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Über dieses Buch

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen und Lösungen zum Thema Elektromobilität. Von Gestaltungshinweisen bei der Konstruktion des Antriebsstrangs bis hin zu Ansätzen zum Aufbau der Infrastruktur wird ein breites Feld an Themen beleuchtet. Das Buch gliedert sich in fünf Kapitel. In einem Grundlagenkapitel werden die Herausforderungen der Elektromobilität sowie der Ansatz einer integrierten Produkt-, Prozess- und Infrastrukturentwicklung skizziert. Im Kapitel Elektromobilproduktion wird der Prozess der Industrialisierung eines Produktes und die Produktion der Antriebskomponenten dargestellt. Ansätze des Innovationsmanagements und das Thema wirtschaftlicher Leichtbau finden sich im Kapitel Automotive Engineering wieder. Das Kapitel Infrastruktur beinhaltet die Konzepte zum Aufbau eines Servicenetzes und beim Städtebau. Die notwendigen Rechtsgrundlagen und Strategien zur Geschäftsmodellentwicklung werden im Kapitel Business Conception erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Die Automobilindustrie befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Das Thema Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird zu einem in der Öffentlichkeit viel diskutierten Thema. Intensive Forschungsbemühungen seitens der Automobilindustrie zeigen die hohe Bedeutung für die Zukunft. Nach 125 Jahren Automobilentwicklung ändern sich Fahrzeug- und Antriebskonzepte grundlegend. Aber nicht nur das Produkt Auto wird neu definiert, der gesamte Wertschöpfungsprozess muss neu entwickelt werden.

Achim Kampker, Dirk Vallée, Armin Schnettler

Chapter 2. Grundlagen

Elektromotoren in mobilen Anwendungen besitzen eine rund 180-jährige Tradition. Ihre Ursprünge fallen unmittelbar mit der Praxistauglichkeit des Elektromotors in den 1830er Jahren zusammen, technisch ergänzt 1859 durch die Erfindung des Bleiakkumulators und die Siemens’sche Entdeckung des dynamo-elektrischen Prinzips im Jahr 1866. Das Konzept ist damit älter als die mobile Verwendung von Verbrennungsmotoren, die auf dem 1876 patentierten Ottomotor basierenden und erstmals 1885/1886 durch Daimler und Benz realisiert wurden. Allerdings ist es weitaus jünger als der Wagenantrieb mittels Dampf.

Paul Thomes, Achim Kampker, Dirk Vallée, Armin Schnettler, Garnet Kasperk

Chapter 3. Infrastruktur

Mobilität stammt vom lateinischen Begriff „mobilis“ und bedeutet zunächst Beweglichkeit. Heute wird unter dem Begriff Mobilität in erster Linie die Teilhabe der Menschen an persönlichen und wirtschaftlichen Austauschprozessen verstanden und als ein Bedürfnis interpretiert.

Dirk Vallée, Armin Schnettler, Ralf Kampker

Chapter 4. Geschäftsmodelle entlang der elektromobilen Wertschöpfungskette

Mit der Umstellung auf elektrische Antriebsformen ändert sich die Wertschöpfungskette. Das Marktvolumen für automobile Antriebsformen wird für das Jahr 2030 auf etwa 460 Mrd. Euro geschätzt. Dieses Volumen wäre mit Beschäftigungseffekten von 420.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen verbunden (McKinsey 2011). Die Volumensteigerung ist einerseits die Folge des Nachfragewachstums in Schwellenländern wie China und Indien. Hier werden mehr als die Hälfte der zusätzlichen Arbeitskräfte benötigt. Andererseits resultiert sie aus der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, die im Mittelpunkt des disruptiven Veränderungsprozesses steht und Teil eines umfassenderen Mobilitätsverständnisses ist.

Garnet Kasperk, Ralf Drauz

Chapter 5. Fahrzeugkonzeption für die Elektromobilität

Jedes Kraftfahrzeug mit einer Bauart bedingten Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h, dass im öffentlichen Straßenverkehr betrieben wird, unterliegt einer gesetzlichen Zulassungspflicht. Die Notwendigkeit einer solchen Zulassung ist in §3 der Fahrzeugzulassungsverordnung 2011 (FZV) festgeschrieben.

Dirk Morche, Fabian Schmitt, Klaus Genuit, Olaf Elsen, Achim Kampker, Bernd Friedrich

Chapter 6. Entwicklung von elektrofahrzeugspezifischen Systemen

Die Fahrzeugkarosserie bildet als größte funktionale und organisatorische Systemeinheit ein zentrales Kompetenzfeld der OEMs. Für den Fahrzeughersteller stellt der Karosserierohbau eine hohe Kernkompetenz sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Produktion dar. Neue, innovative Karosseriebauweisen, bspw. aufgrund eines neuen Fahrzeugkonzeptes oder neuer Anforderungen, bedeuten für den OEM auch gleichzeitig die intensive Auseinandersetzung mit Kompetenzfokussierung bzw. Wertschöpfungsverlagerungen.

Thilo Röth, Achim Kampker, Uwe Reisgen, Kay Hameyer, Rik W. De Doncker, Thilo Stolze, Andreas Vetter, Jürgen Hagedorn, Dirk Uwe Sauer, Dirk Müller
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