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Über dieses Buch

Der rechnerische Nachweis der Sicherheit von Bauwerken kann über die Bestimmung der Versagenswahrscheinlichkeit oder unter Verwendung von Sicherheitselementen erfolgen. Beobachtete Schäden und Einstürze werden meistens im Rahmen von Gutachten bewertet, was auf Grund der großen Anzahl Unikate im Bauwesen sinnvoll erscheint. Allerding sollte es auch eine Prüfung der beobachteten Sicherheit über alle Bauwerke geben.

Deshalb werden in diesem Buch die Einsturzhäufigkeiten für verschiedene Bauwerkstypen, wie Brücken, Dämme, Tunnel, Stützbauwerke und Hochbauten, ermittelt. Die Einsturzhäufigkeit gehört wie die Versagenswahrscheinlichkeit zur Stochastik. Daher werden die beobachteten mittleren Einsturzhäufigkeiten und die berechneten mittleren Versagenswahrscheinlichkeiten verglichen. Bei diesem Vergleich zeigt sich, dass die Einsturzhäufigkeiten in der Regel niedriger sind als die berechneten Versagenswahrscheinlichkeiten. Zusätzlich werden Kernschadenshäufigkeiten und -wahrscheinlichkeiten angegeben, um den Vergleich auf ein anderes technisches Erzeugnis auszuweiten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung und Ausgangslage

Zusammenfassung
Das menschliche Leben in und mit Bauwerken ist ein fester Bestandteil der täglichen Erfahrungswelt fast aller Menschen auf der Erde. Menschen leben praktisch in einer gebauten Umwelt. Abb. 1.1 zeigt als Beispiel dafür ein Bild der Stadt Tokio.
Dirk Proske

Kapitel 2. Vorbetrachtungen

Zusammenfassung
Gegenstand dieses Buches sind Bauwerke, Einstürze, Einsturzhäufigkeiten und Versagenswahrscheinlichkeiten. Die vier Begriffe werden in diesem Kapitel kurz erläutert.
Dirk Proske

Kapitel 3. Brücken

Zusammenfassung
Brückenbauwerke stellen einen wesentlichen Bestandteil der Infrastruktur in nahezu allen Ländern der Erde dar. Sie gewährleisten die Funktionsfähigkeit und damit die Aufrechterhaltung moderner menschlicher Gesellschaften, die durch hohe Informations-, Energie- und Stoffflüsse gekennzeichnet sind.
Dirk Proske

Kapitel 4. Dämme

Zusammenfassung
Dämme bilden einen essenziellen Bestandteil der Infrastruktur in Entwicklungs- und Industrieländern. Sie können Teil des Fahrweges zur Erfüllung der erforderlichen Gradienten sein oder als Absperrbauwerk oder Stauanlage fungieren.
Dirk Proske

Kapitel 5. Tunnel

Zusammenfassung
Für die Tunnel gilt hinsichtlich des exponentiell steigenden Verkehrsaufkommens die gleiche Ausgangslage wie für die Brücken. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren zahlreiche außergewöhnliche Tunnelbauprojekte geplant und umgesetzt, wie z. B. der Eurotunnel und der Gotthard-Basistunnel, oder sind noch im Bau, wie der Brenner-Basistunnel.
Dirk Proske

Kapitel 6. Stützbauwerke

Zusammenfassung
Stützbauwerke zählen wie Brücken, Tunnel oder Dämme zur Klasse der Infrastrukturbauwerke. Stützbauwerke wurden sicherlich bereits während oder kurz nach Einführung massiver Bauwerke eingesetzt. Aus diesem Grund wird hier geschätzt, dass die ersten Stützbauwerke mindestens vor ca. 6000 Jahren errichtet wurden.
Dirk Proske

Kapitel 7. Hochbauten und Gebäude

Zusammenfassung
Die ersten Bauwerke in der Form von Hütten dürften zu Beginn des Neolithikums errichtet worden sein. Die erste massive Tempelanlage in der Türkei wurde vor über 11.000 Jahren errichtet. Regelmäßig dürften Massivbauten seit ca. 9000 Jahr errichtet worden sein und relativ schnell die ersten Siedlungen gebildet haben.
Dirk Proske

Kapitel 8. Kernkraftwerke

Zusammenfassung
Bisher erfolgte die thematische Diskussion für die Bauwerkstypen Brücken, Dämme, Tunnel, Stützbauwerke und Hochbauten bzw. Gebäude. Weitere Bauwerkstypen wären Tanks und Türme, aber auch Stadien. Dafür liegen im Augenblick aber noch keine systematischen Untersuchungen vor. Interessant wäre an dieser Stelle ein Vergleich mit einem anderen technischen Produkt, welches nicht zur Klasse der Bauwerke gehört.
Dirk Proske

Kapitel 9. Schlussbetrachtungen

Zusammenfassung
Geht man davon aus, dass diese Thesen für die überwiegende Anzahl Bauwerke gültig sind, so bestätigen die hier durchgeführten Untersuchungen diese Thesen nicht, wobei die erste These auch die Schlussfolgerung erlaubt, dass die mechanischen Modelle alle ungenau sind, was in der Realität auch zutrifft.
Dirk Proske
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