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18.05.2016 | Emissionen | Nachricht | Onlineartikel

Suzuki räumt Fehler bei Verbrauchstests ein

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Suzuki hat Unregelmäßigkeiten bei den Testmethoden zur Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs eingeräumt. Laut Suzuki habe das aber nicht zu verzerrten Ergebnissen geführt.

Der japanische Autohersteller Suzuki hat eingeräumt, bei der Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs bei 16 Automodellen seit 2010 Testmethoden eingesetzt zu haben, die nicht den japanischen Vorschriften entsprächen, heißt es in einer Mitteilung von Suzuki. Zudem seien Daten zur Berechnung der Verbrauchswerte nicht regelkonform gewesen. Betrügerische Manipulationen der Daten habe man aber nicht feststellen können, heißt es weiter.

Suzuki erklärte bei seinen eigenen Abgas- und Verbrauchstests habe es seit 2010 nur "Unregelmäßigkeiten" gegeben. Hintergrund sei das problematische Testgelände, das auf einem Hügel am Meer gelegen ist und von Wetterbedingungen, wie Wind, beeinflusst werde, was sich auf die Werte auswirke. Es sei schwierig gewesen, die Tests durchzuführen und die Werte zu ermitteln. Daher seien auch bei Labortests gewonnene Daten "dazugenommen" worden.

Allerdings hätten nun Untersuchungen ergeben, dass dies nicht zu verzerrten Ergebnissen geführt habe. Es gebe daher laut Suzuki keine Notwendigkeit, die Daten zu korrigieren. Auch Auswirkungen auf die Geschäftszahlen sieht der Konzern derzeit nicht, erklärte das Unternehmen.

Damit ist bereits der zweite japanische Hersteller in den Schlagzeilen: Erst im vergangenen Monat hatte Mitsubishi ein Fehlverhalten bei der Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs seiner Fahrzeuge zugegeben.

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