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Über dieses Buch

Anissa Norman legt dar, wie die Situation von Eltern mit Migrationshintergrund im Kontext der stationären Kinder- und Jugendhilfe aussieht, welche speziellen Bedingungen, Ressourcen und Erwartungen alle Parteien mitbringen. Anhand von Interviews werden Sichtweisen und Einstellungen aufgedeckt und analysiert, um herauszuarbeiten, wie eine interkulturelle Elternarbeit sinnvoll gestaltet werden kann. Hierbei werden deutliche Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach interkultureller Sozialer Arbeit und Wirklichkeit aufgezeigt. In der zweiten Auflage wird die Aktualität auf Basis der neuesten Zahlen zu Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und in der Jugendhilfe verdeutlicht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Hinführung

Vereintes Europa, Globalisierung, Diskussionen um Flucht-, Einwanderungs- und Integrationspolitik: Es genügt ein Blick auf die politische Agenda, um deutlich zu machen, dass eine monokulturelle und monolinguale Gesellschaft reell längst der Vergangenheit angehört. Fast 17,1 Millionen Menschen, d.h. knapp über ein Fünftel der in Deutschland lebenden Bevölkerung, haben einen Migrationshintergrund. Diese Zahlen unterstreichen in beeindruckender Form die Präsenz von Menschen mit Migrationshintergrund und damit die Realität einer pluralistischen Gesellschaft. Pluralität im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist Normalität.
Anissa Norman

Kapitel 2. Einführung in die Thematik

Eltern- bzw. Angehörigenarbeit mit Migrationshintergrund im Kontext der stationären Kinder- und Jugendhilfe stellt wie bereits erwähnt ein komplexes und vielschichtiges Thema dar. Aus diesem Grunde sollen hier zunächst theoretische Hintergründe erklärt werden. Dabei erfolgt vorab eine Begriffsbestimmung, bevor die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Konzepte der Heimerziehung vorgestellt werden. Anschließend wird näher auf Elternarbeit bzw. Elternarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund eingegangen. Im zweiten Teil der Arbeit wird dann das Forschungsdesign präsentiert und die Interviews inhaltlich ausgewertet.
Anissa Norman

Kapitel 3. Eltern-, Angehörigen-, und Familienarbeit

Im vorangegangenen Kapitel wurde das Konzept der Heimerziehung vorgestellt. Der folgende Teil widmet sich nun dem Thema Eltern-, Familien- und Angehörigenarbeit, die eine bedeutende Rolle für die pädagogische Arbeit in Heimen/der stationären Kinder- und Jugendhilfe einnehmen. Vorab ist erneut eine genaue Begriffsdefinition nötig. Es soll deutlich gemacht werden, warum Elternarbeit wichtig und unabdingbar ist, gerade auch im Hinblick auf Migrationsfamilien.
Anissa Norman

Kapitel 4. Migrationsfamilien in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Die vorangegangenen Kapitel widmeten sich Erziehung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe und Elternarbeit im Allgemeinen. Da diese Forschungsarbeit zum Ziel hat, Angehörigen- bzw. Elternarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund zu betrachten, soll nun eine Verknüpfung hergestellt werden. Zu diesem Zweck wird zunächst genauer auf Statistiken eingegangen, bevor die Situation von Migrationsfamilien in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe im Hinblick auf besondere Faktoren analysiert wird.
Anissa Norman

Kapitel 5. Migrationsfamilien aus Sicht der Pädagogen

In Kapitel vier wurde bereits angedeutet, dass migrationsspezifische Faktoren angesichts der wachsenden Anzahl an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund für die pädagogische Arbeit in Einrichtungen der Jugendhilfe von immer größerer Bedeutung sind. Dabei lag der Fokus auf Aspekten, die die Familien und ihre Strukturen und Einstellungen direkt betreffen. Bevor in Kapitel sechs konkret auf Elternarbeit mit diesen Migrationsfamilien eingegangen wird, soll an dieser Stelle zunächst betrachtet werden, welche Sichtweisen Mitarbeiter in der stationären Jugendhilfe selbst mitbringen, die ihre Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund beeinflussen können.
Anissa Norman

