Skip to main content
main-content

06.08.2020 | Elektromotor | Nachricht | Onlineartikel

Projekt untersucht Lebensdauer von Elektromotoren

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Wie lange kann ein Elektromotor eines E-Fahrzeugs funktionstüchtig bleiben? Das untersucht ein Forschungsprojekt der Fakultät Fahrzeugtechnik an der Hochschule Esslingen.

Das Forschungsprojekt an der Fakultät Fahrzeugtechnik an der Hochschule Esslingen möchte die Vorhersagegenauigkeit für die Nutzungsdauer des elektrischen Antriebsmotors verbessern. Das soll potenzielle Kunden von der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Elektrofahrzeugen überzeugen. Dafür wird eine neue Prüfmethode entwickelt, die zahlreiche Einflussfaktoren auf die Lebensdauer eines Elektromotors berücksichtigt.

Der Rotor bildet das Herzstück eines E-Motors und besteht aus zahlreichen Lagen von sehr dünnem Elektroband. Dieser weichmagnetische Stahlwerkstoff besitzt spezielle magnetische und mechanische Eigenschaften. "Für eine treffsichere Lebensdauervorhersage des Rotors im Kundeneinsatz müssen die Werkstoffkennwerte der nur 0,1 mm bis 0,3 mm dicken Stahllamellen unter kundenähnlicher Beanspruchung bestimmt werden", beschreibt Professor Dr. Peter Häfele, Leiter des Kompetenzfelds Bauteilzuverlässigkeit an der Fakultät Fahrzeugtechnik, das Vorgehen.

Vier OEMs unterstützen das Forschungsprojekt

Neben der Stiftung Stahlanwendungsforschung und der Forschungsvereinigung Antriebstechnik begleiten auch OEMs wie BMW, Mercedes-Benz, Porsche, VW und Zulieferer wie ZF, Mahle, Stiefelmayer Lasertechnik, Valeo Siemens eAutomotive, Schaeffler, Bosch, EM-motive, AVL, Magna powertrain sowie Werkstoffhersteller wie voestalpine und Wälzholz das Forschungsprojekt.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

Elektrische Maschinen

Quelle:
Elektrische Energietechnik

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

    Bildnachweise