Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Kapitel dieses Buchs durch Wischen aufrufen

Erschienen in:
Buchtitelbild

2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Einleitung

share
TEILEN

Zusammenfassung

Nicht erst seit der Covid-Pandemie ist organisationale Agilität ein Thema, welches Organisationen und hier insbesondere die Unternehmen umtreibt. In der Erziehungswissenschaft der 1970er-Jahre wurzelnd und im Zuge von Softwareentwicklungen Anfang der 2000er-Jahre von Unternehmen für sich entdeckt, entwickelte sich organisationale Agilität in den 2000er- und 2010er-Jahren über die Unternehmensproduktion hinaus als ganzheitliches Managementkonzept für die gesamte Organisation weiter und wird unlängst auch umfassend im Kontext der Organisationskommunikation diskutiert. Dabei dominieren funktionale Managementbetrachtungen, hinter denen alternative Perspektivierungen zurückstehen. Hier setzt die vorliegende Forschung an.
Fußnoten
1
Wie in Kapitel sechs dieser Arbeit beschrieben, vereinen darüber hinaus unzählige postmoderne Managementansätze, wie die „lernende“ oder die „evolutionäre Organisation“ diese Maxime unter immer neuem Namen, wobei derjenige der Agilität sich bisher jedoch als der beständigste erwies (vgl. dazu insgesamt auch Kühl, 2001b).
 
2
Je nach Sichtweise, wird die Globalisierung als Folge technologischer Veränderungen gesehen (vgl. auch Hofert & Thonet, 2019, S. 167). Sie beschreibt aus (profitorientierter) organisationaler Sicht die Ausweitung des Waren- und Dienstleistungsverkehrs vom lokalen auf einen globalen Markt (Marek, 2017, S. 9). Viele Branchen umfassen mittlerweile Organisationen wie Konzerne, die erst durch eine globale Ausrichtung und die damit verbundene weltweite Logistikoptimierung zu bekannter Größe gefunden haben. Gleichzeitig steht das Wirtschaften so über Zeitzonen hinweg niemals still, „sind Mitbewerber aus anderen Ländern nur noch einen Mausklick entfernt.“ (ebd).
 
3
Pichel & Müller (2019) sehen in dem Term VUCA sogar Problem und Lösung zugleich, kann er doch auch als Akronym für „vision“, „understanding“, „clarity“ und „agility“ stehen (S. 3).
 
4
In seinem Aufsatz von 2016 konstatiert und belegt Winkler im Kontext heterarchischer Organisationskonzepte, dass an diese immer auch die Erwartung der Wiedererlangung von Kontrolle gestellt wird (ebd.).
 
5
Definiert und erläutert in Abschn. 5.​1
 
6
Zur Erläuterung des Begriffes, s. bitte Kap. 9
 
Metadaten
Titel
Einleitung
verfasst von
Oliver Haidukiewicz
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38036-6_1