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Frontmatter

Teil I. Bankfunktionen und Bankenaufsicht

Zusammenfassung
Banken nehmen im Finanzsystem entwickelter Länder eine Schlüsselstellung ein. Die herausragende Rolle der Banken läßt sich durch einen Blick auf die vielfältige Nutzung von Bankleistungen durch Unternehmen, private Haushalte und den Staat belegen.
Hans-Peter Burghof, Bernd Rudolph

Teil II. Gestaltungsformen bankaufsichtlicher Normen

Zusammenfassung
Staatliche Eingriffe in die Wirtschaft lassen sich unter rechtlichen oder unter ökonomischen Aspekten charakterisieren und beurteilen. Eine Strukturierung nach Rechtsbereichen kann einen ersten Überblick über die Vielfalt staatlicher Eingriffe in das Wirtschaftsleben vermitteln, die weit über das Wirtschaftsrecht im engeren Sinne hinausgehen und den rechtlichen Rahmen unternehmerischen Handelns begrenzen. Die Bankenaufsicht stellt sich danach als einer von mehreren Anwendungsbereichen staatlicher Wirtschaftsaufsicht im Rahmen des Gesamtkomplexes staatlicher Rechtssetzung über die Wirtschaft dar.1
Hans-Peter Burghof, Bernd Rudolph

Teil III. Entwicklung und Umsetzung des Kreditwesengesetzes

Zusammenfassung
Bankenaufsicht erfolgt in bestimmten Organisationsformen und verwaltungsmäßigen Zuordnungen, deren Ausprägungen als mehr oder weniger sinnvoll eingeschätzt werden können. Kriterien einer Bewertung sind etwa
  • die Unabhängigkeit der Aufsichtsbehörde bei der Verfolgung ihrer Ziele,
  • die Möglichkeiten zur Informationsbeschafrung in der gewählten Organisationsform, oder
  • das Machtverhältnis zwischen Aufsichtsbehörde und den beaufsichtigten Banken.
Hans-Peter Burghof, Bernd Rudolph

Teil IV. Quantitative bankaufsichtliche Normen: Solvenz- und Liquiditätssicherung

Zusammenfassung
Quantitative Nonnen zur Solvenz- und Liquiditätssicherung sollen die Wahrscheinlichkeit einer Bankinsolvenz durch eine Begrenzung der übernommenen Risiken beschränken. Die Normen zielen darauf ab, die Risiken in Hinblick auf zwei mögliche Insolvenzursachen zu begrenzen:1
1.
Hohe Verluste können zu einer Überschuldung und damit zur Insolvenz einer Bank fuhren. Darüber hinaus kann das Bekanntwerden von Verlusten zu einem Vertrauensverlust der Einleger fuhren, der einen Run auf diese Bank bewirken und damit ebenfalls ihre Insolvenz verursachen kann. Solvenzsicherungsnormen sollen die Wahrscheinlichkeiten plötzlichen Auftretens hoher Verluste nach oben begrenzen.
 
2.
Ein fehlender Geldanschluß der Bank kann ihre Zahlungsunfähigkeit bewirken, wenn bei Fälligkeit von Verbindlichkeiten keine ausreichenden liquiden Mittel zur Verfügung stehen. Ein Liquiditätsmangel kann zu einem Vertrauensverlust bei den Einlegern fuhren, der seinerseits einen Run auf diese Bank und damit die Insolvenz bewirkt. Liquiditätssiche-rungsnormen sollen also die Wahrscheinlichkeit nach oben begrenzen, daß die Bank einmal nicht über ausreichende liquide Mittel verfugt.
 
Hans-Peter Burghof, Bernd Rudolph

Teil V. Internationale Harmonisierung des Bankaufsichtsrechts

Zusammenfassung
Der am 25. März 1957 in Rom unterzeichnete Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG-Vertrag) verfolgt das ehrgeizige Ziel der Schaffung eines Gemeinsamen Marktes und die schrittweise Annäherung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten.1 Darüber hinaus soll die Wirtschaftsgemeinschaft zu einer Europäischen Union weiterentwickelt werden, die die Integration der nationalen Märkte zu einem umfassenden europäischen Binnenmarkt beinhaltet, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gewährleistet ist. Die im zweiten Teil des Vertrages (Grundlagen der Gemeinschaft) ausgeführten vier Unterziele der Wirtschaftsgemeinschaft konkretisieren die Forderungen nach einem freien Warenverkehr, der persönlichen Freizügigkeit, dem freien Dienstleistung- und dem freien Kapitalverkehr.
Hans-Peter Burghof, Bernd Rudolph

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