Kapitel 6. Elternarbeit mit Migrationsfamilien

Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln für die pädagogische Arbeit mit Migrationsfamilien relevante Faktoren sowie Grundhaltungen von Pädagogen besprochen wurden, soll nun konkret auf Elternarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund eingegangen werden. Dabei soll weniger eine bloße Zustandsbeschreibung als eine Analyse mit entsprechenden Forderungen erfolgen. Eine Analyse der Eltern- und Angehörigenarbeit mit dieser Klientel muss sich also vor allem darauf stützen, welche Inhalte notwendig und erstrebenswert wären, unabhängig davon, wie häufig dies bereits umgesetzt wird.
Anissa Norman

Kapitel 7. Forschungsdesign und Ablauf

Der vorangegangene Teil macht deutlich, dass die Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund spezielle Anforderungen an die Pädagogen in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe stellt. Inwieweit diese bewusst sind bzw. umgesetzt werden, bedarf einer tiefergehenden Analyse. Die vorgestellten Ergebnisse scheinen nahezulegen, dass hier großer Handlungsbedarf besteht, wobei sie sich ausschließlich auf Literatur stützen. Eine Realitätsüberprüfung macht es jedoch unabdingbar, auch die Pädagogen selbst zu Wort kommen zu lassen.
Anissa Norman

Kapitel 8. Einrichtungsinterne Statistiken

Bevor im folgenden Kapitel eine detaillierte Inhaltsanalyse erfolgt, sollen hier einige Fakten bezüglich der Mitarbeiter und deren Zusammensetzung dargestellt werden, um die Aussagen der Pädagogen besser im Kontext sehen und entsprechend verstehen und interpretieren zu können.
Anissa Norman

Kapitel 9. Inhaltsanalyse

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden also, wie oben ausführlich erläutert, sieben Interviews mit Pädagogen bzw. eines mit der Mutter einer Bewohnerin der stationären Kinder- und Jugendhilfe geführt. Nachdem im vorangegangenen Kapitel die entsprechende Methodik und Vorgehensweise erörtert wurde, soll nun an dieser Stelle die Inhaltsanalyse erfolgen.
Anissa Norman

Kapitel 10. Zusammenfassende Betrachtung und Kommentierung

Im vorangegangenen Teil wurden ausführlich die Ergebnisse der Interviewauswertungen vorgestellt. Dabei ging es sowohl um inhaltliche Aspekte als auch um tiefergründige Sinnstrukturen. Insgesamt spielen bei einer Analyse neben diesen Interviewinhalten auch die statistischen Angaben eine Rolle.
Anissa Norman

Kapitel 11. Fazit und inhaltliche Konsequenzen

Diese Arbeit hatte zum Ziel, die Situation von Familien mit Migrationshintergrund in Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg zu beleuchten. Abschließend werden nun in Grundzügen die erarbeiteten Ergebnisse noch einmal zusammengetragen und in Zusammenhang mit der Eltern- und Angehörigenarbeit mit Migrationsfamilien gebracht. Daraus sollen anschließend Vorschläge für die Praxis erarbeitet werden.
Anissa Norman

Kapitel 12. Schlussbetrachtung

Abschließend festzuhalten ist im Rahmen dieser Forschungsarbeit ein immer höherer Anteil an Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien, mit dem die Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in Baden-Württemberg jedoch sehr unterschiedlich umgehen. Die Einstellungen der Pädagogen, und damit auch evtl. Stereotype und Diskriminierungen, haben massive Auswirkungen auf die Arbeit mit den Eltern und Angehörigen. Wissenstand und Bewusstsein über interkulturelle Standpunkte und Sichtweise variieren dabei offenbar sehr.
Anissa Norman

Backmatter

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