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Über dieses Buch

2.1 2 Gesellschaftliches, wirtschaftliches und rechtliches Umfeld 2.1 Einleitung Die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmungen ist eng mit der jeweiligen Umwelt verbunden. Religiöse und andereWertvorstellungen, geographische, insbesondere kli matische Faktoren, der Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft, die Rechtsordnung und viele weitere Faktoren beeinflussen das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer. Umgekehrt beeinflusst die Tätigkeit der Unternehmungen diese Rahmenbedingungen. Wir brauchen nur an die Umweltproblematik zu denken: Produktion und Konsum in Industriegesellschaften erzeugen vielfältige Umweltbelastungen. Viele Menschen in den Industriegesellschaften nehmen diese Belastungen mittlerweile wahr und orien tieren sich auch in ihrem wirtschaftlich relevanten Verhalten an dieser Situation: Sie meiden z.B. Umwelt belastende Produkte und beeinflussen damit die an den Markt chancen orientierten Produktangebote der Unternehmungen. Die Beziehungen sind also wechselseitig. Im Folgenden konzentriert sich die Betrachtung der Einfachheit halber auf die wichtigsten Aspekte der Rahmenbedingungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeldder Unternehmungen. 2.2 Gesellschaftliches Umfeld Betriebe sind wie alle anderen Wirtschaftsteilnehmer Teil der Gesellschaft. Die Gesell schaft ist ein territorial begrenztes umfassendes System, deren Mitglieder sich weitge hend den gleichen Normen und Werten verpflichtet fühlen. Die Mitglieder entwickeln wenigstens einMindestmaß an Wir Gefühl bzw. Identifikation. Innerhalb jeder Gesellschaft können verschiedene Teilsysteme unterschieden werden (Abb. 15). Wenn sich die Betrachtung z.B. auf die religiösen Normen und Werte, die Formen der Religionsausübung und die Organisationen in diesem Bereich –die Kir chen – konzentriert, können wir von dem religiösen Teilsystem einer Gesellschaft sprechen. Dieses religiöse Teilsystem umfasst Organisationen, ist aber selbst keine Organisation.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen und Rahmenbedingungen

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1. Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre

Auszug
Die Betriebswirtschaftslehre ist ein Teil der Wirtschaftswissenschaften, zu denen als zweites Gebiet die Volkswirtschaftslehre gehört. Sowohl die Betriebswirtschaftslehre als auch die Volkswirtschaftslehre befassen sich mit dem Wirtschaften.

2. Gesellschaftliches, wirtschaftliches und rechtliches Umfeld

Auszug
Die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmungen ist eng mit der jeweiligen Umwelt verbunden. Religiöse und andere Wertvorstellungen, geographische, insbesondere klimatische Faktoren, der Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft, die Rechtsordnung und viele weitere Faktoren beeinflussen das Verhalten der Wirtschaftsteilnehmer. Umgekehrt beeinflusst die Tätigkeit der Unternehmungen diese Rahmenbedingungen. Wir brauchen nur an die Umweltproblematik zu denken: Produktion und Konsum in Industriegesellschaften erzeugen vielfältige Umweltbelastungen. Viele Menschen in den Industriegesellschaften nehmen diese Belastungen mittlerweile wahr und orientieren sich auch in ihrem wirtschaftlich relevanten Verhalten an dieser Situation: Sie meiden z.B. Umwelt belastende Produkte und beeinflussen damit die an den Marktchancen orientierten Produktangebote der Unternehmungen. Die Beziehungen sind also wechselseitig. Im Folgenden konzentriert sich die Betrachtung der Einfachheit halber auf die wichtigsten Aspekte der Rahmenbedingungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld der Unternehmungen.

Leistungsprozess und Finanzwirtschaft

Frontmatter

3. Beschaffung der Materialwirtschaft

Auszug
Der betriebliche Wertschöpfungsfluss wird durch Beschaffungsvorgänge eingeleitet. Um produzieren zu können, müssen Sachgüter, Rechte, Dienstleistungen, Arbeitskräfte, Informationen und Kapital bereitgestellt werden. Im Bereich der Sachgüter treten i.d.R. Abgrenzungsprobleme auf. Sachgüter können entweder natürliche Ressourcen oder Ergebnisse von Produktionsprozessen sein. Sie können mobil oder immobil sein und werden je nach Verbleib entweder in Produktivoder Konsumtivgüter eingeteilt. Je nach Einsatz in den Produktionsprozessen wird innerhalb der Produktivgüter in Produktions- und Investitionsgüter unterschieden. In die letzte Rubrik fallen bspw. Maschinen und Anlagen.

