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08.02.2019 | Elektromotor | Nachricht | Onlineartikel

EU-Projekt EVC1000 forscht an neuen Radnabenmotoren

Autor:
Patrick Schäfer

Neuentwickelte Radnabenmotoren sollen die Reichweite von Elektrofahrzeugen drastisch steigern können. Daran arbeitet ein neues EU-Projekt unter Beteiligung von Forschern der TU Ilmenau.

Im Projekt "Electric Vehicle Components for 1000 km daily trips (EVC1000)" forschen zehn Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft an integrierten Fahrzeugkomponenten für zukünftige Elektrofahrzeuge. Unter anderem sollen neu entwickelte Radnabenmotoren mit einer Leistungselektronik in Siliziumkarbid-Technologie, ein kombiniertes elektrohydraulisch-mechanisches Brake-by-Wire-Bremssystem, eine elektromagnetische Radaufhängung und ein integrierter Controller für die Fahrdynamikregelung und das Energiemanagement entwickelt werden. Die Radnabenmotoren für ein Elektro-SUV bei einer einmaligen Aufladung soll in weniger als 90 Minuten eine Reichweite von 1.000 Kilometern ermöglichen.

Die TU Ilmenau hat unter der Projektleitung von Professor Klaus Augsburg die Aufgabe, die aktiven Fahrwerksysteme zu entwickeln und deren Systemintegration in das Fahrzeug zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern Audi und JAC (Italien) sollen anhand eines Audi E-tron und eines JAC iEV6S zwei SUV-Demonstratoren aufgebaut werden. Das EVC1000-Projekt läuft bis 2022 im Rahmen des Förderprogramms der Europäischen Union Horizon 2020. Weitere Partner sind unter anderem AVL List, Brembo, Fraunhofer ENAS sowie Tenneco Automotive Europe. 

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