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18.11.2020 | Emissionen | Nachricht | Onlineartikel

Emissionen aus Straßenverkehr könnten bis 2040 stark sinken

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Fortschritte in der Abgasreinigung und neue Technologien könnten die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen stark reduzieren. Das prognostiziert eine Studie zu Emissionen von Pkw, Lkw und Zugverkehr.

Wissenschaftler des "Helmholtz-Zentrums Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung" (HZG) und des "Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt" (DLR) haben eine Studie zur zukünftigen Luftverschmutzung durch den Straßen- und Schienenverkehr veröffentlicht. Im Projekt "Verkehrsentwicklung und Umwelt" wurden dafür vom HZG entwickelte Emissionsmodelle mit den Verkehrs- und Energiemodellen des DLR verknüpft.

"In den Untersuchungen der DLR-Verkehrs- und Energieinstitute haben wir sehr umfassend mögliche Entwicklungspfade des Verkehrs bis 2040 skizziert. In Zusammenarbeit mit dem HZG lassen sich nun die Emissionen und deren Wirkungen auf die Luftqualität in einer hohen räumlichen Auflösung darstellen und damit neue Erkenntnisse gewinnen", sagt Projektleiter Stefan Seum vom DLR-Institut für Verkehrsforschung. Laut ihrer Studie, die drei Szenarien untersucht, sinken die verkehrsbedingten NOx-Emissionen demnach um etwa 80 Prozent, auch die Feinstaubbelastung geht zurück. Insbesondere in den Städten sehen die Wissenschaftler starke Emissionsreduktionen.

Als Grund für die sinkende Umweltbelastung führen die Forscher unter anderem verschärfte Abgasnormen, neue Antriebstechnologien und Abgasreinigungstechniken an. Ebenso werden in 20 Jahren viele Altfahrzeuge mit schlechten Emissionswerten nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein. Die Studie wurde im Fachmagazin "Transportation Research Part D: Transport and Environment" veröffentlicht. 

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