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Baufinanzierung

weitere Buchkapitel

10. Die Frage der Abhängigkeit(en)

Bei der Betrachtung von arbeitsteiligen Beziehungen zwischen Unternehmen – ein Pfeiler jeder modernen Marktwirtschaft mit der ständigen Suche nach einer besseren, wenn auch niemals besten Allokation von Ressourcen – ist es die Frage nach Abhängigkeiten, welche für eine Operational Resilience relevant sind. Eine bestmögliche Allokation von Ressourcen bezieht sich eben nicht nur auf „laufende“ Betriebs- oder Finanzierungskosten, sondern auch auf die Vorkehrungen gegen mögliche „disruptive“ Ereignisse. Setzt man eine solche Balance voraus, welche immer individuell gesucht und gefunden werden muss, dann sind gerade Lieferbeziehungen gegeneinander abzuwägen: egal ob „intern“ und nach informellen Absprachen produziert wird, Leistungen extern „im Auftrag“ gefertigt, IT-Services zu Outsourcingprovidern ausgelagert oder hochgradig standardisierte Services aus der „Cloud“ eingekauft werden. Für alle Lieferbeziehungen über die Grenzen des Unternehmens müssen die – mit kommerziellen Verträgen verbundenen – Abhängigkeiten bewertet werden, um die Balance zwischen kostenseitigem Optimum und einem langfristig resilienten Betrieb zu finden.

Udo Milkau
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Herr Jürgen Wellmann kommt zu Ihnen an den Schalter und möchte für 800,00 EUR USD kaufen. Er erhält dafür 956,72 USD. Wie viel würde er für 1.300,00 EUR erhalten?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
6. Transaktionsmanagement

Der An- und Verkauf von Immobilien oder ganzer Immobilienportfolios ist als komplexer Vorgang zu verstehen, dessen Erfolg von einer sorgfältigen Planung und strukturierten Durchführung abhängt. Das Leistungsbild des Transaktionsmanagements ist im Kontext der unterschiedlichen Sichtweisen und an die Leistungserbringung für entweder den Käufer oder den Verkäufer einer Immobilie abzuleiten. Je nach Konstellation sind die Interessenlage, der Bedarf und damit auch die Aufgabenstellung unterschiedlich. In der inhaltlichen Auseinandersetzung des Transaktionsprozesses verlaufen die Interessenlagen zwischen Käufer und Verkäufer oftmals divergierend bis konträr. Das Transaktionsmanagement umfasst im Schwerpunkt die Durchführung von An- und Verkaufsprozessen als verbindendes Element zwischen diesen beiden Parteien. In der Beschreibung der notwendigen Leistungen werden in diesem Kapitel die Details des Immobilientransaktionsprozesses aufgezeigt. Weiterhin werden die Phasen Strategie, Vorbereitung und Integration sowie die Durchführung mit Beispielen unterlegt.

Norbert Preuß, Lars Bernhard Schöne, Wolfgang Högerle
2. Vom Silodenken zum vernetzten Arbeiten: Wie Sie Silos in Ihrem Unternehmen erkennen und erfolgreich gegensteuern

Um zu erkennen, in welcher vernetzten und kulturellen Verfassung sich Ihre Organisation befindet, ist eine Status-quo-Bewertung ratsam. In den letzten Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass eine Spreizung stattfand: Unternehmen, die sich organisational deutlich weiterentwickelten und Banken oder auch Finanzdienstleister, die an alten Strukturen festhielten und Veränderungen zu langsam oder gar nicht umsetzten.In dem Spannungsfeld von Pandemie und Rezession, neuer Regulierungsvorschriften, erodierender Profitabilität und zunehmendem Kostendruck müssen sich Banken und Sparkassen neu orientieren. Dabei stellt sich die Frage, wie sich in Zeiten von verändertem Kundenverhalten und neuen Technologien die Wertschöpfung 4.0 realisieren lässt. Neben strategischen Aspekten sind die kulturellen Rahmenbedingungen einer Organisation entscheidend: Profitiert das Kreditinstitut von vernetzten Strukturen, um den Wandel aktiv und dynamisch voranzutreiben und um zukunftsorientierte Wertschöpfungsstrategien umzusetzen?In diesem Kontext hat der Leser die Chance, anhand einer detaillierten Silo-Analyse den bankindividuellen Status zu bewerten. Anschließend folgen konkrete Handlungsvorschläge, die sich sowohl auf Organisations- als auch auf Führungs- und Teamebene erstrecken.

