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13-06-2018 | Aufsätze | Issue 3/2018

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 3/2018

„Autokratische Redistribution – Institutionen, Legitimation und die Umverteilung von Einkommen in Nicht-Demokratien“

Journal:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft > Issue 3/2018
Authors:
M.A. Lars Pelke, Prof. Dr. Aurel Croissant
Important notes

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s12286-018-0392-y) auf der Website der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft abrufbar sowie auf Anforderung bei lars.pelke@ipw.uni-heidelberg.de.

Zusammenfassung

Welchen Beitrag leisten institutionen- und legitimationsorientierte Ansätze der Autoritarismusforschung für die Erklärung von Einkommensumverteilung in Nichtdemokratien? Diese Frage untersucht der vorliegende Beitrag im Zeitraum von 1960 bis 2010 für 122 Autokratien weltweit. Die Literatur erwartet, dass nominelldemokratische Institutionen und die Regimelegitimation von Autokratien einen Unterschied für materielle Politikoutputs machen. Der Beitrag überträgt die theoretischen Erwartungen auf die Verhandlungssituation zwischen Diktator, Eliten und Massen über die Höhe der Besteuerung von Einkommen und Sozialstaatsleistungen. Die Ergebnisse der Regressionsanalysen zeigen substantielle Unterschiede zwischen den Autokratietypen und den dahinterliegenden Legitimationsstrategien: Kommunistische Regime weisen die höchste, Monarchien die durchschnittlich geringste Einkommensumverteilung auf. Die Höhe von Sozialstaatsausgaben scheint hingegen von legitimationstheoretischen Überlungen nicht erklärt werden zu können. Umgekehrt verhält es sich mit nominaldemokratischen Institutionen: sie können zum Teil die Höhe der Sozialstaatsausgaben in Autokratien erklären, nicht aber die Einkommensredistribution. Insgesamt leisten institutionen- und legitimationstheoretische Argumente einen Beitrag zur Erklärung der Unterschiede in der Einkommensumverteilung in Autokratien; dieser ist allerdings begrenzt und die theoretischen Annahmen lassen sich nur teilweise bestätigen. Daher müssen ergänzend weitere Ansätze für die verbleibenden Erklärungslücken gefunden werden. Der Beitrag liefert abschließend hierzu einige Überlegungen.

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