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Erschienen in:

2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Einleitung

verfasst von : Karl-Rudolf Korte, Jan Dinter

Erschienen in: Bürger, Medien und Politik im Ruhrgebiet

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Wird die liberale Idee der repräsentativen Demokratie zum Reparaturfall? Entfremden sich Gesellschaft und Politik immer stärker voneinander? Die letzten Wahlerfolge von Populisten in Deutschland und Europa haben diesen Eindruck gestärkt, denn ihre wichtigste Erfolgsquellen sind Unmut und Enttäuschung.

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Fußnoten
1
Um eine ausreichende Repräsentation unterer Alterskohorten bei der Befragung zu ermöglichen, setzte sich das Sample zur Hälfte aus einer repräsentative Zufallsstichprobe für eine Befragung im CATI-Modus und zur anderen Hälfte aus einer quotierten Stichprobe für eine Befragung im CAWI-Modus zusammen. Zwei Gruppendiskussionen (GD1 und GD2) mit jeweils sechs Teilnehmern fanden im Dezember 2017 statt. Die Gruppen wurden mit Blick auf soziodemografische Merkmale möglichst ausgeglichen zusammengestellt. Lediglich im Grad der formalen Bildung unterschieden sich beide Gruppen, um potenzielle Gesprächshemmnisse abzubauen. Die Diskussionen wurden mit einem offenen Leitfaden mit Fragen zum Ruhrgebiet, zur Partizipation, Mediennutzung, dem Bild von den Medien, von Politikern und zum Spannungsfeld zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten geleitet. Die dritte und vierte Gruppendiskussion (GD3 und GD4) fanden im August 2018, also nach der quantitativen Erhebung, statt und setzten sich, anders als die ersten Gruppen, homogen aus Teilnehmern zusammen, die die Repräsentation durch lokale Politik und lokale Medien jeweils positiv bzw. negativ bewerteten. Auf diesem Weg wurde versucht, potenziell unterschiedliche Vorstellungen und Bilder von Politik und Medien bei den Teilnehmern zu identifizieren. Der Leitfaden enthielt hier Fragen zur gesellschaftlichen Problemwahrnehmung, zur Responsivität von Politik und Medien sowie wieder zum Spannungsfeld von Politikern, Journalisten und Bürgern.
 
2
Hinter dem Konzept verbirgt sich eine Kombination aus Einstellungen, die vor allem auf die Kritik an politischen Eliten zielen, aber auch auf Misstrauen gegenüber medialer Berichterstattung. Zu der Gruppe zählen Befragte, die den Aussagen „Ich kann verstehen, dass manche Leute derzeit die Werte Deutschlands in Gefahr sehen“, „Die etablierten Parteien haben die wichtigsten Probleme Deutschlands nicht im Griff“, „Die Politiker kümmern sich nicht viel darum, was Menschen wie ich denken“ sowie „Ich glaube, dass in den Medien häufig absichtlich die Unwahrheit gesagt wird“ größtenteils zustimmten (siehe detailliert van Eimeren et al. 2017, S. 541).
 
Metadaten
Titel
Einleitung
verfasst von
Karl-Rudolf Korte
Jan Dinter
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-28069-7_1