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Apotheke der Zukunft

Innovation – Digitalisierung – Hybride Versorgung

  • 2024
  • Book

About this book

Die Apotheke als Umschlagsplatz für Arzneimittel hat ausgedient. Internetapotheken, zunehmend digitalisierte Prozesse in der allgemeinen Gesundheitsversorgung (Stichwort E-Rezept), künftig vielleicht sogar personalisierte Medikamente aus dem 3D-Drucker, sind Entwicklungen, auf die das stationäre Apothekengeschäft reagieren muss, um wettbewerbsfähig bleiben zu können.Dieses Buch erläutert die unterschiedlichen Faktoren des Strukturwandels auf dem Apothekenmarkt, lotet die Chancen der Digitalisierung aus, stellt neue mögliche Apothekenmodelle vor, zeigt ausgewählte Start-up-Beispiele, gibt noch länger aktiven Apothekern und Apothekerinnen Tipps für eine Anpassung/Transformation an die zukünftigen Entwicklungen. Es werden ausbaufähige Chancen an den Schnittstellen Apotheke und ambulante Versorgung bzw. Apotheke und nachstationäre Versorgung skizziert, die Platz für neue zukunftsfähige Geschäftmodelle lassen.

Table of Contents

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  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Einleitung: Die Apotheke als Tankstelle der Gesundheit

    David Matusiewicz
    Zusammenfassung
    Als die ersten Automobile gebaut wurden, gab es die Treibstoffe wie Benzin oder Petroleum nur an der Apotheke. Die „erste Tankstelle der Welt“ war die Stadt Apotheke in Wiesloch in Baden-Württemberg. Im Jahr 1888 war es Bertha Benz, die auf ihrer Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim beim Apotheker Willi Ockel tankte. Die Apotheke ist und bleibt auch in Zukunft unverzichtbare Anlaufstelle für die Gesundheitsversorgung. Apothekerinnen und Apotheker ermöglichen eine schnelle und niedrigschwellige Beratung, informieren über Medikamente und Gesundheitsprodukte und tragen zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität bei. Spätestens in der Corona-Zeit ist deutlich geworden, wie wichtig Apotheken für die Versorgung sind. Gleichzeitig entwickeln Apotheken durch digitale Transformationsprozesse neue Kompetenzen beispielsweise in der Kundenkommunikation und der Logistik von Arzneimitteln. Die Apotheken sind einer der wenigen Ort im Gesundheitswesen, die direkt zugänglich für den Menschen sind und damit im positiven Sinne eine „Tankstelle für Gesundheit“. Apotheken spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention von Krankheiten bis hin zur Langlebigkeit (Longevity). Die Apotheke der Zukunft wird hybrid (digital und stationär) dem Menschen wertvolle Dienstleistungen auch in Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsfachkräften anbieten, um so ihre Rolle in einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung auszubauen.
  3. Kapitel 2. Optimierte Verordnungs- und Abrechnungsprozesse für Leistungserbringende und Kostenträger durch digitale Transformation

    Frank Böhme, Matthias Leu
    Zusammenfassung
    Mit der Einführung des E-Rezepts schreitet die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens voran, was zu einer deutlichen Veränderung der Prozesse bei allen Marktteilnehmenden führen wird. Die erhöhte Datenmenge in Kombination mit der Notwendigkeit einer gesicherten Versorgung stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar. Für die Versorgungssicherheit sind digitale Plattformen von großer Bedeutung, denn sie stellen eine zentrale Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure entlang der Patientenreise sicher. Am Beispiel der Digitalisierung des Arzneimittelsektors wird das Nutzenpotenzial für Verordnungs- und Abrechnungsprozesse aufseiten der Leistungserbringenden und Kostenträger aufgezeigt. Innovative Rezeptprüfungs- und Abrechnungsplattformen schließen die zeitliche Informationslücke zwischen beiden Seiten und ermöglichen eine Datenübertragung in Echtzeit. Die elektronische Verarbeitung von Verordnungen fördert den Einsatz alternativer Abrechnungsprozesse. Plattformtechnologien bilden dabei die Grundlage für Automatisierung, aber auch für umfassende Arzneimitteltherapiesicherheitsprüfungen (AMTS). Sie gewährleisten eine bedarfsangepasste Skalierung und die für die medizinische Versorgung notwendige Verfügbarkeit sowie ein datenschutzkonformes Sicherheitsniveau. Die Verschlankung der Prozesse dank Digitalisierung führt bei allen Beteiligten zu Ressourceneinsparungen und einer gesicherten Versorgung.
  4. Kapitel 3. E-Rezept-Apps: Die gematik-App im Marktvergleich

