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28.08.2018 | Elektrofahrzeuge | Nachricht | Onlineartikel

Mercedes stellt Elektro-Silberpfeil Vision EQ Silver Arrow vor

Autor:
Christiane Köllner

Mercedes-Benz hat in Pebble Beach ein elektrisches Konzeptfahrzeug gezeigt. Der Vision EQ Silver Arrow soll eine Hommage an den Rekordwagen W 125 von 1937 sein. 

Im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Mercedes-Benz das Showcar Vision EQ Silver Arrow bei der Monterey Car Week. Der Einsitzer ist eine Hommage an den erfolgreichen Rekordwagen W 125 von 1937. Die Lackierung in Alubeam-Silber erinnert an die historischen Silberpfeile. Im Innenraum dominieren Echtleder, poliertes Aluminium und massives Walnussholz. Das digitale Cockpit umfasst einen gebogenen Panorama-Bildschirm mit Rückprojektion sowie einen ins Lenkrad integrierten Touchscreen.

Der rund 5,30 Meter lange und circa ein Meter flache Einsitzer ist als Elektrofahrzeug konzipiert. Die Leistung des Silberpfeils beträgt 550 Kilowatt (750 PS). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von circa 80 kWh und ermöglicht eine rechnerische Reichweite von über 400 Kilometer nach WLTP. Gekühlt wird die Batterie mithilfe von seitlichen Lüftungsschlitzen.

Fahrerkanzel lässt sich nach vorne aufklappen

Das Showcar besitzt eine Karosseriestruktur aus Kohlefaser. Zu den weiteren Highlights gehören die Fahrerkanzel, die sich nach vorn aufklappen lässt, sowie die teilweise freistehenden Vielspeichen-Räder. Ein stilistisches Highlight sind die nicht rotierenden Nabenabdeckungen sowie die Teilverkleidungen der Räder. 

Wird die Fahrerkanzel nach vorne aufgeklappt, gibt sie den Blick auf den Innenraum frei. Dieser lebt von einem Kontrast: Einerseits werden traditionelle Materialien eingesetzt. So soll eine Brücke zu historischen Rennwagen der Silberpfeil-Ära geschlagen werden. Andererseits stehen moderne High-Tech-Lösungen wie die große Projektionsfläche des Panoramabildschirms und Nutzer-Erlebnis-Lösungen wie die Möglichkeit eines virtuellen Rennens für den EQ-typischen Charakter. 

Doppel-Bildschirm und virtuelles Rennen

Der Fahrer des Vision EQ Silver Arrow ist umgeben von einem großen Panorama-Bildschirm, auf den ein Beamer von hinten ein 3-D-Bild der Umgebung projiziert. Als Fingerzeig für mögliche künftige Ladetechnologien wird zudem jene Spur der Fahrbahn, auf der induktives Laden möglich ist, auf den Bildschirm eingeblendet.

Mithilfe künstlicher Intelligenz ist ein virtuelles Rennen gegen historische oder aktuelle Silberpfeil-Rennwagen möglich. Dabei wird im Panorama-Bildschirm eine virtuelle Rennstrecke in die reale Strecke eingeblendet, und der Fahrer sieht den Gegner vor oder hinter sich als "Ghost". Die Assistenzfunktion "Virtual Race Coach" hilft, ein besserer Fahrer zu werden, indem sie während des Rennens Anweisungen gibt.

Im Lenkrad sitzt zudem ein Touchscreen. Dort kann der Fahrer Programme wie "Comfort", "Sport" und "Sport+" mit unterschiedlicher Fahrcharakteristik wählen. Auch Soundeinstellungen können hier konfiguriert werden: Die Auswahl beinhaltet unter anderem den Klang eines aktuellen Formel‑1-Silberpfeils und eines Mercedes-AMG-V8-Motors. 

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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

Automobil und Automobilismus

Quelle:
Verkehrspolitik

01.08.2018 | 120 Jahre ATZ | Sonderheft 3/2018

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