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Über dieses Buch

Welches sind die Erfolgsfaktoren für ein gelingendes Leben in Beruf und Alltag? Dieser Ratgeber illustriert anschaulich und basierend auf psychologischen Theorien und Erkenntnissen, dass neben kognitiv-rationaler Intelligenz (gemeinhin als „IQ“ bezeichnet) vor allem emotionale und soziale Kompetenzen dazugehören, die essentiell für das Zusammenleben und -arbeiten mit anderen Menschen sind. Ausgehend von psychologischen Grundlagen, die dem Verständnis von emotionaler Intelligenz (auch als „EQ“ bezeichnet) dienen, werden IQ und EQ gegenübergestellt und deren jeweilige Bedeutung und Zusammenwirken als Erfolgsfaktor im Leben beschrieben. Die Autoren zeigen, dass sich emotionale Intelligenz durch einzelne emotionale und soziale Kompetenzen (wie z.B. Emotionserkennung, Selbstregulation und Empathie) beschreiben und mit bestimmten Verfahren sogar messen lässt.
Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche Übungsaufgaben für alle Altersklassen, mit denen sich der EQ trainieren lässt und damit einen direkten positiven Einfluss auf das eigene Leben hat.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Ein Mensch ist vor allem in seiner Körperlichkeit und als geistiges Wesen zu sehen. Darüber hinaus gibt es weitere Komponenten, die die Einheit des Menschen begründen: Kognitionen, Emotionen, Verhalten und Organismus. Die Einstellung, dass andere für ihr Leben verantwortlich sind, führt oft dazu, dass Menschen, anstatt an sich selbst zu arbeiten, oft versuchen, andere zu ändern oder zu kontrollieren. In der Regel bringt das keinen Erfolg, da sich die Persönlichkeit eines Menschen nicht einfach umkrempeln lässt. Wer unzufrieden mit sich ist und bestimmte Erwartungen hat, sollte sich seine Ziele klar vor Augen führen. Nur dann gelingt auch die Veränderung. Jedes erreichte Ziel erfüllt uns mit Stolz und innerer Zufriedenheit und erzeugt positive Emotionen. Emotionen sind weitgehend universelle Prozesse. Sie entstehen als Reaktion auf unsere Umwelt, bestimmen und formen unser Denken und Handeln, gestalten unsere Wirklichkeit und prägen unser neuronales Netzwerk.
Irina Bosley, Erich Kasten

2. IQ versus EQ

Welche Unterschiede gibt es zwischen der kognitiven und der emotionalen Intelligenz? Beide kann man mit zahlreichen Tests messen. Kognitive Intelligenz entwickelt sich in der Kindheit bis etwa zum 17. Lebensjahr und bleibt dann relativ konstant. Da wir aus unseren Erfahrungen lernen und neue Kompetenzen erwerben, nimmt die emotionale Intelligenz im Lauf unseres Lebens ständig zu. Der emotionale Intelligenzquotient bezieht sich auf das Können, sich in der vielschichtigen Welt zurechtzufinden. Ein hoher Intelligenzquotient ist sicher auch von Vorteil, doch wären wir ohne emotionale Intelligenz eventuell nicht sonderlich erfolgreich oder beliebt.
Irina Bosley, Erich Kasten

3. Emotionale Intelligenz im Kindes- und Jugendalter, in Familie und Beruf

Um für die Zukunft vorbereitet zu sein, muss Ihr Kind heute mehr denn je Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Frustrationstoleranz, Kooperationsbereitschaft und Selbstbeherrschung besitzen. Diese Eigenschaften können gefördert werden. Auch im Erwachsenenalter ist ein Mindestmaß an „fühlender“ Intelligenz nötig, um das Gleichgewicht zu erhalten und Beziehungen zu vertiefen, etwa für die Pflege von Freundschaften, ein harmonisches Familienleben oder eine Partnerschaft. Auch Führungskräfte benötigen neben kognitiven Fähigkeiten und Fachwissen Soft Skills - jene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine effektive Kommunikation, korrektes Verhalten, Umgang mit komplexen Situationen und Entscheidungsfähigkeit erforderlich sind.
Irina Bosley, Erich Kasten

4. Emotionale Kompetenz

Emotionale Kompetenz meint den intelligenten Umgang mit den eigenen Gefühlen. Ähnlich wie fachliche Kompetenzen sind emotionale Kompetenzen dem Menschen nicht von Natur aus gegeben, sondern müssen im Lauf des Lebens erlernt werden. Eine hohe emotionale Intelligenz ist eine gute Voraussetzung, um praktische Fähigkeiten wie Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Motivation, Empathie und Geschicklichkeit in Beziehungen zu anderen zu lernen. Damit können emotionale Kompetenzen als Grundlage der emotionalen Intelligenz betrachtet werden. Der Umgang mit den eigenen emotionalen Zuständen und denen anderer Personen bildet die Basis für die allgemeine Kommunikationsfähigkeit des Menschen. Daher sollte die Entwicklung der emotionalen Kompetenzen unterstützt und gefördert werden.
Irina Bosley, Erich Kasten

5. Testverfahren

Neben den kognitiven Fähigkeiten, die für die Berechnung des Intelligenzquotienten in klassischen IQ-Tests eine große Rolle spielen, haben zahlreiche emotionale Fähigkeiten einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg im Leben. Aus diesem Grund wurde der Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test (MSCEIT) entwickelt, der der Erhebung der emotionalen Intelligenz dienen soll. Dieser Test zählt zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Verfahren zur Erfassung von emotionaler Intelligenz. Bisher gibt es nur wenige wissenschaftlich anerkannten Alternativen zum MSCEIT. Aktuell wird von vielen führenden Forschern auf diesem Gebiet lediglich das Verfahren nach Satow als Alternative zum Verfahren von Mayer, Salovey und Caruso anerkannt. Hierbei handelt es sich um den EQ-Test „Emotional Intelligence Inventar“ (IE4). Dieser Emotionale-Intelligenz-Test wurde mit dem Ziel entwickelt, die wichtigsten Bereiche der emotionalen Intelligenz optimal abzubilden.
Irina Bosley, Erich Kasten

6. Übungsaufgaben

Sie haben bis hierhin sicher schon einen ersten Eindruck bekommen, inwieweit Sie selbst über die einzelnen Fähigkeiten, die zur emotionalen Intelligenz gehören, verfügen. Indem Sie die Übungsaufgaben in diesem Kapitel lösen, können Sie überprüfen, wie es mit Ihrer emotionalen Intelligenz tatsächlich steht.
Irina Bosley, Erich Kasten

Backmatter

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