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23.05.2017 | Employer Branding | Infografik | Onlineartikel

In Stellenanzeigen auf Du und Du

Autor:
Andrea Amerland

Im War for talents sind gut getextete Stellenanzeigen eine wichtiger Faktor. Um für eine positive Candidate Experience zu sorgen, setzen viele Unternehmen dabei auf die persönliche Anrede. Aber längst nicht alle Bewerber fühlen sich von einem "Du" angesprochen.

Noch wird zwar in den meisten Stellenannoncen das "Sie" verwendet. Doch das "Du" ist stark im Kommen. So sind von rund 120.000 Online-Stellenanzeigen aus 500 Unternehmen, 50.000 mit der persönlichen Anrede formuliert, hat die Studie "Employer Telling: Edition Stellenanzeigen" herausgefunden. 

Doch dieser Trend stößt bei Bewerbern nicht unbedingt auf Gegenliebe, wie eine Umfrage unter rund 1000 Jobs.de-Nutzern zeigt. So empfinden 35,2 Prozent der Kandidaten das Duzen in der Stellenanzeige als negativ und wenig wertschätzend, 38,6 Prozent ist die Art der Anrede egal und nur 26,2 Prozent sehen darin ein Zeichen für eine gute Firmenkultur. Offenbar erreichen Unternehmen mit einer persönlicheren Zielgruppenansprache nicht immer den gewünschten Erfolg.

Überwiegend positiv bewerten die Befragten hingegen, wenn sich Kollegen im Arbeitsleben duzen (71,5 Prozent).

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