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Über dieses Buch

Thomas Bindel und Dieter Hofmann ordnen EMSR- bzw. PCE-Stellenpläne als wichtige Unterlagen der Projektierung von Automatisierungsanlagen ein. DIN 19227-2 gilt weiterhin, jedoch wurde DIN 40719-2 zurückgezogen und durch DIN EN 81346-2 ersetzt. Da in EMSR-Stellenplänen bereits existierender Anlagen Betriebsmittel nach DIN 40719-2 gekennzeichnet wurden, stehen Anwender vor einer Herausforderung: Sie müssen diese Norm nach wie vor verstehen, für Neuanlagen in EMSR- bzw. PCE-Stellenplänen zur Referenzkennzeichnung je­doch statt DIN 40719-2 die sich eher zögerlich durchsetzende DIN EN 81346-2 anwenden. Die Autoren beleuchten die mit diesem Übergang verbundenen Änderungen und geben so Orientierung zur Nutzung von DIN EN 81346 für das Fachgebiet der Projektierung von Automatisierungsanlagen.

Die Autoren

Prof. Dr.-Ing. Thomas Bindel lehrt Automatisierungstechnik an der Fakultät Elektrotechnik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Priv.-Doz. Dr.-Ing. Dieter Hofmann lehrte und lehrt Prozessautomatisierung an der TU Dresden sowie an der Staatlichen Studienakademie Bautzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

In der Prozessautomatisierung ist ein im Wesentlichen aus drei nacheinander abzuarbeitenden Phasen bestehender Projektablauf zu erkennen:
  • Akquisitionsphase (Abb. 1.1),
  • Abwicklungsphase (Abb. 1.2) und
  • Servicephase (Abb. 1.3).
Thomas Bindel, Dieter Hofmann

Kapitel 2. Einbindung von Stromlaufplänen in der Kernprojektierung

Ausgehend vom im Abschn. 1.1 erläuterten Projektablauf sowie Kernprojektierungsumfang (Abb. 1.5) hat sich in der Projektierungspraxis als Orientierung die in Abb. 2.1 dargestellte Einordnung der Kernprojektierung in den Projektablauf bewährt. Diese Einordnung setzt voraus, dass als erstes die Projektanforderungen in einem sogenannten Lastenheft, in der Projektierungspraxis auch als Ausschreibung bekannt, zusammengestellt wurden, wobei im Allgemeinen nach Abb. 2.1 gleichzeitig das Verfahrensfließschema vom Kunden mit übergeben wird. Das Verfahrensfließschema wiederum bildet die Basis für das anschließend zu erarbeitende R&I-Fließschema/R&I-Fließbild, welches nach Abb. 2.1 dem Kunden zusammen mit der Kalkulation als Bestandteil des Angebotes übergeben wird.
Thomas Bindel, Dieter Hofmann

Kapitel 3. Allgemeiner Aufbau von EMSR- bzw. PCE-Stellenplänen

Wie bereits erläutert, sind im Rahmen des Detail-Engineerings für alle im R&I-Fließschema nach DIN EN 10628/DIN 19227, Teil 1 dargestellten EMSR-Stellen EMSR-Stellenpläne bzw. für alle im R&I-Fließbild nach DIN EN 10628/DIN EN 62424 dargestellten und jeweils funktionell zusammengehörigen PCE-Aufgaben sowie PCE-Leitfunktionen – im vorliegenden essential PCE-Stellen genannt – Stromlaufpläne zu erarbeiten. Sofern sich diese Stromlaufpläne auf im R&I-Fließschema nach DIN EN 10628/DIN 19227-1 dargestellte EMSR-Stellen beziehen, heißen sie EMSR-Stellenpläne. Beziehen sich die Stromlaufpläne jedoch auf im R&I-Fließbild nach DIN EN 10628/DIN EN 62424 dargestellte PCE-Stellen, so werden sie im vorliegenden essential PCE-Stellenpläne genannt.
Thomas Bindel, Dieter Hofmann

Kapitel 4. Zusammenfassung

Für Basic-Engineering, Detail-Engineering, Schaltschrank-Fertigung, Montage und Inbetriebsetzung sowie Anlagenbetrieb und -instandhaltung werden für typische Fachgebiete, d. h. nicht nur für Elektrotechnik sondern zum Beispiel auch für Elektropneumatik und Verfahrenstechnik und somit fachübergreifend anwendbare Regeln für die Referenzkennzeichnung der Betriebsmittel benötigt. Dies konnte DIN 40719-2 nicht durchgängig leisten und wurde daher in der Vergangenheit schrittweise durch andere Normen abgelöst. Vorläufiges Ergebnis dieses Übergangs ist die seit 2010 geltende Norm DIN EN 81346-2.
Thomas Bindel, Dieter Hofmann

Backmatter

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