    Stefan Odenbach-Wanner
    Zusammenfassung
    Jedes Jahr werden rund 450 Mio. Papierrezepte im Wert von mehr als 40 Mrd. Euro eingelöst. Das entspricht im Schnitt ca. 1,3 Mio. Rezepte pro Tag in ganz Deutschland. Das E-Rezept soll der „Game-Changer“ im deutschen Gesundheitswesen werden und ist damit eine der wichtigsten digitalen Anwendungen. Der gesetzliche Auftrag zur Festlegung der technischen Spezifikationen für die Hard- und Software-Industrie wurde seitens des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) an die „gematik GmbH“ übertragen. Bei der „eRezept-App“ geht das BMG mit der gematik einen ungewohnten Weg. Erstmals in der Geschichte tritt die gematik nicht mehr nur als regulatorische Instanz auf, sondern gleichzeitig auch als Anbieter einer mobilen Gesundheitsanwendung für den Massenmarkt der Versicherten. Wie gut dieser Spagat gelingt, soll dieser Marktvergleich mit anderen vergleichbaren E-Rezept-Apps von Drittanbietern liefern und die Herausforderungen bei der Entwicklung einer derartig komplexen Anwendung gegenüberstellen.
  5. Kapitel 4. E-Rezepte in der Apotheke

    Ralf König
    Zusammenfassung
    Das E-Rezept hilft uns, Kosten und unnötige Bürokratie zu sparen! Es unterstützt in der Beratung unserer Patientinnen und Apothekenkunden und hat großes Potenzial eine Daten-Basis für die wichtige Arzneimitteltherapiesicherheit zu schaffen. Durch den Einlöseweg per elektronischer Gesundheitsakte wurden bis Oktober 2023 mehr als sechs Millionen E-Rezepte eingelöst (gematik 2023. TI-Dashboard – Digitalisierung in der Übersicht. https://www.gematik.de/telematikinfrastruktur/ti-dashboard. Zugegriffen: 13. Nov. 2023.).
  6. Kapitel 5. Von der Arzneimittelausgabe zur digital-gestützten Gesundheitsbegleitung

    Christian Popien, Luisa Wasilewski
    Zusammenfassung
    Die Rolle der Apotheke vor Ort an „jeder Ecke“ steht seit einigen Jahren, nicht zuletzt in der Pandemie, stark im Wandel. Vor der Pandemie wurde das Modell „stationäre Apotheke“ im Zeichen der digitalen Transformation kritisch beäugt – bedingt durch den zunehmenden Online-Versandhandel und das Aussterben der physischen Apotheke in deutschen Ladenstraßen. Heute, nach der Pandemie, sind viele Apotheken auf den Geschmack von digital-gestützten Lösungen und Prozessen gekommen. Online-Terminbuchungstools sind gängige Mittel in Apotheken und der Markt spricht von Telepharmazie, pharmazeutischen Dienstleistungen und der Umsetzung des E-Rezepts. Um solche Services effizient anzubieten, stehen Apotheken vor der zukunftsweisenden Entscheidung, ob sie sich endkunden-orientierten, zentralen Plattformmodellen anschließen oder ein eigenes, dezentrales „digitale Schaufenster“ aufbauen sollen. In diesem Beitrag werden diese beiden Ansätze gegenübergestellt.
  7. Kapitel 6. Digitalisierung zum Schließen der menschlichen Versorgungslücke