Corinna Pommerening
3. Kurswechsel in der Führung: Mehr Mut und Verantwortung

Über Silos und potenzielle Handlungsfelder haben Sie in Kap. 2 gelesen und erste Inspirationen für die Praxis mitgenommen. In Kap. 3 wird der Themenkomplex hinsichtlich Leadership im Transformationsprozess vertieft.Um den Wandel in der gesamten Organisation als Führungskraft anzustoßen – sofern diese Initialzündung nicht aufgrund der Corona-Pandemie bereits zwangsläufig erfolgt ist – und nachhaltig zu begleiten, sind einige kulturelle Veränderungen im Hinblick auf Haltung und Einstellung der Manager- und Mitarbeiterebene vorauszusetzen. Auch Methodenkompetenz und operative Facetten, welche die agile und digitale Zusammenarbeit unterstützen, werden in Kap. 3 beleuchtet.Was der Strukturwandel im Finanzsektor und insbesondere die veränderte, hybride Arbeitswelt von allen Beteiligten und speziell von Führungskräften verlangt, ist eine noch nie dagewesene Situation. Alte, bewährte Prinzipien werden ausgehebelt und vertraute Strukturen brechen weg. Leadership funktioniert heute nicht mehr mit alten Methoden und überholten Führungsgrundsätzen. Das erfordert Mut. Mut für Veränderung – auch im eigenen Führungsverhalten. Wenn Sie den Wandel erfolgreich gestalten wollen, dann müssen Sie neben der neuen Haltung und dem entsprechenden Mindset auch Ihre neue Rolle finden und einnehmen.In der Praxis stellt sich der Aufstieg einer Führungskraft oder der Entwicklungsweg hin zu einer agilen Unternehmensführung nicht so idealtypisch wie in einem Lehrbuch oder einem Führungskräfteseminar dar. Stolpersteinen und Startschwierigkeiten gehören meist dazu. Damit die Lernkurven möglichst erfolgreich und effizient verlaufen, werden in diesem Kapitel passende Lösungsansätze vorgestellt.Zum Abschluss des Kapitels folgt die Operationalisierung der Führungstätigkeit: Wie gestalten Sie Ihre operative Führung in einem digitalen Zeitalter, das von Umbruch, Agilität und physischer Distanz geprägt ist?

Corinna Pommerening
4. Mit Smart Car, Smart Home und Smart Factory aufs globale Spielfeld der Plattformökonomie

Für die Zukunft der heimischen Wirtschaft und ihrer Top-Unternehmen ist eine führende Position in den Ökosystemen Smart Car und Smart Home enorm wichtig. Mindestens genauso entscheidend ist das für die klassischen Business-to-Business-Industrien wie den Maschinen- und Anlagenbau im Bereich Smart Factory & Smart Services. Deutschland muss sich seine weltweit führende Position im dritten industriellen Zeitalter nun im vierten Zeitalter neu erarbeiten. Häufig ist zu hören, dass Deutschland in der Ausstattung und dem Betrieb smarter Fabriken aktuell führend ist. In den B2B-Industrien wird sich aber das Revolutionäre der Digitalisierung nicht auf die Veränderung von Prozessen und Abläufen beschränken, sondern die Umwälzung bringt – wie bereits in den B2C-Industrien – ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Wo stehen Deutschlands Unternehmen in der Digitalisierung der Fabriken und bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle? Und welche Initiativen hat das Land bereits auf den Weg gebracht?

Markus Pertlwieser
8. Digitale Unternehmensstrategie für das Kerngeschäft – Be relevant, be smart und go beyond

Zuallererst meint Digitalisierung die Revolution der Strategie. Das Wesen des Revolutionären steckt im deutlich anderen Verhalten der Kunden, im Schatz aus Daten und in den neuartigen Netzwerken der Wertschöpfung. Welche Wucht diese Revolution entfaltet, führt uns das Ökosystem Smart Phone seit mehr als einem Jahrzehnt deutlich vor Augen. Viele erkennen, dass das erst der Anfang der Disruption ist. Smart Car, Smart Home und Smart Factory sind am Horizont bereits klar umrissen. Wer die strategische Revolution im Kerngeschäft in all ihren Facetten beschreiben wollte, würde sich unter Garantie verheben. Eine solche Enzyklopädie der digitalen Revolution ist glücklicherweise gar nicht notwendig. Ihre Grundprinzipien lassen sich gut anhand von fünf typischen Handlungsfeldern darstellen.

