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Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung

Auszug
Nicht nur die aktuell sehr erfolgreichen Finance-Wissenschaftler Brad Barber und Terrance Odean stellen sich die Frage, welchen Einfluss und welche Qualität die Empfehlungen von Anlageberatern2 von Retailbanken haben. Millionen von Privatanlegern werden nach der langanhaltenden, desillusionierenden Abwärtsbewegung der Aktienmärkte in den Jahren von 2000 bis 2002 ähnliche Überlegungen angestellt oder gegebenenfalls ihr eigenes Agieren an den Kapitalmärkten angezweifelt haben.

2. Die Anlageberatung

Auszug
Trotz der starken Kurskorrekturen in den Jahren 2000, 2001 und 2002 ist der deutsche Aktienmarkt für alle Finanzdienstleister attraktiv. Ein Blick in die OECD-Statistiken verdeutlicht diese Aussage. Immerhin lag die durchschnittliche Zuwachsrate des Geldvermögens bei deutschen privaten Haushalten in den Jahren 1996 bis 2005 etwas unter 4 % p. a.7 Das Marktpotenzial wächst und begründet hiermit die Relevanz der Thematik rund um die Anlage- und Vermögensberatung — siehe Tabelle 2-1.

3. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde

Auszug
Zur Beurteilung der Portfolioperformance sind in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Maßen entwickelt worden.51 Klassische Arbeiten und angewandte Methoden gehen zurück auf Treynor (1965), Sharpe (1966), Jensen (1968) und Treynor / Black (1973). Sie alle basieren auf dem (μ/σ-Prinzip.52 Unabhängig voneinander entwickelten Sharpe (1964), Lintner (1965) und Mossin (1966) das Kapitalmarktgleichgewichtsmodell CAPM, das die normative Portfoliotheorie von Markowitz (1952) als Basis hat.

4. Methodik

Auszug
Die Methodik zur Messung der Portfoliorendite ist für die Analyse von hoher Relevanz: zum einen, weil verschiedene Möglichkeiten existieren und in der Praxis angewandt werden, und zum anderen, weil der Ansatz der Ertragsund Kostengrößen durchaus in Theorie und Praxis zur Diskussion steht.

5. Messmethodik Beratungsintensität und Kundenportfoliorendite

Auszug
Ziel dieses Kapitels ist die Darstellung der Vorgehensweise zur Operationalisierung von Beratungsintensität und Kundenportfoliorendite. Die Messmethodik zur Portfoliorendite basiert auf den Ansätzen, die bereits im Abschnitt 4.1.4.1 beschrieben worden sind. Zunächst wird allerdings auf die Messung der Beratungsintensität eingegangen.

6. Die Stichprobe

Auszug
Ziel für die Durchführung des Untersuchungsvorhabens war es, einen eigens für den Forschungsgegenstand zusammengestellten Paneldatensatz zu bekommen. Einen Zugriff auf die sozioökonomischen und -demografischen Daten zu bekommen ist eine notwendige Bedingung und zugleich eine Kernherausforderung. Dies ist gelungen.

7. Empirische Analyse: Deskriptive Statistik und Einflüsse der Anlageberatung auf die Portfoliodeterminanten

Auszug
In den folgenden Kapiteln wird die Wechselbeziehung zwischen der operationalisierten Variable Beratungsintensität und den Portfoliodeterminanten analysiert. Das betrifft die Einwirkung der Anlageberatung auf die Kosten-, Ertrags-und Risikosituation der Kundenportfolios —das Interesse liegt vor allem bei den Kunden, die eine Beratung in Anspruch genommen haben.

8. Vereinfachter Rendite- und risikoadjustierter Renditevergleich

Auszug
Die Analysen in diesem Kapitel sollen letztendlich einen zusammenfassenden Überblick dazu gewähren, ob es sich für einen allgemeinen, privaten Anleger während des Untersuchungszeitraums insgesamt rentiert hat, eine Beratungsleistung in Anspruch zu nehmen. Wäre es in der Ex-post-Betrachtung doch vorteilhaft gewesen, wenn er selbständig seine Portfoliostrukturierungsmaßnahmen durchgeführt hätte?

9. Implikationen für weitere Forschungsvorhaben

Auszug
Nachdem mit dem vorherigen Kapitel die empirische Analyse zum Einfluss der Anlageberatung auf die Portfoliodeterminanten sowie die Portfoliorendite und-performance abgeschlossen worden ist, werden in den beiden folgenden Abschnitten inhaltliche und methodische Implikationen für weitere Forschungsvorhaben kurz diskutiert.

10. Zusammenfassung

Auszug
Allgemein ist das Privatkundengeschäft und im Speziellen das Anlageberatungsgeschäft als Wachstumsfeld für die deutschen Finanzdienstleister aktuell wieder en vogue.316 Anlageprozesse werden optimiert, verschiedene Portfoliooptimierungsansätze werden neu eingesetzt und der umfassende Financial-Planning-Ansatz soll auch den Privat- und Individualkunden angeboten werden. In der Öffentlichkeit ist allerdings unbekannt, was für einen formalen Kundennutzen diese Weiterentwicklungsmaßnahmen stiften oder bereits gestiftet haben.

11. Anhang

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