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Über dieses Buch

Veränderungen und deren emotionale Komponente

Dieses Buch vermittelt Ihnen mehr Sicherheit in Zeiten des Wandels und mehr Vertrauen in die eigene Veränderungskompetenz – durch eine ganzheitliche Perspektive auf Veränderungen. Anhand eines typischen Veränderungszyklus und persönlicher Erfahrungen erläutert die Autorin, was man in verschiedenen Phasen der Veränderung von der ersten Ahnung bis zur konkreten Umsetzung – insbesondere auf menschlicher und emotionaler Ebene – beachten kann.

Fast alle arbeitenden Personen, insbesondere Führungskräfte in mittleren und oberen Positionen sind gezwungen, sich mit den zunehmenden Veränderungen hinsichtlich Markt, Geschäftsausrichtung und Zusammenarbeit zu beschäftigen. Lernen Sie, Ihre eigenen Lebensgeschichten zu reflektieren und daraus wertvolle Fähigkeiten und Erfahrungen für Ihre beruflichen Herausforderungen zu nutzen. Dieses Buch richtet sich an den Menschen in der Führungskraft und gibt wertvolle Hinweise, wie Führungskräfte selbst besser mit Veränderungen – im privaten und beruflichen Umfeld – umgehen und andere besser durch diese begleiten können.

Zahlreiche Beispiele aus Change-Projekten und Praxis-Tipps gemischt mit persönlichen Anekdoten der Autorin, authentischen Geschichten und philosophischen Anmerkungen machen das Buch zu einer fachlich interessanten und gleichzeitig unterhaltsamen Lektüre.

Erfahren Sie mehr über die sieben Phasen des Veränderungszyklus:

Die Dämmerung einer VeränderungDie ErkenntnisDer erste SchrittSie müssen nicht alles allein schaffenEine Richtung finden Die geraden Wege sind nicht immer die bestenDie Masse bewegt sich

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Egal ob zu Hause im Wohnzimmer oder im Meeting-Raum der Vorstandsetage: Wenn es um Veränderungen geht, beginnt es zu menscheln – das heißt, die Sache tritt in den Hintergrund und die Angst vor der Ungewissheit nimmt sich Raum und blockiert das Neue. Das Anliegen dieses Buches ist es, das Vertrauen der Leser und Leserinnen in ihre Veränderungskompetenz zu stärken, indem sie sich erinnern, dass sie bereits viele Veränderungen gemeistert haben. Change ist kein Hexenwerk und nach einem zugegeben manchmal schwierigen Übergang kommt immer etwas Besseres nach. Ein Blick in die Natur bestätigt, dass Übergänge etwas Notwendiges und Natürliches sind. Auch der Mensch ist Natur und kann lernen, seine ihm innewohnende Veränderungskompetenz wieder mehr zu nutzen. Führungskräfte in der heutigen Zeit werden diese Kompetenz dringend brauchen, um ihre Mitarbeiter mit Stärke, Empathie und Weitblick gut in die Zukunft führen zu können.
Mira Maria Meiler

2. Überblick zum Veränderungszyklus

Zusammenfassung
Proaktive Veränderungen laufen meist sehr ähnlich ab und in diesem Buch beschreibe ich einen solchen Veränderungszyklus, der meiner Erfahrung nach so oder ähnlich immer wieder vorkommt. In diesem Kapitel wird der Unterschied zwischen diesem Veränderungszyklus sowie der weitreichend bekannten Veränderungskurve von Kübler-Ross (2014) beschrieben, um den Ablauf der Phasen besser einordnen zu können. Die Verlockung ist groß, diesen Ablauf als idealtypisch zu nehmen, doch natürlich ist jeder Veränderungsprozess etwas Besonderes und die Phasen können übersprungen, wiederholt oder intensiviert werden. Ein Beispiel erläutert, wie die einzelnen Phasen, die auch die Überschriften der nächsten sieben Kapitel darstellen, in der Praxis vorkommen können.
Mira Maria Meiler

