Skip to main content
main-content
Top

Hint

Swipe to navigate through the articles of this issue

05-04-2016 | Hauptbeiträge | Issue 1/2016 Open Access

Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 1/2016

Ambivalenzen spätmoderner Identitäten: Vom proteischen Selbst in den neuen Arbeitswelten

Journal:
Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) > Issue 1/2016
Author:
Prof. Dr. Heiner Keupp

Zusammenfassung

Dieser Artikel der Zeitschrift „Gruppe. Interaktion. Organisation.“ beleuchtet die Folgen der neuen Arbeitswelt für die Identität der Mitarbeitenden. In den neuen Arbeitswelten eröffnen sich für die Subjekte historisch neue Gestaltungsräume, aber zugleich erhöht sich das Risiko zu scheitern. Der flexible Kapitalismus hat die „proteische Karriere“ normativ überhöht. Damit hat er ein Menschenbild übernommen, das Menschen zur Verinnerlichung eines Steigerungszirkels ermutigt, der zu Burnouterfahrungen und zur Zunahme von Depressionen führen kann. Um aus diesem fatalen Steigerungszirkel aussteigen zu können, bedarf es einer Perspektive der Gesundheitsförderung und einer kritischen Reflexion des neoliberalen Menschenbildes. Notwendig ist eine kritische Gesellschaftsdiagnostik. Die Aufgabe von Führung und Management ist die nachhaltige Förderung von gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen.

Our product recommendations

Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie

Die Zeitschrift beleuchtet organisationspsychologische Fragestellungen an den Schnittstellen von Organisation, Team und Individuum.

Literature
About this article

Other articles of this Issue 1/2016

Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 1/2016 Go to the issue

Premium Partner

    Image Credits