4. Produktionswirtschaft

Auszug
Der Begriff der Produktion kann grundsätzlich zwei verschiedene Bedeutungen annehmen.

5. Absatzwirtschaft

Auszug
Ein Betrieb betätigt sich am Absatzmarkt als Anbieter von Gütern und Dienstleistungen. Der Absatzmarkt eines Unternehmens steht im Spannungsfeld der Bedürfnisse der Nachfrager, des eigenen Angebotes und des Angebotes der Konkurrenten. Die Bedürfnisse der Nachfrageseite sind dabei der wichtigste Orientierungspunkt für das eigene Angebot.

6. Finanzwirtschaft

Auszug
Unternehmen benötigen ausreichend finanzielle Mittel um am Wirtschaftsprozess partizipieren zu können. Die Aufgabe der Finanzwirtschaft besteht darin, die benötigten finanziellen Mittel zu beschaffen und deren Rückzahlung an die Kapitalgeber sicherzustellen. Damit schafft sie einen Ausgleich der Finanzströme, d.h. der Gelder, die in ein Unternehmen hineinbzw. aus einem Unternehmen heraus fließen. Ein dominantes Ziel ist dabei die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität). Ein Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen in voller Höhe termingerecht nachzukommen. Wenn das nicht der Fall ist, ist das Unternehmen illiquide. Illiquidität führt letztlich zum Konkurs und damit zum Ende des Unternehmens.

Management

Frontmatter

7. Ziele und Strategien

Auszug
Dieses Kapitel befasst sich mit den primär nach außen, auf die Unternehmensumwelt bezogenen Managementaufgaben: dem Entwurf und der Umsetzung von Strategien. Strategien konkretisieren sich in kürzerfristiger Betrachtungsweise in Zielen. Deshalb wird im Folgenden die betriebswirtschaftliche Zieldiskussion insgesamt, wenn auch in knapper Form, dargestellt.

8. Personalwirtschaft

Auszug
In diesem und im nächsten Kapitel geht es um die Frage, auf welche Weise Unternehmen bzw. — allgemeiner — Organisationen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Strategien umgesetzt und die Ziele verfolgt werden: Zunächst wird die Personalwirtschaft angesprochen.

9. Organisation

Auszug
Das Wort „Organisation“ wird in der Betriebswirtschaftslehre in unterschiedlicher Weise verwendet. Es bezeichnet
  • das Schaffen von dauerhaften Regelungen über Struktur und Abläufe in Betrieben,
  • das Ergebnis dieser Tätigkeit und
  • zielgerichtete soziale oder sozio-technische Systeme.

10. Internationale Unternehmenstätigkeit

Auszug
Die in dieser Einführung beschriebenen betriebswirtschaftlichen Aktivitäten können sich auch auf Kunden bzw. Märkte im Ausland beziehen. Wenn dies geschieht, sprechen wir von internationaler Unternehmenstätigkeit.

Werkzeuge

Frontmatter

11. Rechnungswesen

Auszug
Ein Informationsinstrument mit langer Tradition ist das Rechnungswesen. Die im Rechnungswesen aufbereiteten Informationen sind für betriebliche, für staatliche, oft auch für individuelle Entscheidungen wesentliche Informationsgrundlagen.

12. Computergestützte Informations- und Kommunikationssysteme

Auszug
Gegenstand von Informations- und Kommunikationssystemen (IuK-Systemen) sind Erfassungs-, speicherungs-, verarbeitungs- und Kommunikationsvorgänge, die computergestützt, aber durch Menschen initiiert und gelenkt, ablaufen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Unterscheidung zwischen Daten, Information, Entscheidung und Handlung.

Wertschöpfung und Verteilungsgerechtigkeit

Frontmatter

13. Lohn und Erfolgsbeteiligung

Auszug
In Unternehmen erzeugen Menschen Güter und Dienstleistungen. Sie wandeln von anderen Unternehmen bezogene Güter durch ihre Arbeitsleistung in veränderte Produkte um. Diese werden auch als die Leistungen des Unternehmens bezeichnet. Diese Leistungen werden abgesetzt. Die Unternehmen erhalten für die von ihnen erstellten und verkauften Produkte bzw. Leistungen einen Gegenwert, den wir Ertrag nennen. Um diesen Ertrag zu erwirtschaften, werden andere Güter eingesetzt. Diese Güter sind die sog. Vorleistungen. Die Differenz zwischen dem Ertrag und den Vorleistungen heißt Wertschöpfung. Die Wertschöpfung des Unternehmens ist für die Beteiligten Einkommensquelle.

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