Markus Pertlwieser
Kreditgeschäft Teil 2: Firmenkredit und Baufinanzierung

Bei Firmenkrediten handelt es sich um Kredite an Unternehmen und Selbstständige.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
1. Digitalisierung in der Finanzbranche

Googelt man den Begriff „Digitalisierung“, erhält man aktuell (Stand 08/2021) etwa 27 Mio. Ergebnisse. Auch die Kombination von „Digitalisierung“ und „Bank“ liefert mit 13 Mio. Ergebnissen ein hohes Ergebnis. Die Digitalisierung ist kein kurzlebiger Hype, der schnell wieder verfliegt, sondern sie verändert unser Berufs- und Privatleben nachhaltig. Durch veränderte Kundenanforderungen und geänderte Geschäftsmodelle unterliegt auch die Finanzbranche einem nachhaltigen Wandel.Bill Gates hat schon Mitte der 1990er-Jahre vorhergesagt, dass Banking zwar notwendig sei, aber keine Banken. Dass an dieser Aussage in Zeiten der Digitalisierung und Disruption der Geschäftsmodelle etwas dran ist, zeigt sich daran, dass es bereits normal ist, dass man an der Supermarktkasse Bargeld abheben kann und dafür nicht extra in die Bankfiliale gehen muss. Auch ein Zitat von Ulrich Cartellieri, damals Vorstandsmitglied bei der Deutschen Bank, zehn Jahre zuvor, wonach Banken die Stahlindustrie der 1990er-Jahre seien, macht deutlich, wie groß das Potenzial für neue Geschäftsmodelle ist. Man kann in diesem Zusammenhang weniger über das ob streiten, sondern vielmehr die Frage stellen, warum erst so spät?

Christian Glaser
4. Prüfungssatz IV

Sie sind Kundenberater der Nordbank AG. Ella Weber, eine langjährige Kundin, hat Ihnen heute, am Vormittag des 10. November 2021, telefonisch mitgeteilt, dass ihr Ehegatte Christian Weber am 27.10.2021 verstorben ist. Am Nachmittag desselben Tages sind Sie mit Frau Weber zu einem Beratungsgespräch verabredet.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
Bankwirtschaft Fälle

Die Still AG in Hamburg produziert Gabelstapler, die weltweit vertrieben werden. Die Still AG schließt mit der M. Rustle Ltd. in Sao Paulo (Brasilien) den ausschnittsweise abgebildeten Kontrakt ab. Die Unternehmen unterhalten bereits seit einigen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen. Sie haben schon mehrere Großprojekte zur gegenseitigen Zufriedenheit abgewickelt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Leon Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer- Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet. Kundenberater ist Herr Georg Lange. Herr Brandt möchte wissen, wie er am besten die geforderte Kaution aufbringen soll. Herr Lange bietet Herrn Brandt drei geeignete Produkte an:

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Gewerberordnung (GewO-Auszug)
Hans-Peter Schwintowski, Christoph Brömmelmeyer, Martin Ebers
Grundlagen der Kundenberatung

Keine Baufinanzierung — bzw. im neuen Sprachgebrauch der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR): Immobiliardarlehensvermittlung — ist wie die andere. Das hängt zum einen mit dem individuellen Immobilienobjekt und zum anderen mit den individuellen Kundenanforderungen an die Finanzierung zusammen.

Ulrike Götz
2. Grundkenntnisse für die Immobiliardarlehensvermittlung und -beratung

Die rechtlichen Grundlagen der Immobiliardarlehensvermittlung umfassen neben alten Bekannten (Rechts- und Geschäftsfähigkeit, Datenschutz u.a.) auch die neuen Regelungen (Wohnimmobilienkreditrichtlinie, Immobiliardarlehensvermittlungsverordnung u.a.).

Ulrike Götz
IX. Ausgeschlossene Rechtsangelegenheiten (§ 3 ARB 2010)

Der Versicherungsumfang nach Eintritt eines Versicherungsfalls lässt sich im Einzelnen nur bestimmen, wenn man die primären und sekundären Leistungsbeschreibungen in den Rechtsschutzformen179 bzw. Leistungsarten zusammen mit den „tertiären“ Ausschlüssen des § 3 ARB 2010 liest, sodass diese Kapitel im Rahmen einer Prüfung des Versicherungsschutzes eigentlich vor dem Versicherungsfall bzw. nach dem V. Abschnitt stehen müsste, ich es aber — weil es sich um Einwendungen des VR handelt, die nicht in jedem Fall relevant sind — erst jetzt behandle. Die Ausschlüsse gelten aufgrund ihrer Stellung im Allgemeinen Teil der ARB für alle Vertragsarten. Die Ausschlusstatbestände lassen sich in sechs Gruppen gliedern:

Joachim Cornelius-Winkler
4. Bankpolitik

Lernziele: Sie können das Oberziel Gewinnstreben beschreiben. Ihnen sind die finanziellen und nicht finanziellen Sicherungsziele bekannt. Ihnen werden die Begriffe Eigenkapitalrentabilität, strukturelle Gewinnbedarfsplanung und Shareholder Value dargestellt.

Olaf Fischer
Kapitel 6. Frauen, wo seid ihr? Kommt in den Finanzvertrieb!

