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Erschienen in:

2024 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Einführung: Warum nochmal Interoperabilität?

verfasst von : Frank Oemig, Viola Henke, Marcus Kuper

Erschienen in: Interoperabilität im Detail verstehen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Kosten im Gesundheitswesen explodieren, gleichzeitig stehen immer weniger Ressourcen zur Verfügung, um Patienten effizient und bei gleichbleibender Qualität behandeln zu können. Parallel zu diesen Entwicklungen werden immer mehr und immer weiter spezialisierte Informationssysteme eingesetzt, um die Behandlung von Patient:innen zu optimieren, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Maßnahmen zu planen, durchzuführen und abzurechnen. Diese Vielzahl an Informationssystemen muss miteinander kommunizieren und Daten austauschen, sowohl innerhalb einer Organisation als auch über Organisations- und Sektorengrenzen hinweg, da eine Mehrfacheingabe von Daten aus Ressourcengründen und zur Fehlervermeidung nicht zielführend ist. Damit das reibungslos funktionieren kann, müssen die Systeme die Daten korrekt sowie fehler- und interpretationsfrei wiederverwenden können. Dies wird auch als interoperabler Datenaustausch bezeichnet. In diesem Kapitel werden die Prinzipien zur Kommunikation untersucht und eingehender erläutert.

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Fußnoten
1
Ein Informationssystem dient der Vorhaltung von Daten. Der Begriff wird im Folgenden synonym zu Anwendung, das den Fokus auf die Verarbeitung von Daten hat, verwendet.
 
2
Auf die Möglichkeit, dass in näherer Zukunft auch eine künstliche Intelligenz – „KI“ – diese Programmierung übernimmt, wollen wir hier nicht weiter eingehen, obwohl die Frage bzgl. Interoperabilität dann eine ganz neue Dimension annimmt.
 
3
Viele Begriffe sind scheinbar auf den ersten Blick eindeutig zu interpretieren. Ein Beispiel dafür ist „Fall“. Bei näherer Betrachtung gibt es dafür aber unterschiedliche Interpretationen, je nachdem zu welcher „Domäne“ er gehört. So macht es einen Unterschied, ob es sich um einen „administrativen“, „abrechnungstechnischen“ oder „medizinischen“ Fall handelt. Diese sprachliche „Unpräzision“ führt dann häufig zu Missverständnissen mit den entsprechenden Konsequenzen.
 
4
Um die Übertragungsinhalte korrekt auszuspezifizieren ist eine vorherige Anforderungsanalyse inklusive Use-Case-Beschreibung und Informationsmodell notwendig, da ansonsten eine Interpretation auf Annahmen beruht und somit die Interoperabilität gefährdet.
 
Metadaten
Titel
Einführung: Warum nochmal Interoperabilität?
verfasst von
Frank Oemig
Viola Henke
Marcus Kuper
Copyright-Jahr
2024
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-44500-3_1

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