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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Produktionssysteme und ihre Planung

Zusammenfassung
Kapitel 1 führt in die Grundbegriffe der Produktion und deren Planung ein. Der erste Abschnitt (1.1) beschäftigt sich daher zunächst mit den Begriffen Produktion und Produktionswirtschaft, beschreibt einige typische Produktionssysteme und gibt anschließend eine kurze Übersicht über die wichtigsten Industriebetriebstypen. Der zweite Teil (Abschn. 1.2) befaßt sich sodann mit Grundfragen der Planung derartiger Systeme sowie mit der Organisation und der betrieblichen Umsetzung dieser Planung.
Christoph Schneeweiß

Kapitel 2. Produktions- und kostentheoretische Grundlagen

Zusammenfassung
In Kapitel 1 hatten wir festgestellt, daß Produktion einen Transformations- bzw. Kombinationsprozeß darstellt, der aus Einsatzgütern Ausbringungen erzeugt. Die Planung der Produktion sollte daher in der bestmöglichen Gestaltung dieses Transformationsprozesses bestehen. Wesentliche und sehr allgemeine Aussagen zur Produktionsplanung trägt die Produktions- und Kostentheorie bei. Daher scheint es zweckmäßig, wenigstens einige Grundgedanken dieser Theorie kennenzulernen. Da Produktion nicht nur in Unternehmen stattfindet, sondern (aggregiert) in ganzen Volkswirtschaften, ist es nicht verwunderlich, daß auch in der Volkswirtschaftslehre — und dort historisch sehr viel früher als in der Betriebswirtschaftslehre — produktionstheoretische Überlegungen eine große Rolle spielen. Eine Beschäftigung mit der Produktionstheorie stellt daher auch eine methodologische Verbindung zu anderen Bereichen der Wirtschaftswissenschaften her.
Christoph Schneeweiß

Kapitel 3. Modellbildung in der Produktionsplanung

Zusammenfassung
Nach der allgemeinen Formulierung des Produktionsprozesses durch die Produktionstheorie greifen wir jetzt die Überlegungen aus Kapitel 1 (Abschn. 1.2) zur Planung dieser Prozesse wieder auf. Dazu werden wir den Begriff des Planungs- bzw. Entscheidungsmodells einführen, was uns nach Erarbeitung des Kapitels 2 nicht allzu schwer fallen wird. Belohnt werden unsere Bemühungen durch eine vertiefte Einsicht in den Prozeß der Planung, die uns auch die kostentheoretischen Betrachtungen des vorhergehenden Kapitels in einem neuen Licht wird erscheinen lassen.
Christoph Schneeweiß

Kapitel 4. Rahmenbedingungen der Produktion

Zusammenfassung
Mit Abschluß des Kapitels 3 sind nun die Grundlagen gelegt, die uns in die Lage versetzen werden, das faszinierende Gebäude der Produktionsplanung genauer kennenzulernen. Dazu werden wir von Planungsebene zu Planungsebene von den strategischen Entscheidungen bis zu den ganz kurzfristigen operativen Entscheidungen am jeweiligen Arbeitsplatz fortschreiten. Unser besonderes Interesse gilt dabei dem mittel- und kurzfristigen operativen Bereich (Kapitel 5 bis 8). Das vorliegende Kapitel über die (strategischen) Rahmenbedingungen der Produktion soll daher nur einige Aspekte hervorheben, die für die operative Planung besonders wichtig sind.
Christoph Schneeweiß

Kapitel 5. Mittelfristige Produktionsplanung

Zusammenfassung
Nach Festlegung der Betriebsmittelausstattung und des Produktprogramms schließt sich als nächste Planungsstufe die mittelfristige Planung mit der Bestimmung des Produktionsprogramms an. D.h. bei vorgegebener Produktpalette und vorgegebener Ausstattung mit Betriebsmitteln ist festzulegen, wieviel und wann von welchem Erzeugnis zu produzieren ist. Die Produktionsprogrammplanung ist der erste und häufig auch der wichtigste Schritt der operativen Planung. Erst wenn das Produktionsprogramm vorliegt, können genauere (kürzerfristige) Planungen vorgenommen werden. Insbesondere kann festgelegt werden, in welchen Losen zu produzieren ist (Materialbedarfsplanung in Kapitel 6), wann diese Lose zu produzieren sind (Terminplanung in Kapitel 7) und in welcher Reihenfolge sie an den Arbeitsplätzen zu bearbeiten sind (Ablaufplanung in Kapitel 7).
Christoph Schneeweiß

Kapitel 6. Materialbedarfsplanung

Zusammenfassung
Mit der Materialbedarfsplanung verlassen wir den mittelfristigen Teil der operativen Planung und wenden uns den kürzerfristigen Planungsstufen zu. Die Aufgabe der Materialbedarfsplanung besteht darin, für jedes Teil und jede Baugruppe unter Vorgabe eines festen Zeitrasters festzulegen, welche Mengen (d.h. Losgrößen) jeweils zu produzieren sind. Ausgangspunkt der Materialbedarf splanung (engl.: Material Requirements Planning: MRP) ist das mittelfristig bestimmte Produktionsprogramm bzw., falls kein Produktionsprogramm explizit berechnet wurde, die aggregierte Bedarfsprognose (einschließlich u.U. bereits bekannter Aufträge). Diese Ausgangswerte bezeichnet man als (aggregierten) Primärbedarf.
Christoph Schneeweiß

Kapitel 7. Kapazitätsabgleich und Ablaufplanung

Zusammenfassung
Im vorhergehenden Kapitel wurde die Bildung von nicht freigegebenen Betriebsaufträgen beschrieben. Ihre Freigabe, mit der wir uns im folgenden befassen werden, kann jedoch erst erfolgen, wenn sichergestellt ist, daß die vorhandenen Kapazitäten zu ihrer Produktion ausreichen. Damit liegt dann aber auch der Termin fest, zu dem zu produzieren ist, denn nur wenn die in der Materialbedarf splanung ermittelten Lose zeitlich eingeplant sind, ist ihr Kapazitätsbedarf angebbar (s. dazu nochmals das Kapazitätsbelastungsprofil der Abb. 6.6).
Christoph Schneeweiß

Kapitel 8. Integrierte Produktionsplanung und Deren DV-Unterstützung

Zusammenfassung
In den vorangegangenen Kapiteln werden Sie festgestellt haben, daß die Planung des Produktionsprozesses ein sehr komplexes Unterfangen ist. Nicht nur müssen unterschiedlichste Planungsebenen identifiziert werden, auch der Fertigungstyp, der zu planen ist, tritt häufig nicht in reiner Form auf. So hat man es in der Vorfertigung häufig mit Kleinserien, in der Hauptfertigung mit Großserien und in der Endmontage mit auftragsgebundener Einzelfertigung zu tun. Anonyme und fest vereinbarte Kundenaufträge werden durch Werkstätten “geschleust”, verzweigen sich, werden mit anderen Aufträgen zusammengefügt und beanspruchen dieselben Ressourcen. Maschinen und Transportmittel werden defekt, Mitarbeiter fallen aus, Kunden akzeptieren keine Lieferfristen, Akkordarbeiter warten vergebens auf Arbeit.
Christoph Schneeweiß

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