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09.10.2018 | Elektromobilität | Nachricht | Onlineartikel

Neues Projekt forscht an Entwicklung von Festkörperbatterien

Autor:
Patrick Schäfer

Das neue Kompetenzcluster "FestBatt" forscht an der Entwicklung von Batterien der nächsten Generation. Die Festkörperbatterie könnte eine sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten ermöglichen.

14 wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und verschiedene Universitäten sind am Kompetenzcluster "FestBatt" beteiligt, das von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) koordiniert wird. Neben der Grundlagenforschung zur Funktionsweise von Festkörperbatterien sollen in "FestBatt" auch funktionsfähige Prototypen entwickelt werden.

Im Vergleich zu den etablierten Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigen Elektrolyten im Innern basiert die Feststoffbatterie auf Elektrolyten aus festen Materialien. "Solche Festkörperbatterien sind feuersicher und könnten zukünftig größere Speicherkapazitäten und schnellere Ladevorgänge ermöglichen", sagt Professor Helmut Ehrenberg vom Institut für Angewandte Materialien (IAM) des KIT. Insgesamt besteht "FestBatt" aus fünf Verbundprojekten: drei Material- und zwei Methodenplattformen.

"FestBatt" forscht an der Festkörperbatterie

Der Schwerpunkt des Kompetenzclusters liegt auf der Erforschung der benötigten Materialien. Die Wissenschaftler wollen Theorien und Daten rund um die Festkörperbatterie zusammenbringen, um die Prozesse im Inneren von Festkörperbatterien besser verstehen und optimieren zu können. Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 16 Millionen Euro für einen Zeitraum von sechs Jahren.

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