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About this book

Lernprozesse, Kommunikation und Wissensmanagement in Organisationen erfolgreich gestalten

In diesem Herausgeberband werden neue Ansätze und Denkrichtungen im Kontext des individuellen und organisationalen Lernens vorgestellt: Der Mensch hat die Fähigkeit und steht vor der Notwendigkeit über die gesamte Lebensspanne hinweg zu lernen. Die Dynamik digitaler, lokaler und globaler Veränderungen auf individueller, organisationaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene trägt dazu bei, dass Lebenslanges Lernen mehr denn je zur zentralen Voraussetzung erfolgreicher Lebens- und Organisationsgestaltung avanciert.

Aus dem Inhalt

Auswirkungen der Digitalisierung auf das Lernen: Vor- und Nachteile des digitalen und analogen Lernens Potenziale ganzheitlicher Lernprozesse für nachhaltigen Unternehmenserfolg in einer agilen Arbeitswelt 4.0 Zusammenspiel und Mehrwert pädagogischer Arbeit in wirtschaftlichen KontextenKommunikation in Unternehmen: Peer Review als neue Form der MitarbeitergesprächeNeue Lernarchitektur durch Micro-LearningInterdisziplinäre Betrachtung auf die Entwicklungschancen durch krisenhafte Situationen in der Arbeitswelt

Damit Lernprozesse in Organisationen nachhaltig wirken können, müssen diese in eine entsprechende Kultur, Strategie und Struktur eingebunden werden. Daher ist Lernen im organisationalen Kontext eng mit Personal- und Organisationsentwicklung verbunden. Das Fachbuch richtet sich an Praktiker aus Personal- und Organisationsentwicklung, Pädagogik- und Bildungsexperten sowie Studierende mit dem Schwerpunkt Personal und Bildung.

Table of Contents

Frontmatter

1. Hinführung

Zusammenfassung
In den 1960er-Jahren setzt sich innerhalb der Pädagogik das anthropologische Bild des homo discens durch. Der Mensch hat die Fähigkeit und steht vor der Notwendigkeit über die gesamte Lebensspanne hinweg zu lernen. Die Dynamik lokaler und globaler Veränderungen auf individueller, organisationaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene trägt dazu bei, dass lebenslanges Lernen gegenwärtig mehr denn je zur zentralen Voraussetzung erfolgreicher Lebens- und Organisationsgestaltung avanciert.
Katrin Keller, Martin F. Müller

2. Back to the Basics – Weg von noch mehr Abstraktion und Digitalisierung

Zusammenfassung
Ein Megatrend der die Gesellschaft und somit auch uns heute beschäftigt ist die Digitalisierung. Wie sich die Digitalisierung auf den Lebensbereich ‚Lernen‘ auswirkt, soll Inhalt dieses Beitrags sein. Geht durch die Digitalisierung von Lernsituationen vielleicht etwas verloren, was jahrelange Gültigkeit hatte? Dabei ist die Rede vom analogen Lernen. So drängt sich fast schon automatisch die Frage in den Vordergrund, welche Vorteile das digitale Lernen bietet und wie die Vorteile des analogen Lernens dem gegenüberstehen? Welcher Stellenwert kommt daneben dem Begriff ‚E-Learning‘ zu, der zur Beschreibung unterschiedlichster, digitalisierter Lernumgebungen genutzt wird? Warum der Begriff E-Learning der Überarbeitung bedarf wird deutlich. Daneben helfen zahlreiche Praxisbeispiele die Unterschiede zwischen analogem und digitalem Lernen greifbar zu machen sowie die Vor- und Nachteile der beiden Lernformen herauszufiltern und sie aufgrund dessen voneinander abzugrenzen.
Ann-Kathrin Schneider

3. Von der Performance zur Persönlichkeit – Potenziale ganzheitlicher Lernprozesse für nachhaltigen Unternehmenserfolg in einer agilen Arbeitswelt

Zusammenfassung
Die Dynamik, Unsicherheit und Komplexität gesamtgesellschaftlicher Veränderungen in der VUCA-Welt stellen sowohl Menschen als auch Unternehmen in ihrer persönlichen und beruflichen Umgebung vor große Herausforderungen, auf die es einen konstruktiven Umgang zu finden gilt. Unternehmen können Risiken, Konflikte und Zukunftsungewissheiten nur bewältigen, wenn es ihnen gelingt eine lernförderliche Unternehmenskultur zu etablieren, die zum kontinuierlichen Aufbau sowie zur Weiterentwicklung von erforderlichen Kompetenzen beiträgt und in deren kulturellen und strukturellen Rahmen Wissen wertschöpfend wirksam werden kann. Das Wissensmanagement in Unternehmen wird sich in der agilen Arbeitswelt nicht länger darauf beschränken können, möglichst große Wissensbestände anzuhäufen. Vielmehr verlagert sich der Fokus auf die Kommunikation, die Weitergabe und das Teilen von Wissen. Um wandlungs- und handlungsfähig zu bleiben, gilt es den unternehmenseigenen Kompetenz- und Wissensbestand stetig zu überprüfen und ggf. Anpassungen vorzunehmen. Über eine gezielte, bedarfsorientierte Planung, Steuerung und Förderung von Kompetenzen werden Unternehmen in der agilen Arbeitswelt ihre Wettbewerbsfähigkeit, Professionalität, Flexibilität und damit Zukunftsfähigkeit erhalten und zugleich neue unternehmerische wie berufliche Möglichkeiten erschließen können. Für das Performance Management von Unternehmen bedeutet dies eine grundlegende Umorientierung von der retrospektiven, eher defizitorientierten, Leistungsbeurteilung hin zu einer in die Zukunft gerichtete und stärkenbasierte Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung.
Martin Florian Müller

