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2016 | OriginalPaper | Chapter

5. Alters- und alternsgerechte Personalentwicklung

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Zusammenfassung

Die Personalentwicklung darf sich wieder um die Befindlichkeiten der Menschen kümmern. Das war nicht immer so selbstverständlich, wie ein kurzer Blick auf die Geschichte dieses noch jungen Zweigs des Personalmanagements zeigt. Der Begriff wurde erstmals in den 1960er Jahren in den USA als „Human Ressource Development“ eingeführt und umfasste die betrieblichen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten. Im deutschsprachigen Raum entstanden die ersten Personalentwicklungsabteilungen in den 1970er Jahren. Auch sie beschäftigten sich hauptsächlich mit der Entwicklung und Organisation von Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. Die Bildungslücken, die es dadurch zu schließen galt, waren meist technischer Natur. In den 1990er Jahren sprechen erstmals auch liberale Wirtschaftswissenschaftler offen vom Mitarbeiter als wichtigster und knappster Ressource in den Unternehmen, in den es entsprechend zu investieren galt. Vorher war das nur den sogenannten Behavioristen vorbehalten bzw. kam in den Sonntagsreden besonders vorbildlicher Unternehmer vor. Inhaltlich standen jetzt die Soft skills im Mittelpunkt. Aber: ist wirksame Personalentwicklung eine Frage des Alters? Ja, wenn es um Art und Weise des Lernens geht und um den Nachholbedarf vieler Unternehmen und älterer Mitarbeiter. Nein, wenn es um die grundsätzliche Frage der Lernbereitschaft zum langfristigen Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit geht. Und nein, wenn es um die Wirksamkeit und die Rendite von Bildungsinvestitionen geht.
Footnotes
1
In der Literatur wird der Begriff auf derartige Gespräche mit älteren Mitarbeitern begrenzt. Wir verzichten hier auf diese Einschränkung.
 
Literature
go back to reference Becker M.: Personalentwicklung, 6. Auflage, Stuttgart 2013 Becker M.: Personalentwicklung, 6. Auflage, Stuttgart 2013
go back to reference Goleman D.: EQ. Emotionale Intelligenz, München 1996 Goleman D.: EQ. Emotionale Intelligenz, München 1996
go back to reference Ilmarinen J., Tempel J.: Arbeitsfähigkeit 2010. Was können wir tun, damit Sie gesund bleiben?, Hamburg 2002 Ilmarinen J., Tempel J.: Arbeitsfähigkeit 2010. Was können wir tun, damit Sie gesund bleiben?, Hamburg 2002
go back to reference Ilmarinen J., Tuomi K.: Past, Present and Future of Work Ability. Research Reports 65, Finnish Institute of Occupational Health 2004 Ilmarinen J., Tuomi K.: Past, Present and Future of Work Ability. Research Reports 65, Finnish Institute of Occupational Health 2004
go back to reference Juli: Perfekte Welle, aus: Es ist Juli, EMI 2004 Juli: Perfekte Welle, aus: Es ist Juli, EMI 2004
go back to reference North K., Reinhardt K.: Kompetenzmanagement in der Praxis – Mitarbeiterkompetenzen systematisch identifizieren, nutzen und entwickeln; Wiesbaden 2005, S. 16 North K., Reinhardt K.: Kompetenzmanagement in der Praxis – Mitarbeiterkompetenzen systematisch identifizieren, nutzen und entwickeln; Wiesbaden 2005, S. 16
go back to reference Richenhagen G.: Demografischer Wandel in der Arbeitswelt – Internationale Vergleiche weisen den Weg. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 2007, S. 109–114 Richenhagen G.: Demografischer Wandel in der Arbeitswelt – Internationale Vergleiche weisen den Weg. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 2007, S. 109–114
go back to reference Richenhagen G.: Demografischer Wandel in der Arbeitswelt: Ein internationaler Vergleich im Hinblick auf Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit, Wiesbaden 2012 Richenhagen G.: Demografischer Wandel in der Arbeitswelt: Ein internationaler Vergleich im Hinblick auf Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit, Wiesbaden 2012
go back to reference Rump J., Eilers S. (Hrsg.): Demografieorientiertes Personalmanagement. Hintergründe und Handlungsansätze, Köln 2014 Rump J., Eilers S. (Hrsg.): Demografieorientiertes Personalmanagement. Hintergründe und Handlungsansätze, Köln 2014
go back to reference Scholz C.: Personalmanagement. Informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Auflage, München 2014 Scholz C.: Personalmanagement. Informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen, 6. Auflage, München 2014
go back to reference Stöck M., Spevacek G., Strake A.: Alternsgerechte Didaktik, in: Schemme D. (Hrsg.): Qualifizierung, Personal- und Organisationsentwicklung mit älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bielefeld 2002 Stöck M., Spevacek G., Strake A.: Alternsgerechte Didaktik, in: Schemme D. (Hrsg.): Qualifizierung, Personal- und Organisationsentwicklung mit älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bielefeld 2002
Metadata
Title
Alters- und alternsgerechte Personalentwicklung
Author
Hermann Troger
Copyright Year
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-10398-9_5

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