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2020 | OriginalPaper | Chapter

10. Abfall- und Kreislaufwirtschaft im Kontext der Agenda 2030

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Zusammenfassung

Eine systematische Abfallwirtschaft kann maßgeblich zur Erreichung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beitragen. Dies gilt zu einem gewissen Grad auch für eine Kreislaufwirtschaft, welche sowohl auf eine Verringerung der Abfallmengen und des Ressourcenverbrauchs als auch auf die stärkere Verwendung von Sekundärrohstoffen setzt. Eine genauere Analyse abfallwirtschaftlicher Ziele und ihrer Zusammenhänge mit den Sustainable Development Goals offenbart jedoch, dass es nicht nur Komplementaritäten, sondern auch Konflikte in der Zielerreichung geben kann. Diese Zielbeziehungen werden im Rahmen dieses Artikels dargestellt und systematisiert. Zu diesem Zweck werden zunächst einige abfallwirtschaftliche Begriffe und Zusammenhänge aufgezeigt und anschließend die Zielbeziehungen in qualitativer sowie beispielhaft in quantitativer Weise dargestellt.
Footnotes
1
Letztlich handelt es sich hier um die übergeordnete Frage, inwiefern eine Entkoppelung (decoupling) des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch einerseits und damit vom Entstehen von Abfällen andererseits ermöglicht werden kann. Es zeigt sich meist, dass hier der Einsatz von umweltpolitischen Instrumenten unumgänglich ist. Dabei zeigen im Hinblick auf die Abfallvermeidung freiwillige Maßnahmen und Informationskampagnen üblicherweise geringere Wirkungen als Ge- und Verbote oder marktbasierte Instrumente (EEA 2014; Jaligot und Chenal 2018).
 
Literature
Metadata
Title
Abfall- und Kreislaufwirtschaft im Kontext der Agenda 2030
Author
Sven Schulze
Copyright Year
2020
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-25706-4_10

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