    Uwe Weidenauer
    Zusammenfassung
    Das Deutsche Apothekenwesen hat in den vergangenen acht Dekaden seine Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bewiesen. Von dezentralen Herstellungsbetrieben, zu hocheffizienten Handelsunternehmen und weiter zu digital vernetzten Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen und -produkten. Die Entwicklung bleibt nicht stehen und spätestens seit der Corona-Pandemie hat sich die Rolle als starker und gesellschaftlich wichtiger vor Ort verwurzelter Gesundheitsdienstleister erneut gewandelt. Apotheken sind führend bei der Einführung digitaler Werkzeuge im Dienste der Patientengesundheit, wie auch deren Effizienzsteigerung bei der Nutzung des knappen Personals. Bereits heute wissen wir, dass jede einzelne Apotheke in Zukunft immer mehr Menschen, mit einem zunehmend breiteren Portfolio an Produkten und Dienstleistungen versorgen muss. Diese zentrale Aufgabe im Gesundheitssystem muss aber mit einem immer stärker schrumpfenden Angebot an Personal bewältigt werden. Insofern stellt die weitere Digitalisierung und Automatisierung einen Schlüsselfaktor zur Bewältigung dieser Aufgabe dar.
  8. Kapitel 7. Die Evolution der Apotheke – Heute schon die Apotheke von morgen

    Lara Fürtges, Jan Hockenholz, Mona Meier, Anike Oleski
    Zusammenfassung
    Aufgrund ökonomischer und demografischer Veränderungsprozesse hat sich der Druck Apotheke-vor-Ort neu zu denken in den letzten Jahren deutlich erhöht. Für die öffentliche Wahrnehmung kaum sichtbar, vollzieht sich bereits ein massiver Wandel hinter den Kulissen, der durch die aktuellen starken Digitalisierungsbestrebungen zusätzlich angeheizt wird.
  9. Kapitel 8. KI und Bots in der Apotheke

    Marc Kriesten
    Zusammenfassung
    Pharmazeutisches und medizinisches Wissen ist im Gesundheitssystem Grundlage einer hochwertigen Versorgung. Ständige Innovationen in den Fachgebieten machen ein kontinuierliches Update notwendig. Das gilt für das Wissen selbst und dessen Übertragung auf die Problemstellungen. Gleichzeitig werden Fachkräfte im Gesundheitswesen rar. Entsprechend wächst die Diskrepanz zwischen Arbeitspensum und geeigneten Fachkräften immer weiter. Das Ziel ist es, durch Digitalisierung Kapazitäten zu schonen und Effizienzreserven zu heben. Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Neuronale Netze sind erfolgsversprechende Anknüpfungspunkte, um als Bot-Software in der Apotheke die Prozesse zu unterstützen und Versorgung effizienter und sicherer zu machen.
  10. Kapitel 9. Apotheke mit Zukunft – Menschliches im digitalen Zeitalter

    Elisabeth Salzmann
    Zusammenfassung
    Es gibt viele Faktoren, die für das leise Apothekensterben verantwortlich sind. Auf politische Unterstützung ist bei der Verbesserung der Situation in den Bereichen Schließungen und Personalmangel nicht zu hoffen. Eben so wenig auf eine Verbesserung betreffend der dringend notwendigen Neustrukturierung der Ausbildungsberufe. Es ist heute unumstritten, dass Arbeitnehmende regelmäßige Förderung erhalten sollten. Weiterbildungsmaßnahmen erhöhen ihre Employability, halten die Motivation aufrecht und stärken die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen. Ohne gesundes, zufriedenes und loyales Personal wird kaum eine erfolgreiche Zukunft für die Apothekenlandschaft möglich sein. Doch dafür wird ein Umdenken in der Personalentwicklung der Apotheken notwendig sein. Coaching, Mentoring und Führungskräfteentwicklung sind nur einige wichtige Maßnahmen. In den Vor-Ort-Apotheken sind Mitarbeitende der Schlüssel zum Erfolg.
  11. Kapitel 10. Der eApotheker im digitalen Krankenhaus