Frauen in den Finanzvertrieb! In kaum einem anderen Job gibt es so viel Gleichberechtigung bei der Bezahlung und bei den Karrieremöglichkeiten. Gleichzeitig bietet der Finanzvertrieb die uneingeschränkte Vereinbarkeit von Job und Familie bei großartigen Verdienstmöglichkeiten.

Daniela Landgraf
Kapitel 4. Wandel als Folge von Digitalisierung
Fallstudien zu Digitalisierungsvorhaben und was sie uns lehren!

Das folgende Kapitel stellt eine Reihe an aktuellen Fallstudien zum Change Management dar, die auf Basis leitfaden-gestützter Interviews recherchiert wurden. Ziel der Fallstudien ist es dabei, Herausforderungen des Wandels anhand von Praxisbeispielen transparent zu machen sowie praktische Lösungen für diese Herausforderungen gemäß der Erfolgsfaktoren des Change Managements aufzuzeigen.Die Fallstudien zur Digitalisierung behandeln dabei folgende Herausforderungen der Praxis: Einführung einer einheitlichen IT-Lösung an verschiedenen Standorten Ablösung von papiergestützten Prozessen durch digitale Anwendungen Die Verlagerung kundenseitiger Prozesse auf Online-Kanäle

Thomas Lauer
Genossenschaftliches Wohnen

Genossenschaften basieren auf gemeinschaftlicher Selbsthilfe. Ihre Mitglieder sind zugleich Nutzer_innen sowie Eigentümer_innen des genossenschaftlichen Unternehmens. Im Kontext der neue Wohnungsfrage erfahren Wohnungsgenossenschaften als Akteure einer sozial verträglichen und beteiligungsorientierten Stadtentwicklung seit den 2010er-Jahren hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Dabei bestehen jedoch große Unterschiede zwischen verschiedenen Formen genossenschaftlichen Wohnens hinsichtlich der Wohnerfahrung, der (Selbst-)Verwaltung und der Mietpreigestaltung. Das Kapitel thematisiert die Vielfalt genossenschaftlichen Wohnens vor dem Hintergrund historischer Entwicklungen und diskutiert den Beitrag verschiedener Formen von Wohnungsgenossenschaften zur Lösung aktueller stadtpolitischer Herausforderungen.

Joscha Metzger
Wohnen im Einfamilienhaus

Das Einfamilienhaus als spezifische Wohnform in Deutschland hat sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Typus der Behausung für einen im Laufe der Zeit kleiner gewordenen Familienverband herausgebildet. Diese Entwicklung spiegelt den Wandel der Arbeits- und Lebenswelt am Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft. Damit kann das Einfamilienhaus als Kulminationspunkt der bürgerlichen Kleinfamilie in der hochkapitalisierten Konsumgesellschaft bezeichnet werden. Es ist zugleich Inbegriff individueller Wohnvorstellungen wie Massenprodukt. Mit ihm verbunden sind persönliche und familiengebundene Werte, die Idee der baulichen Selbstverwirklichung, die Weitergabe von Eigentum an Kinder und Kindeskinder. In Zeiten der zunehmenden Flächen- und Ressourcenknappheit gerät das Einfamilienhaus unter Druck. Es ist in seiner typischen, vorwiegend suburbanen Erscheinung keine nachhaltige Wohnform. Damit wird es zur besonderen Herausforderung für die zukünftige Entwicklung und den Umbau peripherer und ländlicher Räume. Um der Komplexität der Problemstellungen gerecht zu werden, bedarf es neben der planerischen und wohnungswirtschaftlichen Betrachtung vor allem des soziologischen und kulturgeschichtlichen Wissens über das Einfamilienhaus und seiner lebensweltlichen Verflechtungen. Nicht zuletzt geht es bei der künftig notwendig werdenden Beschäftigung mit dieser Wohnform auch um den Dialog mit den Menschen, die in Einfamilienhäusern wohnen oder wohnen wollen. Besonders dieser Aspekt, der für andere, urbane Kontexte schon längst (planerische) Realität ist, macht die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Einfamilienhaus zu einer ebenso spannenden wie herausfordernden Aufgabe.

Johannes Warda
Kapitel 13. SF 6: Wettbewerbsszenario

Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Wettbewerb in der Kreditwirtschaft und im gesamten Finanzdienstleistungssektor nicht nur intensiviert, sondern auch heterogen entwickelt. Nimmt man die vielfältigen Berichte auf Unternehmens- und Verbandsebenen zum Maßstab, müssten eigentlich alle gewonnen haben – zu wessen Lasten? Schlaglichter:

Heinz Benölken
Kapitel 19. Regionalbanken verlieren Kunden mit bedarfsfernen Beratungszeiten

Kunden brauchen flexible ÖffnungszeitenÖffnungszeiten, kundenorientierte, die ihnen kaum geboten werden.

