattung (Integrated Reporting, IR). Während die theoretisch-kritische Auseinandersetzung u. a. auf die Evaluierung eines potentiellen Mehrwertes abzielt, rückt das Laborexperiment, welches im Essener Labor für experimentelle Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde, Urteile und Entscheidungen privater Investoren in den Mittelpunkt. Die Ergebnisse der Analysen bereichern den in Wissenschaft und Praxis geführten Diskurs um die Vorteilhaftigkeit der Berichtsform IR.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Zählen von Gegenständen, die Dokumentation von Vermögenswerten und Schulden, die transparente Aufbereitung derartiger Informationen−die Datenerfassung und ihre Kommunikation gelten als große intellektuelle Errungenschaften der menschlichen Zivilisation. Bereits seit Jahrtausenden werden diese Fähigkeiten weltweit in unterschiedlicher Ausprägung eingesetzt: ob in der mesopotamischen Agrargesellschaft ca. 8.000 v. Chr., die Tonfiguren zum Zählen nutzte; ob bei den Inka, die mit ihrem Quipu eine Art Zählinstrument universell einsetzten; ob bei Inventaristen im alten Ägypten, die zur Organisation des königlichen Finanzhaushalts beitrugen; oder chinesischen Buchhaltern um 7.000 v. Chr. Mit ihrem spezifischen Wissen verfolg(t)en die Anwender mannigfaltige Ziele.
Christian Manfred Kellner

Kapitel 2. Theoretische Fundierung der Unternehmenskommunikation

Zusammenfassung
Das übergeordnete Ziel der Unternehmenskommunikation ist die Reduktion von naturgegebenen Informationsasymmetrien zwischen einem privilegierten Sender (Unternehmen) und benachteiligten Empfängern (Abschlussadressaten). Der Rechnungsleger veröffentlicht auf freiwilliger oder juristisch verpflichtender Basis Informationen über sich selbst, was teilweise unter dem Schlagwort „Unternehmenspublizität“ subsumiert wird. Aufgrund der Abstinenz einer Legaldefinition und einer oftmals synonymen Verwendung mit Begriffen wie „Offenlegung“, „Bekanntmachung“, „Veröffentlichung“ u. ä., soll an dieser Stelle eine Abgrenzung zur Unternehmenskommunikation erfolgen.
Christian Manfred Kellner

Kapitel 3. Entwicklungsstufen der Unternehmenskommunikation als Bestandteile des IR

Zusammenfassung
In der Einleitung wird die Finanzberichterstattung als das historisch älteste Element der integrierten Berichterstattung bezeichnet. Um diese These zu belegen, dient als Ausgangspunkt der Primärzweck von IR, der im Rahmenkonzept des International Integrated Reporting Council (IIRC) wie folgt umschrieben wird: „The primary purpose of an integrated report is to explain to providers of financial capital how an organization creates value over time.“ Entscheidend ist hierbei das Verständnis von Wert. Analysiert man die zugrundeliegende Konzeption intensiver, unterscheidet der IIRC zwischen Wert für das Unternehmen und Wert für andere (Stakeholder i. w. S.).
Christian Manfred Kellner

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Kapitel 4. Informationsverarbeitung am Kapitalmarkt

Zusammenfassung
Nach deutschem Recht gelten Kapitalgesellschaften als kapitalmarktorientiert, wenn sie Wertpapiere über einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 11 WpHG ausgegeben oder eine derartige Zulassung zum Wertpapierhandel beantragt haben. Unter dem Begriff „Wertpapier“ versteht der nationale Gesetzgeber definitionsgemäß Aktien, aktienähnliche Anteile, aktienvertretende Zertifikate und Schuldtitel. International wird eine Kapitalmarktorientierung affirmiert, sofern Wertpapiere des betrachteten Unternehmens an einem geregelten Markt gem. Art. 4 Abs. 1 Tz. 21 der Richtlinie 2014/65/EU zum Handel zugelassen sind.
Christian Manfred Kellner

Kapitel 5. Experimentelle Untersuchung

Zusammenfassung
Um die in der Einleitung formulierten Forschungsfragen nach wissenschaftlichen Maßstäben zu beantworten, kommen unterschiedliche empirische Herangehensweisen in Betracht, darunter Beobachtungen, Befragungen und Experimente. Ziel dieses Unterkapitels ist es, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze in kompakter Form herauszustellen und überzeugend zu begründen, weshalb die Wahl im Rahmen der vorliegenden Dissertation auf das Laborexperiment fiel.
Christian Manfred Kellner

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die Schlussbetrachtung der vorliegenden Arbeit gliedert sich in zwei kohärente Teile. Es folgt zunächst eine thesenförmige Zusammenfassung der wichtigsten laborexperimentell gewonnenen Erkenntnisse. Der inhaltliche Fokus liegt somit auf dem Kapitalienmodell und dessen Wirkung auf Urteile und Entscheidungen studentischer Probanden, die in einem Kapitalmarktkontext das Verhalten nichtprofessioneller Investoren approximieren.
Christian Manfred Kellner

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