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13-10-2020 | Bankstrategie | Nachricht | Article

Deutsche Bank trennt sich von 200 Kunstwerken

Author:
Angelika Breinich-Schilly
1 min reading time

Bei der Deutschen Bank kommt in den kommenden drei Jahren jede Menge Kunst unter den Hammer. Das Institut will sich von rund 200 Arbeiten seiner umfangreichen Sammlung trennen und Platz für Werke aufstrebender Künstler machen.

Mehr als 55.000 Werke gehören aktuell zur Kunstsammlung der Deutschen Bank. Nun will das Geldhaus rund 200 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphiken aus der Zeit der Klassischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts sowie aus der Nachkriegsmoderne von 1945 bis in die 1970er Jahre veräußern. Diese passen laut Bank nicht mehr in das aktuelle Konzept der Sammlung, dass sich stark auf zeitgenössische Werke konzentriert.

Versteigerungen in den kommenden drei Jahren

Versteigert werden die Kunstgegenstände in Auktionen in London, Paris und München. Christie's macht am 22. Oktober 2020 in Paris den Anfang. Der Rest der Werke kommt in den kommenden drei Jahren unter den Hammer. Die Bank erwartet insgesamt Einnahmen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrages.

Der Großteil der Erlöse soll in den Ankauf von Werken "aufstrebender künstlerischer Talente" fließen, sagt Friedhelm Hütte, Leiter der Kunstaktivitäten im Bereich Kunst, Kultur und Sport. "Insgesamt wollen wir unser Programm noch stärker und sichtbarer auf die zeitgenössische Kunst fokussieren." Neben dem "Artist of the Year"-Programm sowie Ausstellungen in den Frankfurter Bankgebäuden sollen auch Museumskooperationen fortgesetzt werden.

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Source:
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