Heinz Benölken
2. Objekt- und Kundenakquise

Die Akquise von Kunden und Objekten wird häufig als Mysterium beschrieben, wobei es den meisten Immobilienmaklern nur an einer richtigen Strategie fehlt. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ansätzen, um Kunden und damit auch Objekte erfolgreich zu akquirieren. Lernen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kundengewinnung und der nachhaltigen Objektakquise kennen.

Oliver-D. Helfrich
Kapitel 9. 7 Erfolgsfaktoren für das Servicemanagement 4.0
Warum die tradierte Arbeitsweise überholt ist und was es für ein zeitgemäßes Servicemanagement braucht

Die Digitalisierung verändert die Servicelandschaft: Auf der einen Seite entstehen neue Abläufe und Dienstleistungen, auf der anderen Seite steigen die Erwartungen der Serviceempfänger. Damit einhergehen massive Veränderungen der Arbeitswelt im Serviceumfeld. Was dies für die Mitarbeitenden bedeutet und wie sich Unternehmen auf diese Anforderungen einstellen müssen, um als Anbieter weiterhin leistungsfähig zu bleiben und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, darum geht es in diesem Artikel.

Anja Roters
1. Grundlagen der Investitionsrechnung – wissenschaftlicher Kontext

Jede Auszahlung, mit der sich die Erwartung verbindet, Einzahlungen erzielen zu können, kann als Investition bezeichnet werden. Auszahlungen für Maschinen, Geldanlagen am Kapitalmarkt, Auszahlungen für die Entwicklung neuer Produkte sind genauso Investitionen wie Auszahlungen für Rohstoffe, Löhne, Gehälter und Mieten.

Bernd Heesen, Michelle Julia Heesen
Kapitel 3. Alltagswerkzeuge

Dieser Abschnitt richtet sich an all diejenigen, die besser präsentieren wollen und Ideen, Ansätze zur Verbesserung suchen. Vielleicht benötigen Sie aber auch einfach eine Bestätigung für ihre aktuelle Vorgehensweise. Sie werden hier keine spezielle Software vorgestellt bekommen.

Steffen Horn
Kapitel 5. Praxisbeispiel: Anwendung einer psychologischen Anforderungsanalyse im Kreditgeschäft

Die Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau galt lange Zeit als grundlegende und hinreichende Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Kreditsachbearbeitung. Aufgrund nachhaltiger Änderungen im Bankgeschäft, die zu zahlreichen, teilweise sehr komplexen Finanzinnovationen geführt haben, war zunehmend in Zweifel zu ziehen, ob die Kundenanforderungen noch mit den vorhandenen „Human Resources“ zu bewältigen sind. Ohne eine konkrete Vorstellung von den künftig gefragten Arbeitsplatzanforderungen schien es weder möglich, die Bankmitarbeiter auf die neuen Herausforderungen durch Ausbildung und Training vorzubereiten, noch Maßnahmen zum Aufbau einer neuen anforderungsgerechten Personalstruktur zu ergreifen. Eine bedarfsorientierte Personalplanung und Platzierung setzte demnach ein Verfahren voraus, dass zum einen zur Identifikation der Anforderungen befähigt, zum anderen Aussagen über die idealerweise hierfür benötigten Mitarbeiterqualifikationen ermöglicht. Speziell für dieses Anliegen eignete sich das vorliegende Konzept einer psychologischen Anforderungsanalyse mit der Erhebung von Anforderungsprofilen durch ein systematisches, multimodales Verfahren.

Heribert Wienkamp

Open Access

Künstliche Intelligenz und die Zukunft von Arbeit

Forscher*innen gehen davon aus, dass der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) weitreichende Auswirkungen auf Arbeit, Organisation und Gesellschaft haben wird. In diesem Kapitel untersuchen wir, welche Anzeichen wir hierzu schon jetzt beim Einsatz von KI feststellen können. Zu diesem Zweck haben wir Interviews mit Beschäftigten aus 19 unterschiedlichen Organisationen geführt, die KI entweder in der Anwendung selbst nutzen oder KI-basierte Lösungen anbieten. Unsere Auswertung der Interviews ergibt, dass der Einsatz von KI vier unterschiedliche Typen von Auswirkungen auf Arbeit haben kann, die wir als Ersatz, Entlastung, Einschränkung sowie als Entstehung neuer, maschinell ausgeführter Arbeit bezeichnen. Wir veranschaulichen jede Kategorie anhand eines konkreten Anwendungsfalls und erläutern die Implikationen unserer Erkenntnisse für menschliche Arbeit, Organisationen und Gesellschaft.

