Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Hermann Sicius stellt ausführlich die Elemente der achten Nebengruppe (Eisen, Ruthenium, Osmium und Hassium) vor, die allesamt harte, hochschmelzende Metalle sind. Auch bei den Platinmetallen Ruthenium und Osmium wirkt sich noch die Lanthanoidenkontraktion aus. In ihren physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich Ruthenium und Osmium relativ deutlich, aber nur wenig in Bezug auf ihre chemischen Eigenschaften. Eisen weicht dagegen hinsichtlich seines unedlen Charakters und niedrigeren Dichten, Schmelz- und Siedepunkten schon deutlich ab. Die Elemente dieser Gruppe können maximal acht äußere Valenzelektronen abgeben, um eine stabile Elektronenkonfiguration zu erreichen. Die Entdeckung des Eisens – eines der häufigsten Elemente überhaupt – erfolgte schon 3.000 v. Chr. in Mesopotamien, wogegen Osmium und Ruthenium als sehr seltene Elemente in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckt wurden. Die künstliche Erstdarstellung von Atomen des Hassiums gelang 1984.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Willkommen bei den Elementen der achten Nebengruppe (Eisen, Ruthenium, Osmium und Hassium), die zueinander physikalisch und chemisch relativ ähnlich sind. Auch bei den Platinmetallen Ruthenium und Osmium wirkt sich noch die Lanthanoidenkontraktion aus. In den jeweiligen physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich Ruthenium und Osmium schon relativ deutlich, aber nur wenig in Bezug auf ihre chemischen Eigenschaften.
Hermann Sicius

Kapitel 2. Vorkommen

Zusammenfassung
Eisen ist in der Erdhülle mit einem sehr hohen Anteil von 47.000 ppm vertreten, wogegen die Anteile von Ruthenium bzw. Osmium um Größenordnungen kleiner sind, nämlich bei 0,02 bzw. 0,01 ppm (!). Hassium ist nur durch künstliche Kernreaktionen und dann nur in atomaren Mengen zugänglich.
Hermann Sicius

Kapitel 3. Herstellung

Zusammenfassung
Eisen gewinnt man meist klassisch im Hochofenprozess aus Eisenerz und Kohle. Ruthenium und Osmium müssen erst aufwendig von unedlen Begleit- sowie anderen Platinmetallen abgetrennt werden, wonach sie schließlich in ihre höheren Oxide bzw. Chlorokomplexe überführt werden. Jene reduziert man anschließend mit Wasserstoffgas zum jeweiligen reinen Metall.
Hermann Sicius

Kapitel 4. Eigenschaften

Zusammenfassung
Die physikalischen Eigenschaften sind auch in dieser Gruppe mit nur wenigen Ausnahmen regelmäßig nach steigender Atommasse abgestuft. In Analogie zu den Nachbarelementen der siebten und neunten Nebengruppe nehmen vom Eisen zum Osmium Dichte, Schmelzpunkte und -wärmen sowie Siedepunkte und Verdampfungswärmen zu, die chemische Reaktionsfähigkeit geht dagegen deutlich zurück. Auch hier tritt kein Effekt der Schrägbeziehung auf, also leitet Eisen hinsichtlich seiner Eigenschaften nicht zum Rhodium über.
Hermann Sicius

Kapitel 5. Einzeldarstellungen

Zusammenfassung
Eisen ist in der Erdhülle mit einem Massenanteil von 4,7 % das vierthäufigste Element. In der Erdkruste bzw. der gesamten Erdkugel ist sein Anteil mit 5,6 bzw. 28,8 % (!) sogar noch höher. In Kombination mit Nickel stellt es sehr wahrscheinlich den Hauptbestandteil des Erdkerns.
Hermann Sicius

Backmatter

Weitere Informationen