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14.02.2019 | Emissionen | Nachricht | Onlineartikel

Wiesbaden wendet Fahrverbote mit neuem Luftreinhalteplan ab

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Ein Fahrverbot für Diesel und ältere Benziner wird es in Wiesbaden auf absehbare Zeit nicht geben. Der Streit zwischen DUH und dem Land Hessen wurde vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden beigelegt.

Verkehrsclub Deutschland und Deutsche Umwelthilfe auf der Klägerseite und das Land Hessen auf der Beklagtenseite haben das Verfahren für erledigt erklärt. Zuvor hatte das Land Hessen die zweite Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Wiesbaden veröffentlicht. "Maßnahmen der Stadt, die den Radverkehr und den Öffentlichen Nahverkehr fördern und eine echte Verkehrswende auf den Weg bringen werden umgesetzt", so die hessische Umweltministerin Priska Hinz. Die Maßnahmen umfassen unter anderem eine Elektrifizierung der Busflotte, Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Ausbau und Förderung des ÖPNV und Radverkehrs sowie Verkehrsmanagementlösungen.

Ab Mitte 2019 sollen zudem Euro-5- und EEV-Diesel-Busse und, soweit möglich, die 50 städtischen schweren Nutzfahrzeuge mit SCR-Systemen nachgerüstet werden. Die Maßnahmen sollen zur Senkung der Stickoxidbelastung unter den gesetzlichen Grenzwert führen. Laut Prognose sollen die Grenzwerte im Jahresmittel ab 2020 eingehalten werden können. 

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