    Falko C. Schulte, Melanie Schulte
    Zusammenfassung
    Die digitale Transformation beeinflusst alle Akteure im Gesundheitswesen und führt auch im Krankenhaus zu einer Neuausrichtung der traditionellen Berufsbilder. Der eApotheker verantwortet in einem modernen Krankenhaus ein neuartiges Aufgabenfeld. Das dafür notwendige Kompetenzprofil basiert auf einer fundierten Wissens- und Erfahrungsbasis im Bereich der klinischen Pharmazie, interprofessioneller Kommunikationsfähigkeit und Kenntnissen in der pharmazeutischen Informationstechnologie. Als Schnittstelle zur IT unterstützt der eApotheker inhaltlich beim Aufbau einer vernetzten klinisch-pharmazeutischen Systemlandschaft auf dem Boden eines geschlossenen Medikationsprozesses. Die Projekt- und Routinetätigkeiten des eApothekers sind vielfältig und reichen vom technischen Customizing eingesetzter Softwarelösungen bis hin zur Orchestrierung digitaler Maßnahmen für die Arzneimitteltherapiesicherheit. Zukünftig wird der eApotheker zu einer zentralen Figur in der fortschreitenden Digitalisierung der Krankenhausapotheken und ist in einem digitalen Krankenhaus schon bald nicht mehr wegzudenken.
  12. Kapitel 11. Technologie als Bindeglied des Gesundheitswesens – Wie die Apotheke zum Gateway der neuen Versorgung wird

    Maria-Liisa Bruckert
    Zusammenfassung
    Das deutsche Gesundheitssystem hat große Hürden zu überwinden: Durch den demografischen Wandel steht immer weniger medizinisches Fachpersonal für immer mehr Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Die zentrale Frage, der die Entscheidungsträger gegenüberstehen, ist, wie dieses Problem kosteneffizient und ohne zusätzliche Infrastruktur gelöst werden kann. Die Apotheke kristallisiert sich hierbei als Dreh- und Angelpunkt für die Reform der Gesundheitsversorgung heraus: Mehr als drei Millionen Menschen werden täglich durch die öffentlichen Apotheken in Deutschland versorgt. Durch die Verbindung von heilberuflicher und medizinischer Kompetenz, gekoppelt mit der lokalen Etablierung, kann ein großer Beitrag zur Primärversorgung geleistet werden. Die Integration von Künstlicher Intelligenz kann nicht nur eine Effizienzsteigerung, sondern auch aktiv neue Möglichkeiten schaffen. Das neue Angebot bildet dabei einen optimalen Einstiegspunkt für den Aufbau von Individual- und Präventivmedizin.
  13. Kapitel 12. Lernen von anderen Branchen und Geschäftsmodellen – eine Investorenperspektive

    Nils Glagau, Vera Knauer
    Zusammenfassung
    Nils Glagau und Vera Knauer blicken als Investoren und Familienunternehmer auf das Zukunftsfeld Apotheke. In diesem Beitrag zeigen sie auf, welche Leitfragen und Trends für die Offizin relevant sind. Wie wird sich das Verhalten gesunder und kranker Menschen verändern? Wo ergeben sich interessante Veränderungen für die Apotheke? Zur Beantwortung ziehen sie verschiedene Geschäftsmodelle und Praxisbeispiele anderer Branchen heran und übertragen Learnings für die Apotheke der Zukunft. Dabei ist den Autoren bewusst, dass im Zuge dieses Kapitels nur einzelne Trends und Lösungen behandelt werden können. Es stellt demnach keine gesamtheitliche Übersicht dar, sondern illustriert einzelne Ansätze, die die Transformation von Apotheken in Deutschland beeinflussen können.
  14. Kapitel 13. Gesundheitsprävention und Lifestyle im Geschäftsmodellfokus