4. Voneinander, miteinander und füreinander lernen – das Zusammenspiel von Pädagogik und Wirtschaft

Zusammenfassung
In einer vom Wandel bestimmten Welt, wie die unsere es ist, ist das Zusammenarbeiten fächerübergreifender Disziplinen unerlässlich für das Erreichen individueller und ökonomischer Ziele. Wo die Wünsche von Individuen und Unternehmen zusammenkommen, entstehen oftmals Kluften im Sinne von Diskrepanzen, die es zu überwinden gilt. Gerade in Wirtschaftsunternehmen ist neben dem Fokus auf die Zielerreichung nicht mehr viel Raum, den Blick auch auf die Mitarbeitenden zu richten, die zu dieser Zielerreichung beitragen und daher das wertvollste Gut einer Unternehmung sind. An dieser Stelle kommt die Pädagogik ins Spiel. Eine Disziplin, die sowohl theoretische Wissenschaft als auch anwendungsbezogene Praxis ist, und in deren Zentrum immer der Mensch steht. Aber was bringen Pädagogen in ihrer Arbeit mit, dass sie gerade in wirtschaftlichen Kontexten immer wichtiger werden lässt? Und ist hier von einem Wechselspiel die Rede oder ist die Beziehung von Pädagogik und Wirtschaft eher einseitiger Natur? Der folgende Artikel gibt Aufschluss darüber, wie voneinander, miteinander und füreinander gelernt werden kann.
Ines Scheuffele

5. GE(H)SPRÄCH vs. AUSTAUSCH – mehr miteinander statt übereinander

Peer Review als Methode zum organisationalen Lernen?!
Zusammenfassung
Digitaliserung ist in aller Munde. Kaum jemand kann von sich behaupten nicht digitalisert zu sein. Auch in der Arbeitswelt bekommt die Digitalisierung immer mehr Bedeutung. Begriffe wie Arbeiten 4.0 und Industrie 4.0 beschreiben genau diesen Wandel – von analog zu digital. Doch welche Auswirkungen hat dieser Wandel auf die menschliche Kommunikation und wie funktioniert sie heute? Fest steht, dass die Digitalisierung unsere Art zu kommunizieren verändert hat und somit auch die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens. Daher ist es umso wichtiger, dass wieder gelernt wird miteinander zu sprechen anstatt übereinander. In Unternehmen bietet die Methode Peer Review die Möglichkeit die Mitarbeitergespräche auf das 4.0 Level zu heben und somit die Kommunikation bewusster und auch mehr miteinander zu führen.
Nina Charlotte Kelle

6. Bewegung im Porzellanladen – neue Lernarchitektur durch Micro-Learning

Zusammenfassung
„Das Wichtigste ist, daß man nicht aufhört zu fragen.“ Albert Einstein (Mit diesen Worten machte Einstein einem jungen Studenten Mut. Zitiert von William Miller in einem Beitrag in der Zeitschrift Life vom 2. Mai 1955. Gefunden auf: https://​www.​aphorismen.​de/​zitat/​88753, am 28.10.2019)
Das ‚Wissenszeitalter‘ braucht mehr als die normale Intelligenz des Verstandes – den IQ. Unternehmen wollen Mitarbeitende, die nicht nur fachkompetent sind, sondern darüber hinaus kreativ, innovativ und agil sind, sich für ihre Aufgabenbereiche begeistern können und dies übertragen können, die überzeugend reden können, gut Konflikte bewältigen können, interkulturell und in (wechselnden) Teams arbeiten können, sie sollen freundlich und lösungsorientiert sein. Sie sollten selbstorganisiert werden und den Herausforderungen des Work-Life-Blending gewachsen sein. In all diesen Prozessen sollen sie sich auch stets rational und emotional auf den aktuellen Stand bringen. Dabei kann Mirco-Learning eine Möglichkeit in einer sich stets verändernden Lernarchitektur sein.
Katrin Keller

7. Krisenzeit als Lernchance – Über die Bedeutung interdisziplinären Lernens für die Bewältigung organisationaler Krisen

Zusammenfassung
Unternehmen sind heute einem ständigen Wandel ausgesetzt, der vor allem Führungskräfte fordert. Nicht selten leidet vor allem die Unternehmenskultur unter dem Wandel, wenn er nicht rechtzeitig erkannt und entsprechend gestaltet wurde. Unternehmerische Umstrukturierungen betreffen die Mitarbeitenden und stellen sie täglich privat und beruflich vor Herausforderungen. Führungskräfte sollten eine gewisse Persönlichkeit mitbringen, um angemessen reagieren zu können. Ein interdisziplinärer Blick auf das Krisenmanagement in Unternehmen soll anhand der Soziologie, Psychologie und vor allem der stoischen Philosophie aufzeigen, wie wichtig Persönlichkeit, Zeit, Werte und Tugenden in Unternehmen sind. Krisen bedeuten Chancen in vielerlei Hinsicht. Die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden bedeutet auch eine Unternehmensentwicklung.
Lidia Longhi
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