Georg von Richthofen, Ali Aslan Gümüsay, Hendrik Send
Kapitel 14. Schneller, ökologischer, preiswerter – ein 8-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung privaten Wohneigentums

Ziel des vorliegenden Textes ist es, sich kritisch mit dem Thema Wohnimmobilien als Vermögenswert – konkreter: der Förderung privaten Wohneigentums – auseinanderzusetzen. Dabei ist es zunächst wichtig, den Ist-Zustand zu beleuchten. Hier habe ich mich vorrangig auf die aktuelle Bedeutung von Wohnimmobilien bei der Vermögensbildung, die Eigentümerstruktur, die Merkmale des deutschen Wohnungsmarktes und die Unterschiede von Eigentümern und Mietern konzentriert. Zudem geht es um mögliche Hindernisse bei der Eigentumsbildung. Die Beleuchtung dieser Aspekte bildet die Grundlage für ein 8-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung privaten Wohneigentums, welches dabei helfen könnte, die zugrunde liegenden Prozesse zu beschleunigen, ökologische Aspekte zu berücksichtigen und die Finanzierung zu erleichtern.

Kai H. Warnecke
Kapitel 9. INFOTEIL

Das Grundkapital muss auf einen ccdv Nennbetrag in Euro lauten.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
Kapitel 6. Darlehensformen

Die am weitesten verbreitete Form eines Immobilienkredits ist das Annuitätendarlehen. Die Besonderheit dieser Kreditart ist, dass die monatliche Zahlung während der Zinsbindungsdauer konstant bleibt. Diese gleichbleibende regelmäßige Zahlung wird als Annuität bezeichnet. Die monatlich gleichbleibende Belastung setzt sich dabei aus zwei Größen zusammen: Zinsen und Tilgung. Beide Größen verändern sich im Laufe der Kreditdauer kontinuierlich: Da die Zinsen nur auf den ungetilgten Teil der Kreditsumme (die Restschuld) anfallen, sinkt der Anteil der Zinsen an der monatlichen Belastung und der Anteil der monatlichen Tilgung steigt. Ein tilgungsfreies Darlehen, auch endfälliges Darlehen oder Festbetragsdarlehen genannt, ist ein Darlehen, das während der gesamten Laufzeit nicht getilgt wird. Dabei müssen lediglich die anfallenden Zinsbeträge an den Kreditgeber gezahlt werden. Der gesamte Darlehensbetrag verändert sich damit nicht und wird mit dem Ablauf der vereinbarten Dauer zur Zahlung fällig. Tilgungsfreie Darlehen werden mit einem Tilgungsersatz (Tilgungsträger) kombiniert. In den folgenden Kapiteln werden folgende Darlehen näher vorgestellt: Annuitätendarlehen Volltilgerdarlehen Ratendarlehen Tilgungsfreies Darlehen Riester-Darlehen Bauspardarlehen Versicherungsdarlehen Cap-Darlehen Arbeitgeber- und Verwandtendarlehen Fremdwährungsdarlehen Umkehrdarlehen Nachrangdarlehen

Dirk Noosten
Kapitel 7. Darlehensverträge

Sobald ein passendes und finanziell tragbares Objekt gefunden wurde, kann der Kreditnehmer sich auf die Verhandlungen mit der Bank vorbereiten. Um diese Verhandlungen erfolgreich zu gestalten und um ihn dabei ggf. zu unterstützen, müssen grundlegende Fachbegriffe und verschiedene Darlehensformen bekannt sein. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Bestandteile von Darlehensverträgen vorgestellt. Dazu zählen: Kapitaldienst (auch: Schuldendienst) Zahlungsweise Tilgung Tilgungsfreie Anlaufjahre Verzinsung (Sollzins, Effektivzins, Referenzzins) Bereitstellungsprovision Disagio Zinsbindungsfrist Darlehenslaufzeit Der Kapitaldienst setzt sich zusammen aus den regelmäßig zu leistenden Tilgungs- und Zinszahlungen. Synonym wird der Begriff „Schuldendienst“ verwendet. Die Höhe der Tilgung hat Einfluss darauf, wie schnell ein Darlehen abgezahlt wird. Charakteristisch für Immobiliendarlehen sind hohe Darlehensbeträge, lange Laufzeiten und eine grundbuchliche Besicherung. Sie werden typischerweise in Geld, d. h. in einer Währung (beispielsweise Euro) aus- und zurückgezahlt. Deshalb wird auch von „Geldleihe“ gesprochen. Im Rahmen der Immobilienfinanzierung wird vorzugsweise der Begriff Darlehen verwendet. Der Begriff Kredit ist umfassender: Zu den Krediten gehören beispielsweise auch Bürgschaften. In diesem Fall wird von „Kreditleihe“ gesprochen. In diesem Buch werden beide Begriffe „Darlehen“ und „Kredit“ synonym verwendet.