    Anja Schürmann, Richard Bergheim
    Zusammenfassung
    Dieser Beitrag behandelt fünf Thesen für die Apotheke. Diese muss sich konzeptionell und strategisch neu definieren sowie ihre Kompetenzen stärker nutzen, um die Kundschaft zukünftig mit klarer Kommunikation ihrer Vorteile vor allem gegenüber dem Versandhandel an sich zu binden. Wichtig sind dafür die Fokussierung auf einzelne Produktsegmente, der Ausbau der Beratungsleistung und eigenes Brandbuilding im regionalen Umkreis. Übergeordnetes Ziel der stationären Apotheken muss es ein, zu Orten der Gesundheit werden. Die Digitalisierung verändert den Apothekenmarkt grundlegend. Nachfolgend besprechen wir fünf Thesen zur Transformation stationärer Apotheken zu Orten der Gesundheit.
  15. Kapitel 14. Marketingmanagement von Apotheken

    Christian Engler
    Zusammenfassung
    Das leuchtende „Apotheken A“ und die Gesundheits-Zeitung aus der Apotheke war über Jahrzehnte die Marketingstrategie vieler Apotheken in Deutschland. Reicht dies heute noch aus oder muss die Apotheke auf Social-Media-Plattformen lustige Tänze aufführen, um die Kunden anzusprechen?
  16. Kapitel 15. Modernes Medikationsmanagement in der Apotheke

    Sven Harmuth, Dani Hildebrand
    Zusammenfassung
    Das Ziel eines modernen Medikationsmanagements sollte eine patientenzentrierte und interdisziplinäre Herangehensweise sein, die die Verwendung von Medikamenten optimiert und gleichzeitig das Risiko von unerwünschten Wirkungen und Wechselwirkungen minimiert. Dabei muss die Wirtschaftlichkeit aller beteiligten Dienstleistungsunternehmen gewährleistet sein. Grundlegend dafür sind hierbei lückenlose Prozessketten, ein etabliertes Change-Management, eine offene Fehlerkultur und nicht zuletzt der entscheidende Schlüssel, der alles verbindet: die Kommunikation – innerhalb der Unternehmen, in Richtung Kunde und interdisziplinär. Das Medikationsmanagement ist eines der größten Potenziale für die Zukunft der Apotheke vor Ort, wenn sie die Chance ergreift.
  17. Kapitel 16. Zukunft der Arbeit in der Apotheke

    Janina Evers
    Zusammenfassung
    New Work gilt als ein Konzept, das die Gestaltung sinnhafter Arbeit in den Blick nimmt. Es eröffnet damit auch Perspektiven für die Arbeitsgestaltung mit dem Ziel der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden im strategischen, zukunftsorientierten Personalmanagement. Dieser Beitrag diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen von New Work zur Gestaltung der Zukunft der Arbeit in der stationären Apotheke. Digitalisierung als relevanter Baustein von New Work hilft dabei, Arbeit zu flexibilisieren und kann den Sinn der Arbeit für die Mitarbeitenden erhöhen. Oft werden in diesem Zusammenhang Arbeitsort- und Arbeitszeitflexibilität genannt. In Apotheken findet jedoch Interaktionsarbeit statt, daher stellt sich die Frage nach dem Potenzial von New Work für die Zukunft der Arbeit in der Apotheke, zum Beispiel indem mehr zeitliche Ressourcen für Interaktionsarbeit ermöglicht werden.
  18. Kapitel 17. Digitale Transformation: Kulturelle Kompetenz im Apothekenwesen

    Patricia Beck, Benjamin Herten, David Matusiewicz
    Zusammenfassung
    Digitale Transformations- und Innovationsprozesse sowie zunehmende Diversität verändern die Anforderungen an Apotheken. Aufgrund der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft sollten Apothekerinnen und Apotheker für den Umgang mit gesundheitlichen Ungleichheiten und eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung sensibilisiert werden. Vor allem im angloamerikanischen Diskurs wird die Bedeutung kultureller Kompetenz bereits betont, allerdings fehlt es sowohl international als auch in Deutschland an einem einheitlichen Verständnis und evidenzbasierte Ausbildungsmaßnahmen. im Apothekenwesen Digitale Lernangebote können helfen, kulturelle Kompetenz effizient zu schulen, sind bislang aber noch nicht weit verbreitet.
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Title
Apotheke der Zukunft
Editor
David Matusiewicz
Copyright Year
2024
Electronic ISBN
978-3-658-42960-7
Print ISBN
978-3-658-42959-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-42960-7

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