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08-05-2023 | Altersvorsorge | Nachricht | News

Das Gros der Deutschen fürchtet die Vorsorgelücke

Author: Angelika Breinich-Schilly

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Sieben von zehn Deutschen glauben, im Alter über zu wenig finanzielle Möglichkeiten zu verfügen, um ihren Lebensstandart zu halten. Das gilt vor allem für junge Verbraucher. Dennoch sorgen die Bundesbürger laut einer aktuellen Umfrage nicht ausreichend vor. 

70 Prozent der Deutschen rechnen im Alter mit einer großen (49 Prozent) oder sogar sehr großen (21 Prozent) Versorgungslücke. 26 Prozent der Verbraucher gehen davon aus, dass diese eher gering ausfällt. Nur vier Prozent glauben, dass sie im Rentenalter über die notwendigen finanziellen Mittel für ihren gewohnten Lebensstandard verfügen werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mentefactum im Auftrag der R+V Versicherung. Für diese machten im März 2023 gut 1.000 Frauen und Männer im Alter von 21 bis 65 Jahren Angaben zum Stand ihrer privaten Altersvorsorge und zu ihren finanziellen Erwartungen für den eigenen Ruhestand. 

Besonders groß ist die Angst vor der Vorsorgelücke in der Altersgruppe der 21- bis 34-Jährigen. Von diesen Befragten befürchten 78 Prozent, im Ruhestand kein ausreichend großes finanzielles Polster zu haben. Bei Teilnehmern im Alter von über 50 Jahren sind es mit 65 Prozent etwas weniger als der Durchschnitt der Befragten. 

Altersvorsorge trotz Finanzlücken zu gering

Dennoch sorgen die Menschen nicht ausrichend mit einer privaten Altersvorsorge vor. Lediglich sieben Prozent bezeichnen den eigenen Vorsorge-Status als "sehr gut". Fast die Hälfte (47 Prozent) sorgt nach eigenen Angabe "eher schlecht" oder sogar "sehr schlecht" vor. Gut jeder Vierte (26 Prozent) legt derzeit überhaupt nichts für den Ruhestand zurück. 25 Prozent sparen zumindest bis zu 50 Euro monatlich. Jeder Fünfte (20 Prozent) verkleinert seine Finanzlücke mit einer Sparrate zwischen 50 und 100 Euro im Monat. Nur ein knappes Drittel (29 Prozent) geben für ihre Vorsorge mehr als 100 Euro aus.

Unter den Sparalternativen liegt das Sparbuch trotz der nur geringen Rendite mit 31 Prozent auf dem ersten Platz. Danach folgt mit 25 Prozent die eigene Immobilie und an dritter Stelle eine private Rentenversicherungen mit fester Verzinsung (22 Prozent). Aktienfonds (19 Prozent), fondsgebundene Rentenversicherungen (17 Prozent) und einzelne Aktien (16 Prozent) spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Bei der Auswahl einer geeigneten Sparalternative wünschen sich die Bundesbürger vor allem transparente und flexibele Vorsorgeprodukte, die auch spontan an jeweilige Lebenssituationen anpassbar sind.

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