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05.12.2019 | Elektrofahrzeuge | Infografik | Onlineartikel

Elektroautos kämpfen mit hohen Materialkosten

Autor:
Christiane Köllner
1 Min. Lesedauer

Bis zu 60 Prozent höhere Materialkosten fallen bei E-Autos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor an. Eine aktuelle Studie zeigt Kostenhebel auf. 

Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor haben Elektrofahrzeuge bis zu 60 Prozent höhere Materialeinzelkosten, die vor allem durch die Batterie beziehungsweise den Antrieb bedingt sind. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor. Diese beleuchtet die Kostensituation, in der sich die OEMs mit Elektroautos befinden. 

Laut A.T. Kearney liegt das größte Potenzial zur Kosteneinsparung in der Optimierung der Gesamtfahrzeugeigenschaften, wie zum Beispiel der Aerodynamik des Fahrzeuges. "Verbessert sich die Aerodynamik durch die Absenkung der Fahrzeughöhe, kann der Batterieenergieinhalt bei gleichbleibender Reichweite reduziert werden. Eine Kilowattstunde spart dann bis zu 80 Euro Materialkosten", so Marcus M. Weber, Partner bei A.T. Kearney und Mobilitätsexperte. Der Kostenhebel der Aerodynamik und des Rollwiderstands zur Effizienzsteigerung sei wesentlich größer als eine Optimierung des Fahrzeuggewichts durch Leichtbau.

Integratives Kostenmanagement

Die systemübergreifende Kostenoptimierung erfordere neben den technischen Kompetenzen auch einen Aufbau eines integrativen Kostenmanagements, wie A.T. Kearney erklärt. Hierbei sei ein durchsetzungsstarkes Projektmanagement wichtig: Neben den Materialeinzelkosten müssten auch die Lieferantenbeziehungen und -netzwerke neu durchdacht werden. Vor allem strategische Partnerschaften seien hierbei immer wichtiger.

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