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Über dieses Buch

Durch das Steuervereinfachungsgesetz fordern immer mehr Unternehmen einen elektronischen Rechnungsaustausch von Ihren Geschäftspartnern. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen verwenden nach wie vor die bewährte und konventionelle Rechnung auf Papier oder die PDF-Rechnung per E-Mail. Nicht selten stellen Bedenken bezüglich Compliance- und Rechtsvorschriften ein Hindernis zur Umstellung auf einen „echten“ elektronischen Rechnungsdatenaustausch im Sinne einer „echten“ Digitalisierung durch automatische Weiterverarbeitbarkeit von Daten ohne Medienbrüche dar. Zusätzlich herrscht große Unsicherheit, ob und wie durch eine Digitalisierung der Rechnungsabwicklung für Versand und Empfang ein tatsächlicher wirtschaftlicher Nutzen zur Steigerung der Kundenbindung generiert werden kann.
Dieses Buch zeigt, welche Hemmnisse gegenüber dem elektronischen Rechnungsverfahren vorherrschen und gibt Denkanstöße, wie ein Zusatznutzen generiert werden kann, der über die reine Prozessoptimierung hinausgeht. Das vorliegende Werk richtet sich an Geschäftsführer, Einkäufer, Controller, Teamleiter der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, IT-Verantwortliche etc.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der Austausch elektronischer Rechnungen wird unter anderem aufgrund des Steuervereinfachungsgesetzes aktuell inständig diskutiert. Immer mehr Unternehmen fordern von Ihren Lieferanten und Kunden einen elektronischen Rechnungsaustausch. Ein Großteil der Rechnungsstellung erfolgt aktuell noch papierbasiert.

Mario Kischporski

Kapitel 2. Begriffsdefinitionen und Anforderungen

Dass es ökonomisch notwendig ist, den Unternehmenswert zu mehren, darüber besteht heute weitgehender Konsens in Wissenschaft, Politik und Unternehmenspraxis. Als Leitbegriff moderner Unternehmensführung und als Managementkonzept hat sich die Wertorientierung heute weitestgehend durchgesetzt. Jedoch fehlt – in der Praxis wie auch in der Forschung – meist ein einheitliches Begriffsverständnis, was überhaupt einen Wertbeitrag darstellt, da Unternehmen unterschiedliche und nicht nur monetäre Ziele verfolgen.

Mario Kischporski

Kapitel 3. Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen

In den letzten Jahren gab es im Kontext des elektronischen Rechnungsaustausches grundlegende gesetzgeberische Änderungen. Im Folgenden wird die jüngste Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen betrachtet und darüber hinaus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich Zahlungskonditionen im Vertragsmanagement eingegangen. Die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen dient zum Verständnis und zur Sicherstellung der Mindestanforderungen aus rechtlicher Sicht und zeigt die gesetzgeberischen Erleichterungen im Vergleich zu den Vorjahren in Bezug auf den elektronischen Rechnungsaustausch auf.

Mario Kischporski

Kapitel 4. Organisationsstruktur, -definition und theoretische Grundlagen

Der Begriff Financial Supply Chain Management (FSCM) tauchte erstmalig in den Jahren 2000 und 2001 auf. In diversen Publikationen wird FSCM als ein Konzept verstanden, das den gesamten Prozess von der Lieferanten- und Kundenauswahl über den Zahlungsprozess, das Reporting und die Analyse umfasst, die sich direkt auf Cash Flow und Working Capital auswirken, und das nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch im Geschäftspartnernetzwerk.

Mario Kischporski

Kapitel 5. Prozesssicht

Es ist zwischen unterschiedlichen Prozessarten zu unterscheiden. Geschäftsprozesse werden auch Kernprozesse, Schlüsselprozesse oder End-to-End-Prozesse genannt und sind damit den Primärprozessen nach Porter identisch (Eingangslogistik, Operative Bereiche etc.). Supportprozesse oder Unterprozesse entsprechen den Sekundärprozessen (Beschaffung, Technologieumsetzung und -entwicklung, Infrastruktur etc.).

Mario Kischporski

Kapitel 6. Relevanz für die Geschäftsführung und Führungskräfte

Geschäftsprozesse und vor allem Geschäftsbelege in der operativen Abwicklung und im Austausch zwischen Unternehmen und zwischen Unternehmen und Behörden erhalten eine immer größer werdende Bedeutung. Der Gesetzgeber hat beispielsweise durch die Einführung der E-Bilanz erste regulatorische Schritte in Richtung Complianceanforderungen und eigenem Risikomanagement für eine zielgerichtete Betriebsprüfung unternommen. Gerade im Kontext der umsatzsteuerrechtlichen Thematik ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber aus Effizienz-, Kosten- aber auch aus Transparenzgründen weitere Anstrengungen unternehmen wird, Anforderungen hinsichtlich des Austauschs rechtsgültiger Belege in Form von Rechnungen vorzunehmen.

Mario Kischporski

Kapitel 7. Wertbeitrag – Optimierungsvarianten

Working Capital wurde in der Vergangenheit mit reiner Kostensenkung verbunden. Im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung wird ihm eine neue Rolle beigemessen. Die Wertorientierung hat sich heute als breit akzeptiertes Leitkonzept moderner Unternehmensführung herauskristallisiert.

Mario Kischporski

Kapitel 8. Umsetzungs- und Problemlösungszyklus: PDCA-Zyklus

Um die Leistungsfähigkeit von Prozessen kontinuierlich zu verbessern eignet sich der Einsatz eines klassischen Kaizen-Werkzeugs. Den Kern des PDCAZyklus, der nach seinem Erfinder W. E. Deming auch Deming-Rad oder Deming-Kreis genannt wird, bildet eine methodische Anleitung, um Verbesserungen systematisch zu planen, durchzuführen, in ihren Wirkungen zu prüfen und so lange zu optimieren, bis die Verbesserungspotenziale tatsächlich erreicht sind.

Mario Kischporski

Kapitel 9. Zusammenfassung und Fazit

Die Gründe für einen umfassenden und schnellen Übergang zur elektronischen Rechnungsabwicklung sind eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, Kosteneinsparungen, die Verbesserung des Cash Flow und die Verringerung von Zahlungsausfällen unter anderem durch mögliche automatisierte Finanzierungsmöglichkeiten, produktivere Arbeit und ökologische Vorteile. Um dies zu erreichen, müssen die Herausforderungen bei der Implementierung in Angriff genommen und überwunden werden. Dazu gehören eine breit angelegte Kommunikation der Vorteile und des Zusatznutzens, die Bereitstellung der passenden Werkzeuge, Methoden und Lösungen, die Übernahme von Standards und strukturierte Daten.

Mario Kischporski

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