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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Einleitung

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Mitte der 1990er Jahre bringen Ernst Karpf, Doron Kiesel und Karsten Visarius einen Sammelband zum Thema der „Inszenierung von Fremden im [deutschen] Film“ (so der Untertitel ihres Buchs) heraus. Der Haupttitel des Bandes der drei Herausgeber_innen ist „Getürkte Bilder“, der die Doppelheit von ethnischem Rekurs (Türke) und Wink auf die Unzuverlässigkeit des Visuellen (die Bilder sind getürkt, also getäuscht, gefälscht) ausdrückt (Karpf et al. 1995). Die Autor_innen spielen so unmittelbar auf den türkisch-migrantischen Kontext der darin verhandelten Filme an sowie auf den ambivalenten Status, den Bilder über Fremde stets innehaben: als Bilder, die über das „Wirkliche“ hinwegtäuschen können.

Metadaten
Titel
Einleitung
verfasst von
Ömer Alkın
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-15352-6_1