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19.02.2018 | Elektromobilität | Nachricht | Onlineartikel

Porsche und Audi entwickeln gemeinsame Elektroauto-Plattform

Autor:
Patrick Schäfer

Die Autohersteller Porsche und Audi legen ihre Entwicklungskapazitäten für eine gemeinsame Elektroauto-Architektur zusammen. Zukünftige Fahrzeuge sollen auf der Premium Platform Electric aufbauen.

In den neu geschaffenen Projekthäuser in Ingolstadt und Weissach sollen insgesamt drei Modellfamilien entwickelt werden – zwei davon für Audi, eine für Porsche. Insgesamt arbeiten jetzt schon 550 Audi- und 300 Porsche-Entwickler an der Premium Platform Electric (PPE). Erste Modelle auf Basis der PPE sind für Ende 2021 geplant.

Die Elektroauto-Architektur ist variabel ausgelegt, sodass innerhalb einer Modellfamilie ein Hoch- und ein Flachbodenfahrzeug entstehen kann. Die SUVs und Limousinen sollen dabei die Vorteile reiner Elektrofahrzeuge bei Package, Radstand und Raumangebot ausnutzen. "Wenn wir die anstehenden Aufgaben alleine bewältigen müssten, würden rund 30 Prozent höhere Kosten anfallen", sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. 

Gemeinsame Entwicklung reduziert Kosten

Neben der Plattform-Strategie möchten die beiden Hersteller gemeinsam die Themen Elektrifizierung, Digitalisierung und autonomes Fahren vorantreiben. Auch die Weiterentwicklung konventioneller Antriebe ist geplant. Porsche hat angekündigt, bis 2022 mehr als sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität zu investieren. 

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