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Elektromobilität kurbelt deutschen Batteriemarkt an

  • 09-07-2020
  • Batterie
  • Infografik
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Der deutsche Batteriemarkt hat 2019 laut aktueller Branchenanalyse insgesamt weiter deutlich zugelegt. Lithium-Ionen-Batterien hatten mit 1,6 Milliarden Euro den größten Marktanteil.

Vor allem die Elektromobilität und der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien sind Treiber des wachsenden Bedarfs an elektrischen Energiespeichern.


Der deutsche Batteriemarkt ist im vergangenen Jahr insgesamt um 17 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gewachsen, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) mitgeteilt hat. Der Markt habe damit sein Wachstum im Vergleich zu 2018 beschleunigt, so der Verband. Lithium-Ionen-Batterien hatten mit 1,6 Milliarden Euro den größten Anteil am Markt. Das Segment wuchs um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Um 40 Prozent, auf 1,7 Milliarden Euro, wuchs der Markt für sonstige Batteriesysteme (unter anderem Zink-Luft-Batterien, Lithium-Knopfzellen und Nickel-Cadmium-Batterien), wogegen der Markt für Bleibatterien um 14 Prozent auf 940 Millionen Euro nachgab.

ZVEI sieht vor allem die Elektromobilität und den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien als Treiber des wachsenden Bedarfs an elektrischen Energiespeichern. "Zwischen 2013 und 2019 hat sich das Marktvolumen bei Lithium-Ionen-Batterien mehr als verachtfacht, was nicht zuletzt auf das hohe Wachstum der Importe nach Deutschland zurückzuführen ist. Allerdings werden die Zellen aus Asien erst in Deutschland zu fertigen Batterien konfektioniert. Das Know-how haben wir hierzulande", erklärte Christian Eckert, Fachverbandsgeschäftsführer Batterien im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

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Aktueller Stand der Elektromobilität

Laut statistischen Erhebungen des BDEW gibt es in Deutschland 20.650 öffentliche Ladepunkte (Stand August 2018, vgl. Abb. 2.1). Dies entspricht einem Zuwachs von über 50 % gegenüber dem vergangenen Jahr mit ca. 13.500 öffentlichen Ladepunkten.

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