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23.08.2018 | Elektrofahrzeuge | Infografik | Onlineartikel

Durchschnittliche E-Fahrzeug-Reichweite 2020 bei 400 Kilometern

Autor:
Christiane Köllner
1:30 Min. Lesedauer

Die durchschnittlichen Reichweiten reiner Elektrofahrzeuge steigen. Lag die Reichweite 2011 noch bei rund 150 Kilometern mit einer Batterieladung, waren es 2017 bereits knapp 300 Kilometer. Tendenz steigend.

Neu zugelassene Elektrofahrzeuge besaßen 2017 im Durchschnitt eine Reichweite von knapp 300 km, 10 Prozent mehr als noch 2016. Das haben die Berater von Horváth & Partners in ihrem jährlichen "Fakten-Check Mobilität 3.0" festgestellt.

Um die durchschnittliche Reichweite zu ermitteln, gewichteten die Analysten die Reichweitenangabe der Hersteller mit den jährlichen Verkaufszahlen der entsprechenden Fahrzeuge. Demnach lag 2011 der durchschnittlich angegebene Wert noch bei etwa 150 Kilometern. 2014 gelang der Sprung über die 200-Kilometer-Grenze. 2017 erhöhte sich die durchschnittliche angegebene Reichweite aller verkauften Elektrofahrzeuge auf 298 Kilometer.

Größere Batterien und erhöhte Energiedichte

Die Reichweitensteigerungen sind laut den Beratern auf größere Batterien und eine erhöhte Energiedichte zurückzuführen. Eine effizientere Energienutzung durch einen geringeren Energieverbrauch pro gefahrenen Kilometer hätten die Berater nicht beobachten können. Das immer noch reichweitenstärkste Fahrzeug, das Tesla Model S 100D, verfügt laut Herstellerangaben über eine Reichweite von 632 Kilometer. Der Volkswagen E-Golf kommt auf eine Reichweite von knapp 300 Kilometer, der Renault Zoe kommt auf etwa 400 Kilometer.

Die Berater gehen davon aus, dass sich der positive Trend bei der Reichweite weiter fortsetzen wird, denn fast alle Hersteller hätten bis 2020 E-Autos angekündigt, die deutlich über 300 Kilometer Reichweite schaffen sollen. Daher sei davon auszugehen, dass bis 2020 ein neu zugelassenes reines Elektroauto im Durchschnitt mit einer Batterieladung eine Distanz von über 400 Kilometern zurücklegen könne. Die ermittelten Reichweiten basieren jedoch auf Messungen im NEFZ-Verfahren und dürften in der Realität niedriger liegen.

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