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Über dieses Buch

​Wie wird man heute Journalist? Wo und in welchen Funktionen arbeiten Journalisten? Wie verändern die neuen Medien den Journalistenberuf? Wo kann man Journalismus lernen? Wie findet man Kontakt zu einer Redaktion? Wie recherchiert man eine Story? Kann der Journalist objektiv informieren? Wie schreibt man eine Nachricht? Was sind die Besonderheiten von Bericht, Reportage, Interview, analysierendem Beitrag und Feature sowie von Kommentar, Glosse und Rezension? Auf diese Fragen gibt die neu bearbeitete 19. Auflage erprobte und bewährte Antworten, aber auch Auskünfte über den neuesten Stand journalistischer Arbeitstechniken und Ausbildungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort zur 19. Auflage

Zusammenfassung
Wie arbeitet man als Journalist? Wie wird man Journalist? Die von Klaus Meier und Gabriele Hooffacker neu bearbeitete 19. Auflage beschreibt beides: zunächst die Regeln des journalistischen Handwerks, dann das immer dichter werdende Netz der Ausbildungswege.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die Tätigkeiten des Journalisten

Zusammenfassung
Wer ist Journalist? Zunächst ein paar Befunde: Journalist kann sich nennen, wer Lust dazu hat. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt; es gibt kein vorgeschriebenes Berufsbild, keine Mindestvoraussetzung der Qualifikation, nichts.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die Arbeitsfelder des Journalisten

Zusammenfassung
Unsere wichtigsten Arbeitsfelder, die sogenannten tagesaktuellen Medien, werden genutzt wie nie. Im Durchschnitt schauen die Deutschen über 14 Jahre täglich 220 Minuten Fernsehen, hören 187 Minuten Radio, lesen 23 Minuten Tageszeitung und arbeiten 83 Minuten mit dem Internet.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Wie der Journalist zu seiner Story kommt

Zusammenfassung
Jeder Beitrag, der irgendwo erscheint oder gesendet wird, ist in mindestens drei Etappen entstanden: Zuerst war da eine Idee, ein Anlass für ein Thema; dann ist der Journalist dem Thema nachgegangen (indem er recherchierte, die Pressekonferenz, den Kongress besuchte usw.), und erst am Schluss hat er den Beitrag geschrieben bzw. aus Ton- oder Bildaufzeichnungen montiert.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die journalistischen Darstellungsformen

Zusammenfassung
Selbst unter Kollegen sind manche Begriffe ungeklärt. »Über die Kundgebung machen wir sechzig Zeilen Reportage«, sagt der Redakteur zu seinem Mitarbeiter und erwartet einen Bericht. Auch die Frage, ob man erläuternde, leicht subjektiv gefärbte Beiträge bereits als Kommentar bezeichnen darf, wird nicht nur unter Praktikern, sondern auch in Lexikon-Definitionen verschieden beantwortet.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die Nachricht

Zusammenfassung
Was ist eine Nachricht? John B. Bogart, Lokalredakteur der amerikanischen Zeitung »Sun«, soll es gewesen sein, der im Jahre 1880 die inzwischen klassisch gewordene Definition gab: »When a dog bites a man, that’s not news, but when a man bites a dog, that’s news.« In amerikanischen Journalistenschulen spricht man von der Man-bites-dog-Formel.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Weitere informierende Darstellungsformen

Zusammenfassung
Die Nachricht, das haben wir gesehen, bildet den Kern der Information; Das neue Medium Internet mit seinem minutenschnellen Nachrichtentempo (»Online first«) befriedigt immer mehr die Bedürfnisse der Leute, die nur rasch das Neueste erfahren wollen. Bei den Nachrichten bringt also das Internet vor allem die im 24-Stunden-Rhythmus erscheinenden Tageszeitungen in Verlegenheit.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Meinungsäußernde Darstellungsformen

Zusammenfassung
Informierende Beiträge berichten zu einem beträchtlichen Teil über Meinungsäußerungen (Reden von Politikern, Forderungen von Verbänden usw.); die jetzt zu behandelnden Darstellungsformen sind Meinungsäußerung.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Wege in die Redaktion

