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02.01.2018 | Elektrofahrzeuge | Infografik | Onlineartikel

Sind Elektroautos bald günstiger als Verbrenner?

Autor:
Christiane Köllner

Die Gesamtkosten eines Elektroautos könnten bis 2020 unter die eines Autos mit Verbrennungsmotor fallen. Die Ursachen liegen zum einen in sinkenden Batteriekosten – aber nicht nur.

Bis zum Jahr 2020 könnten die Gesamtkosten eines Elektroautos inklusive Anschaffung, Strom, Wartung und Reparatur selbst ohne zusätzliche staatliche Subventionen bereits um 3,2 Prozent unter denen eines Autos mit Verbrennungsmotor liegen. Das erwarten die Autoren einer neuen Studie von Dekra und dem Institut für Automobilwirtschaft (IFA).

Gestützt werde diese Entwicklung vor allem durch sinkende Anschaffungspreise, steigende Reichweiten der Fahrzeuge und den Ausbau der Infrastruktur. Die aktuell noch hohen Preise für Elektrofahrzeuge seien vor allem eine Folge der hohen Batteriekosten. Hier zeige der Trend klar nach unten. Lag der Preis für eine 25 kWh-Batterie im Jahr 2010 noch bei 22.500 Euro, dürften die Kosten bis 2020 auf 3.750 Euro sinken, prognostiziert die Studie.

Bei Reichweiten und Ladepunkten geht es voran

Auch bei den Reichweiten gehe es voran. Bei der Lithium-Ionen-Batterie zeichne sich eine Erhöhung der Energiedichte von aktuell 100 bis 150 auf 200 Wattstunden pro Kilogramm ab. Bei gleichem Gewicht und Volumen der Batterie wäre dann eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern möglich.

Gestiegen sei zudem die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte, die von der öffentlichen Hand, Energieversorgern, Automobilherstellern und Unternehmen aufgebaut werden. Bis 2020 strebt die Nationale Entwicklungsplattform Elektromobilität 77.100 Ladepunkte an, wovon jeder zehnte ein Schnellladepunkt sein soll. Die induktive Beladung könnte die Akzeptanz von Elektroautos weiter steigern.

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