3. Die Dämmerung einer Veränderung

Zusammenfassung
Wie auch in der ersten Morgendämmerung am Tag ist in der Dämmerung einer Veränderung noch alles diffus. Man ist manchmal irritiert, wundert sich, ärgert sich vielleicht auch über Verhaltensweisen von Kollegen, doch kann man noch nicht genau sagen, was einen stört. Manchmal wartet man aus Bequemlichkeit sehr lange, bis man tatsächlich auf die Spurensuche geht, manchmal lichtet sich der „Morgennebel“ von allein. Eine wertfreie Bestandsaufnahme ist jedoch die einzige Möglichkeit, mehr über die Hintergründe der aktuellen Situation herauszufinden und da muss man manchmal auch ungewöhnliche Methoden anwenden. Zum Beispiel, Menschen befragen, mit denen man noch nie zuvor gesprochen hat oder auch stumm in sich hineinhören und die innere Weisheit nutzen.
Mira Maria Meiler

4. Die Erkenntnis

Zusammenfassung
In der Phase der Erkenntnis braucht es große Ehrlichkeit und Mut. Denn das, was bei einer ausführlichen Standortbestimmung zu Tage tritt, ist manchmal unbequem. Themen, die man in der Dämmerung noch nicht benennen konnte, werden jetzt offensichtlich und besprechbar. Dies können unangenehme Tatsachen sein, aber auch große Potenziale, die einem ganz neue Möglichkeiten und Chancen eröffnen. In jedem Fall ist die Erkenntnis eine notwendige Phase in einem Veränderungszyklus, um anschließend erste Schritte in eine neue Richtung machen zu können. Oft ist es verlockend, ohne viel zu überlegen neue Wege zu gehen, doch in komplexen Situationen bewährt es sich, verschiedene Blickwinkel einzuholen und kurz innezuhalten, bevor es losgeht.
Mira Maria Meiler

5. Der erste Schritt

Zusammenfassung
Einer der größten Fehler, den man in einem Veränderungsprojekt machen kann, ist, schnell und perfekt sein zu wollen. Auch ein großer Change beginnt mit dem ersten Schritt und der darf unbeholfen und unsicher sein. Hauptsache, es geht los. Oft warten Organisationen auf den richtigen Zeitpunkt, die perfekte Strategie oder die charismatische Führungskraft, die alle mitzieht. All dies ist natürlich hilfreich, doch zunächst reichen auch ein paar Pioniere, die neugierig sind, gewohnte Ängste überwinden und die Erlaubnis erhalten, mutig zu experimentieren. Die ersten Fehler werden so schnell getan und man kann rasch gegensteuern. Nach den ersten Erfolgen werden oft auch andere Mitarbeiter neugierig und bieten an, in dem Veränderungsprojekt mitzuwirken.
Mira Maria Meiler

6. Sie müssen nicht alles allein schaffen!

Zusammenfassung
In den meisten Organisationen kommt es immer noch gut an, dass Führungskräfte die Dinge allein auf die Straße bringen. Dabei gibt es mittlerweile viele Erfahrungen, die zeigen, dass eine Gruppe von Menschen, die ähnliche Werte und sehr unterschiedliche Kompetenzen hat, oft viel bessere Lösungen kreiert als eine Einzelperson. Ein weiterer Grund, sich Unterstützer und Helfer in Form von Coaches, Kollegen oder Freunden zu suchen, ist, dass man am DU wächst. Feedback und gemeinsames Lernen ermöglichen eine Entwicklung, die ungeahnte Potenziale in Ihnen freilegen kann. Zusätzlich kann auch Ihre innere Stärke ein „Helfer“ in schwierigen Zeiten sein. Wenn Sie wissen, was Sie innerlich trägt, werden Sie einerseits stabiler und andererseits flexibler im Umgang mit Veränderungen.
Mira Maria Meiler