Zusammenfassung
Wie finden Sie Kontakt zu einer Redaktion? Wie werden Sie Ihren ersten Beitrag los? Die Antwort klingt spitzfindig: entweder über einen Beitrag oder über eine Redaktion. Wer eine Journalistenausbildung macht, kommt bereits durch die Dozenten und eventuelle Pflichtpraktika in Kontakt mit Redaktionen. Der folgende Artikel wendet sich an Anfänger und Seiteneinsteiger.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Publizistische Grundsätze (Pressekodex)

Zusammenfassung
»Nicht alles, was von Rechts wegen zulässig wäre, ist auch ethisch vertretbar«, begründet der Deutsche Presserat seine »Regeln für einen fairen Journalismus«. Verleger und Journalisten haben im Jahr 1973 durch ihre Verbände Publizistischen Grundsätzen zugestimmt, die der Deutsche Presserat vorgelegt hatte.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Rechtsfragen der journalistischen Praxis

Zusammenfassung
Volontäre und freie Mitarbeiter werden kaum mit dem Gesetz in Konflikt geraten; denn sie arbeiten einem Redakteur zu, der juristische Fallstricke zu meiden weiß. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass ein mit Ihrem Namen gezeichneter Artikel den Betroffenen dazu bringt, sich beleidigt oder geschädigt zu fühlen und juristisch zur Wehr zu setzen.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die Ausbildungswege

Zusammenfassung
Im Buchteil »Ausbildungswege« beschreiben wir zunächst die Zugänge zum Journalistenberuf, die sich mit einem Hochschulstudium verbinden. Danach informieren wir über das Volontariat bei Presse und Rundfunk sowie über Praktika und Kurse für Volontäre und Berufseinsteiger.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Die Zugänge über die Hochschule

Zusammenfassung
Acht Wege führen über die Hochschule in den Journalismus:
  • Man kann ein herkömmliches Fachstudium absolvieren und sich daneben um den Erwerb journalistischer Kenntnisse und Erfahrungen bemühen.
  • Man kann sich bei einem der Institute bewerben, die studienbegleitende Journalistenausbildung betreiben.
  • Man kann Journalistik direkt studieren und mit dem Bachelor- oder Master-Grad abschließen.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Das Volontariat

Zusammenfassung
Noch gehört ein Volontariat bei der Mehrheit der Journalisten (62,4 Prozent) zum Ausbildungsweg. Die meisten haben jedoch zusätzlich ein Hochschulstudium absolviert (68,8 Prozent), das Volontariat verliert ein wenig an Bedeutung.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Journalistenschulen

Zusammenfassung
Die renommierten Journalistenschulen in Deutschland haben gemeinsam: die höchste Zahl von Bewerbern um einen Ausbildungsplatz, die erstklassige handwerkliche Ausbildung, den Abschluss als Redakteur im 1. Berufsjahr (tariflich) und die hohe Wahrscheinlichkeit, im Anschluss eine gute Stelle als festangestellter oder freier Mitarbeiter zu finden.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Journalistenausbildung – do it yourself

Zusammenfassung
Auch wer keinen der bisher beschriebenen Ausbildungswege geht, keine der genannten Ausbildungsstätten besucht, kann ein guter Journalist werden.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Österreich

Zusammenfassung
Eine repräsentative Erhebung aus dem Jahr 2006 ergab eine Zahl von rund 7 100 Personen, die hauptberuflich in Österreich als Journalisten arbeiten. Zusätzlich sind ca. 900 als freie Journalisten tätig. Der Anteil der Frauen beträgt 42 Prozent, jener der Männer 58 Prozent. Das Durchschnittsalter liegt bei 40,2 Jahren und ein Großteil (zwei Drittel) ist bei Printmedien beschäftigt.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Schweiz

Zusammenfassung
Nach der brutalen Rezession, die von 2001 bis 2005 gedauert hat, haben sich die meisten Medienhäuser einige Jahre lang wirtschaftlich erholt, aber weniger durch Marktausweitung als durch radikale Sparmaßnahmen. Die wirtschaftliche Entwicklung der gedruckten Medien in der Schweiz verläuft nach wie vor uneinheitlich.
Walther von La Roche, Gabriele Hooffacker, Klaus Meier

Backmatter

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