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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In diesem Band sollen die wesentlichen Inhalte der Planung, ihre Zusammenhänge und die sie betreffenden Überlegungen erörtert werden. Sie stellen den Kern der Stadtplanung dar. Allerdings würden sie sozusagen in der „Luft schweben“, wenn sie nicht in den Rahmen der Sachverhalte, die im ersten und im dritten Band erörtert werden, eingespannt wären. Wir haben schon im ersten Band vermerkt, daß Stadtplanung einem Puzzlespiel gleichkommt. Während der erste Band sozusagen der Erkennung der Grundlagen, d.h. der Schlüssel- und Eckteile des Puzzles diente, wendet sich der zweite Band nun dem System zu, wie die einzelnen Puzzleteile zueinanderstehen, wie sie einander zuzuordnen sind und wie sie in sich strukturiert sind.
Klaus Müller-Ibold

2. Raumordnung, Landes- und Regionalplanung

Zusammenfassung
Der Begriff Raumordnung wird häufig im eingeengten Sinn entweder auf die schon existierende statische Ordnung des Raumes oder auf die Ordnung des Grund und Bodens bezogen. Es hat deshalb wiederholt Bemühungen gegeben, ihn durch andere Begriffe zu ersetzen, wie etwa, in Anlehnung an den angelsächsischen Begriff „Regional Planning“, als Begriff „Regionalplanung“ zu verwenden oder statt Raumordnung „Raumplanung“. Diese Versuche sind gescheitert, weil allein schon in der Gesetzesdefinition der Begriff Raumordnung1 sich so weit etabliert hatte, daß eine Veränderung nur unter erheblichen Widerständen hätte vonstatten gehen können.
Klaus Müller-Ibold

3. Stadtentwicklungspanung

Zusammenfassung
Stadtentwicklung tangiert auf lokaler Ebene alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens. Es mag irreführend sein, den Begriff „Stadtentwicklungsplanung“ bei räumlicher Planung zu verwenden. Wir verstehen unter Stadtentwicklungsplanung61 eben auch die Summe aller Planungen innerhalb eines Gemeinwesens. Sie umfaßt die sektoralen Komplexe wie Wirtschaft, Soziales, Kultur und Bildung, Wohnen, Freizeit, Mobilitätsbedürfnisse, Ver- und Entsorgung, weil diese enge Wechselbeziehung zu den raumbezogenen Komplexen wie Stadterweiterung, Stadtumbau, Stadterneuerung usw. haben. „Stadtentwicklungsplanung“ unterscheidet sich also von der traditionellen „städtebaulichen Planung“ darin, daß sie über den rein räumlichen Rahmen hinausgeht. Insbesondere verläßt sie den Charakter der reaktiven „Anpassungs-“ und „Auffangplanung“ zugunsten aktiver „Steuerungsplanung“ als Rahmen für mittel- bis langfristige Investitions- und Finanzplanung. 62,63
Klaus Müller-Ibold

4. Bauleitplanung

Zusammenfassung
Nach Krautzberger125 ist im Baugesetzbuch die Bauleitplanung das zentrale Instrument des Städtebaurechts. Die gesetzgeberische Konzeption geht davon aus, daß die geordnete städtebauliche Entwicklung überwiegend von der Bauleitplanung gesteuert wird. Allerdings steigt ständig die Bedeutung der Instrumente für die Ordnung und Entwicklung bestehender Gebiete, insbesondere die Sanierungs- und Erhaltungssatzungen, die sich zunehmend zu eigenständigen Instrumenten entwickeln.
Klaus Müller-Ibold

5. Fachplanungen

Zusammenfassung
In Band 1 dieser Reihe haben wir schon erörtert, wie Bund und Länder in steigendem Maß auf Grund allgemeiner Entwicklungen, so z.B. in Richtung auf ein vereinigtes Europa, immer mehr einzelne Aufgabenbereiche an sich ziehen, auch weil die anstehenden Aufgaben im Zuge von Fortschritt und Wohlstand erheblich komplexer geworden sind. D.h. auch, daß Bund, Länder und andere, z.B. private Planungsträger, in verstärktem Maß eigene Planungen auf speziellen Fachgebieten betreiben. Die übergeordneten Fachplanungen von Bund und Ländern beziehen sich überwiegend auf:
  • Verkehrsanlagen,
  • Energieversorgungsanlagen,
  • Landschaftspflege und Naturschutz,
  • Wasserwirtschaftsmaßnahmen,
  • Abfallbeseitigung,
  • Sonderanlagen (z.B. Verteidigung),
  • Vorranggebiete (z.B. Fremdenverkehrsgebiete) und
  • regionale Freiräume.
Klaus Müller-Ibold

6. Schlußbemerkung

Zusammenfassung
In diesem Band haben wir uns mit den Systemen der räumlichen Planung und ihren Zusammenhängen auseinandergesetzt und dabei jeweils Leitgedanken erörtert. Darüber hinaus waren Inhalte und Strukturen der verschiedenen Planungen nach Hierarchiestandort, Sach- und Fachverhalt sowie Art und Charakteristik Gegenstand des Interesses. Im Mittelpunkt standen die Verteilung der Art und des Maßes der verschiedenen Nutzungen, ihre Zusammenhänge, ihre Entwicklungs- wie auch Störpotentiale und ihre Anforderungen an den Raum.
Klaus Müller-Ibold

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