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2022 | OriginalPaper | Chapter

5. Art und Ausmaß öffentlicher Ausgaben

Authors : Ewald Nowotny, Martin Zagler

Published in: Der öffentliche Sektor

Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Lernziele:
  • Öffentliche Ausgaben werden in gesetzliche Verpflichtungen und Ermessensausgaben; Personal-, Sach- und Transferausgaben; Ausgaben nach Ministerial- oder Resortprinzip sowie Ausgaben nach dem Funktionalprinzip gegliedert.
  • Sowohl Deutschland als auch Österreich geben fast die Hälfte des Budgets für Soziale Sicherheit und Gesundheit aus, für Bildung knapp über 10 %, und Wirtschaft und Verkehr knapp unter 10 %.
  • Infrastrukturausgaben stellen eine Kombination von Personal- und Sachausgaben dar, wobei die aus Infrastruktur resultierende Leistung für den Bürger über die folgenden Jahre oder Jahrzehnte entsteht.

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Footnotes
1
Eine analoge Regelung enthält in Österreich die ÖNORM A 2050 sowie das Bundesvergabegesetz (1993).
 
2
Für Bauleistungen gilt der Wert von 5 Mio. EUR, für Lieferungen im Sektor Telekommunikation 600.000 EUR, und für Lieferungen in den Sektoren Wasser, Energie, und Transport 400.000.
 
3
Der Anteil der öffentlich Bediensteten an den gesamten unselbstständig Beschäftigten betrug 2007 in Deutschland 12,6 % und in Österreich 14,6 %, wobei freilich auch Probleme unterschiedlicher Abgrenzungen des öffentlichen Sektors zu berücksichtigen sind (siehe Kap. 2).
 
4
Dies gilt etwa für die „Steuerlast-Vergleiche“ nach Einkommensgruppen, die sinnvoller Weise auf „Netto-Effekte“, d. h. unter Einbeziehung von Transferleistungen, zu beziehen sind.
 
5
Dies gilt nicht, wenn die Mitglieder der entsprechenden Interessengruppe, sei es aufgrund ihrer Einkommenssituation, sei es (auch) aufgrund günstiger steuerlicher Regelungen, nur eine geringe Steuerleistung zu erbringen haben und daher von (weiteren) Steuerermäßigungen durch Steuersubventionen nicht profitieren können. In solchen Fällen (z. B. Agrarsubventionen) werden die entsprechenden Interessengruppen für direkte Transferausgaben eintreten. Vgl. dazu u. a. Surrey (1981), S. 143 ff.
 
6
Zur Entwicklung in Österreich siehe Abschn. 13.​6.
 
7
Siehe z. B. die steuerliche Förderung des Versicherungssparens über Lebensversicherungen etc. In Österreich werden direkte „Vermögensbildungstransfers“ (allerdings ohne Einkommensobergrenzen) nur für Bausparprämien gewährt.
 
8
So können etwa von Agrarsubventionen Wirkungen auf das reale Einkommen der unmittelbaren Produzenten (Landwirte), der Konsumenten (über billigere Preise) und der Produzenten von Vorleistungen (via die erhöhte Kaufkraft von Produzenten und/oder Konsumenten) ausgehen.
 
9
Es handelt sich hier um Folgekosten im eigentlichen Sinne, das heißt ohne Finanzierungskosten und Abschreibung.
 
Literature
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Metadata
Title
Art und Ausmaß öffentlicher Ausgaben
Authors
Ewald Nowotny
Martin Zagler
Copyright Year
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36042-9_5