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22.02.2018 | Elektromobilität | Nachricht | Onlineartikel

Toyotas neuer Elektromotormagnet nutzt weniger Seltene Erden

Autor:
Patrick Schäfer

Toyota hat nach eigenen Angaben den weltweit ersten hitzebeständigen Magneten entwickelt, der mit weniger Seltenen Erden auskommt. Bis zur Serienreife dauert es aber noch.

Der vom japanischen Autohersteller Toyota neu entwickelte Magnet benötigt demnach weder Terbium (Tb) noch Dysprosium (Dy). Diese beiden Seltene Erden sind nur begrenzt verfügbar, teuer und werden in geopolitisch risikoreichen Regionen abgebaut. Toyota konnte aber auch den Bedarf von Neodym (Nd) senken, indem fast die Hälfte durch Lanthan (La) und Cer (Ce) ersetzt wurde. Diese zwei Seltenen Erden sind kostengünstiger.

Trotz des geringeren Neodym-Anteils soll unter anderem durch das richtige Verhältnis der Stoffe ein Magnet mit einer vergleichbaren Hitzebeständigkeit und Koerzivität entstanden sein. Der ressourcenschonenden Magnet könnten in der ersten Hälfte der 2020er Jahre in Motoren für elektrische Lenkunterstützung genutzt werden. Der Einsatz in Elektromotoren elektrifizierter Fahrzeuge dagegen könnte noch etwa zehn Jahre dauern.

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