Dirk Noosten
Kapitel 10. Einbinden von Bausparverträgen, kapitalbildenden Lebensversicherungen und Riester-Verträgen

In diesem Kapitel geht es um die Sparphase bis zum Immobilienerwerb. Entweder blicken Bauherren bzw. Immobilienerwerber auf Finanzprodukte, die sie vor längerer Zeit abgeschlossen haben. Oder es soll für einen späteren Bau oder Kauf gespart werden. Dann stellt sich die Frage, wie diese Finanzprodukte in die Finanzierung mit eingebunden werden können. Im Einzelnen werden vorgestellt: der Bausparvertrag, die kapitalbildende Lebensversicherung und die Riester-Förderung.

Dirk Noosten
Kapitel 3. Finanzielle Möglichkeiten richtig einschätzen

Eine Investition in eine Immobilie ist mit einer hohen Kapitalbindung und einem entsprechenden Schuldendienst verbunden. Wie viel dafür pro Monat zur Verfügung steht, muss rechnerisch ermittelt werden. Erst mit einer tabellarischen Aufstellung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben wird deutlich, wie hoch eine maximale finanzielle Belastbarkeit sein kann. Das gilt für Eigennutzer ebenso wie für Unternehmer. Die ermittelte finanzielle Belastbarkeit ist Grundlage für die Berechnung der möglichen Kredithöhe.

Dirk Noosten
7. Hinweise zu Stufen der Kostenermittlungen
Klaus D. Siemon, Raphael Speckhals, Anna Siemon
10. Werkvertragliche Aspekte der Baukostenplanung nach BGB
Klaus D. Siemon, Raphael Speckhals, Anna Siemon
Kapitel 3. Die Regulierung des Wohnungsmarkts

In diesem Kapitel wird die allgemeine theoretische Grundlage der Regulierung des Immobilienmarkts erörtert. Zuerst wird die Zielsetzung der Regulierungspolitik beschrieben. Anschließenden werden die ausgewählten Instrumente der Wohnungspolitik und derer Auswirkungen dargelegt.

Tracy Dathe, René Dathe, Andreas Weise, Isabel Dathe, Marc Helmold
Kapitel 2. Wohnpolitik in Deutschland

In diesem Kapitel wird kurz die historische Entwicklung der Mietpolitik in Deutschland ab 1914 bis zur aktuellen Situation dargestellt. Insbesondere werden die aktuellen Maßnahmen in Berlin (wie beispielsweise das Mietdeckelgesetz, welches Anfang 2020 vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen und im Frühjahr 2021 vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt wurde), beschrieben und die Wirkungen aus Sicht der Eigentümer, Vermieter und Mieter divers diskutiert. Anschließend werden weitere Regulierungsinstrumente, wie Milieuschutz, sozialer Wohnungsbau und steuerliche Maßnahmen, umrissen.

Tracy Dathe, René Dathe, Andreas Weise, Isabel Dathe, Marc Helmold
Kapitel 6. Das Singapur-Modell

Mit weltweit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte schafft es Singapur, einen beträchtlichen Anteil des benötigten Wohnraums durch die öffentliche Behörde für Wohnungsbau Housing and Development Board (HDB) nachhaltig zur Verfügung zu stellen, und verhindert dabei erfolgreich die Gettobildung. Allgemein wird das Singapur-Modell als ein Beispiel der erfolgreichen Wohnraumpolitik im asiatischen Raum betrachtet. In diesem Kapital wird das Singapur-Modell näher beschrieben und anschließend die Rolle der Regulierung analysiert. Die Fotos in diesem Kapitel wurden von Frau Patricia Yang (杨嘉) und Frau Ivy Zhong (钟晓雯) zur Verfügung gestellt.

Tracy Dathe, René Dathe, Andreas Weise, Isabel Dathe, Marc Helmold
Kapitel 6. Kreditgeschäft Teil 2

Aufgabe a) - Grundbuchauszug: Feststellung der rechtlichen Verhältnisse des Grundstücks (Eigentümer, Vorlasten). Das Grundbuch wird voraussichtlich noch den alten Eigentümer ausweisen. - Auszug aus der Flurkarte: Beschreibung der Lage und des Zuschnitts des Grundstücks - Bauzeichnung: Sie zeigt die Umrisse des Gebäudes und dient der Ermittlung des umbauten Raums und der Marktgängigkeit des Objekts.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
Kapitel 6. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
KI – die große Unbekannte für die Berufsbilder von morgen und übermorgen

Neben Digitalisierung, Transformation des Bildungssystems und Remote Work wird kaum ein Thema in den Medien so heiß und kontrovers diskutiert wie die künstliche Intelligenz. Von intelligenten Maschinen ist die Rede, die unsere Berufsbilder verändern und uns Menschen unsere Arbeit eines Tages wegnehmen würden. Werden die technischen Möglichkeiten von selbstlernende Algorithmen mit menschlichen Fähigkeiten eines Tages verschmelzen? Macht KI einige sich wiederholende Arbeiten und damit Jobs überflüssig? Oder geht es vielmehr darum, dass sich unsere Jobprofile zukünftig nicht auf Produkte und dezidierte Aufgaben fokussieren, sondern auf Problemlösungen und Verhaltensweisen? Und wie sieht unsere Beschäftigung dann zukünftig aus? Auf diese und andere Fragen blickt die Autorin des Artikels und stellt verschiedene Perspektiven und Forschungsergabnisse zur Diskussion.