7. Eine Richtung finden

Zusammenfassung
In einem Veränderungsprozess kommt der Punkt, an dem man genau weiß, was man nicht mehr möchte. Die Frage an dieser Stelle lautet: Was stattdessen? Ein Ziel, eine Vision, einen Sinn vor Augen zu haben, die einen wirklich begeistern, sind die größten Antreiber in einer Veränderung. Oft ist es gar nicht einfach, herauszufinden, was man wirklich will oder welche Richtung für die Organisation die passende ist und die Mitarbeiter motiviert und mitzieht. Positive Gefühle spielen hier eine wichtige Rolle, denn sie sind das „Schmieröl“ im Getriebe des Erfolgs. Um ein großes Ziel zu erreichen, muss man jedoch auch priorisieren und auf so manche lieb gewordene Gewohnheit verzichten.
Mira Maria Meiler

8. Die geraden Wege sind nicht immer die besten

Zusammenfassung
Die große Verlockung in einer schnelllebigen Zeit ist, möglichst rasch und effizient neue Wege zu gehen. Da sich die Rahmenbedingungen aber ebenso schnell und mitunter auch radikal verändern, scheint ein schrittweises Vorgehen oft besser. Auf fix vorgegebenen Pfaden werden wir auch keine bahnbrechenden Innovationen und außergewöhnlichen Geschäftsideen finden. Mut zum Querdenken ist gefragt, Lust aufs Fehlermachen und vielleicht sogar ein Besuch auf der grünen Wiese, wo man sich selbst und das gesamte Unternehmen in Frage stellt. Auf solchen Umwegen trifft man manchmal auf Lösungen und Fähigkeiten, die sich in Zukunft als sehr wertvoll für den Erfolg der Organisation herausstellen.
Mira Maria Meiler

9. Die Masse bewegt sich

Zusammenfassung
Nachdem ein Veränderungsprojekt in Schwung gekommen ist und erste Erfolge verzeichnet werden können, ist die große Frage, wie die neuen Verhaltens- und Denkweisen auf die kritische Masse der Belegschaft überspringen und auf die ganze Organisation ausgerollt werden können. Nicht selten gibt es hier von Führungskräften zögerliches Vorgehen, weil große Veränderungen auch eine enorme Macht haben. Neben einem klaren Fokus vom Top-Management helfen gute Kommunikation und v.a. Antworten auf die Frage, wofür die Veränderung überhaupt gut ist, möglichst viele Leute in Bewegung zu setzen. Jeder Mitarbeiter braucht einen Grund, um sich aus alten Gewohnheiten zu befreien und zu neuen Ufern aufzubrechen. Im Idealfall stecken einander die Leute gegenseitig mit dem „Virus des Neuen“ an und bilden selbstständig einen Sog in eine bessere Zukunft.
Mira Maria Meiler

10. Und dann geht alles von vorne los

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden drei Themen beleuchtet, die unabhängig von der jeweiligen Phase im Veränderungszyklus immer wieder relevant sind. Da ist zunächst die Einstellung zu einem Veränderungsprozess, die proaktiv und positiv sein sollte, um Möglichkeiten wahrzunehmen anstatt Hindernisse zu hypnotisieren. Zudem ist die Kommunikation ein absoluter Schlüsselfaktor in allen Change-Projekten, die möglichst transparent, unmittelbar und persönlich erfolgen soll. Und schließlich gelingt Veränderung mit einer Portion Humor und feiner Ironie immer besser, als wenn man krampfhaft und todernst an die Sache herangeht. Denn eigentlich soll Change ja Spaß machen und etwas verbessern und im Idealfall wird Veränderung zu einer angenehmen Wegbegleiterin im täglichen Leben.
Mira Maria Meiler

11. Fazit

Zusammenfassung
Veränderung ist nichts, was man sich aussuchen kann. Sie ist Bestandteil unseres Lebens wie das Atmen oder die Nahrungsaufnahme. Man kann sich allerdings entscheiden, ob man mitmacht oder sich wehrt. Wenn wir alle mitmachen und uns rechtzeitig zu bunt gemischten Verbünden mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zusammenschließen, dann können wir nicht nur in Veränderungsprojekten, sondern auch auf diesem Planeten viel bewegen. Sich dabei auf die professionelle Rolle zu reduzieren, reicht allerdings nicht. Vielmehr brauchen wir den ganzen Menschen mit all seinen Erfahrungen und Emotionen, um lustvoll gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen!
Mira Maria Meiler

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