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07.09.2017 | Elektromotor | Nachricht | Onlineartikel

Projekt erforscht flexible Fertigung von Fahrzeug-Elektromotoren

Autor:
Patrick Schäfer

Die Fertigung von Elektromotoren erfordert teilweise noch einen hohen Aufwand. Forscher wollen dafür eine flexible Produktionsweise entwickeln.

Ziel ist die Entwicklung von Anlagen zur serien- und typenflexiblen Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge. Im Projekt "Anlagentechnik für Fertigung von Statoren mit Hairpin-Technologie – AnStaHa" der Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme (NAS) in Karlsruhe sollen ein Konzept und innovative Anlagen entstehen, die sich an den Bedürfnissen mittelständischer Zulieferer orientieren.

Dabei geht es vor allem um einen Teil des Elektromotors, den Stator. Das feststehende, magnetisch wirkender Teil erfordert einen besonders hohen Produktionsaufwand. Dessen Spule aus elektrischen Leitern ist gewickelt. Für diese Wicklung der Spule gibt es verschiedene Methoden. 

Weiterentwicklung der Hairpin-Technologie

Als besonders geeignet für die Serienanforderungen im Automobilbau gilt die sogenannte Hairpin-Technologie, bei der die einzelnen Segmente wie Haarnadeln geformt sind: "Hairpins ermöglichen es, einen Stator für einen Elektromotor in Taktzeiten wie bei einem Verbrennungsmotor herzustellen", meint Professor Jürgen Fleischer, Leiter des Bereichs Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT.

Die Hairpin-Technologie könnte nach Auffassung der Forscher eine flexible Produktion von Elektromotoren für Autos ermöglichen. Allerdings gilt die erforderliche Produktionstechnik für höhere Stückzahlen noch nicht ausgereift, die nun entwickelt werden soll. Das über drei Jahre laufende Projekt wird mit Mitteln aus der baden-württembergischen Landesinititiative Marktwachstum Elektromobilität gefördert.

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