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22.07.2020 | Elektromotor | Nachricht | Onlineartikel

3-D-Druck soll leistungsfähigere Elektromotoren ermöglichen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

An der TU Bergakademie Freiberg wird ein neuartiges 3-D-Druckverfahren für Kupferspulen entwickelt. Das soll zu kürzeren Entwicklungs- und Testzyklen sowie leistungsfähigeren Elektromotoren führen.

Vier Ausgründer des neu gestarteten Exist-Forschungstransfers "Additive Drives" an der TU Bergakademie Freiberg wollen die Leistung und den Wirkungsgrad aktueller Elektromotoren steigern. Für sie geraten klassische Herstellverfahren für Elektromotoren an ihre Grenzen. Stattdessen wollen sie beispielsweise Kupferspulen mittels 3-D-Druck herstellen.

Dieses spezielle Kupfer-3-D-Druckverfahren nutzt das selektive Laserschmelzen und kommt ohne zusätzliche Werkzeuge aus, was die Fertigungszeit auf wenige Tage verkürzt. Die klassische Fertigung benötigt aufgrund der komplexen Wickelwerkzeuge mehrere Monate für einen Elektromotor-Prototypen. Das Laserschmelzen garantiert zudem einen extrem festen Zusammenhalt der Komponenten.

3-D-Druck führt zu stärkeren Elektromotoren

Die additive Fertigung der Bauteile führt außerdem zu stärkeren Elektromotoren: "Die betriebsoptimale Geometrie der additiven Bauteile ermöglicht eine Leistungssteigerung um bis zu 45 Prozent", sagt Philipp Arnold, einer der vier Ausgründer. Gemeinsam mit seinen Kollegen möchte er die additive Fertigung von Kupferspulen jetzt am Markt etablieren und die Technik weiterentwickeln.

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