Marina Sverdel
Kreditgeschäft

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Die Still AG in Hamburg produziert Gabelstapler, die weltweit vertrieben werden. Die Still AG schließt mit der M. Rustle Ltd. in Sao Paulo (Brasilien) den ausschnittsweise abgebildeten Kontrakt ab. Die Unternehmen unterhalten bereits seit einigen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz V

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Leon Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer-Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VII

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 2. Künstliche Intelligenz im Bankwesen – Chancen und Herausforderungen personalisierter Kundenangebote

Banken stehen weltweit vor vielfältigen Herausforderungen; der zunehmende Kostensenkungsdruck sowie veränderte Kundenerwartungen sind dabei zentrale Themen, die durch neue Technologien und Wettbewerber getrieben werden. Künstliche Intelligenz (KI) bietet das Potenzial, Kosten zu reduzieren und innovative Kundenlösungen zu entwickeln. Der Fokus in der Nutzung von KI liegt häufig im Bereich der Prozessoptimierungen (z. B. intelligente Betrugserkennung, automatisierte Kundenkommunikation). KI bietet Banken darüber hinaus die Chance, Kunden besser zu verstehen und proaktiv auf sie zugeschnittene Lösungen anzubieten. Innovative Formen der Personalisierung sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor der Zukunft. Der Beitrag fokussiert das durch KI ermöglichte kundenorientierte Marketing und stellt Chancen und Herausforderungen der Personalisierung dar. Die Ergebnisse stützen sich auf Literaturauswertungen sowie ein qualitatives Forschungsprojekt. Es wird diskutiert, wie Banken Chancen der Kundenbindung und Neukundengewinnung nutzen können. Hinsichtlich der zentralen Herausforderung der Datenfreigabe durch Kunden werden Studienergebnisse zur Wertstiftung und Akzeptanz vorgestellt.

Bita Fesidis, Sophie Gupta
Kapitel 1. Grundlagen der Investitionsrechnung

Jede Auszahlung, mit der sich die Erwartung verbindet, Einzahlungen erzielen zu können, kann als Investition bezeichnet werden. Auszahlungen für Maschinen, Geldanlagen am Kapitalmarkt, Auszahlungen für die Entwicklung neuer Produkte sind genauso Investitionen wie Auszahlungen für Rohstoffe, Löhne, Gehälter und Mieten.

Bernd Heesen, Michelle Julia Heesen
Kapitel 2. Grundlagen der Investitionsrechnung

Investitionsrechenverfahren sind Verfahren zur Beurteilung von Investitionsvorhaben bezüglich quantifizierbarer Unternehmensziele. Es kann sich dabei um die isolierte Beurteilung der Vorteilhaftigkeit eines einzelnen Investitionsobjekts handeln oder um den Vergleich verschiedener Investitionsalternativen mit dem gleichen Verwendungszweck.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger
10. Grenzwerte

Die Stetigkeit von Funktionen ist ein zentraler Begriff zur Vorbereitung der Differenzialrechnung. Für die Definition der Stetigkeit benötigt man den Grenzwertbegriff bei Funktionen, der wiederum über Grenzwerte von Folgen erklärt wird. Aus diesem Grund werden wir uns zunächst mit Folgen beschäftigen, dann mit Grenzwerten von Folgen, um mit diesen dann Grenzwerte von Funktionen und letztendlich die Stetigkeit zu definieren.

Klaus Dürrschnabel
Kreditarten

Welche der folgenden Aussagen zur Beleihungswertermittlung nach dem Ertragswertverfahren sind richtig?

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kapitel 4. Bereiche der Digitalisierung

IT-Systeme haben sich zu einem kritischen Erfolgsfaktor von Unternehmen entwickelt, und die Geschäftsprozesse sind in mehr als 90 % der mittleren und großen Unternehmen IT-gestützt. Die IT-Systeme sind modular aufgebaut, decken alle wesentlichen Unternehmensfunktionen ab und sind über eine gemeinsame Datenbasis integriert. Für diese Informationssysteme wird in der Industrie der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) verwendet: »Ein ERP-System ist eine integrierte Softwarelösung, die alle Unternehmensprozesse abdeckt und eine umfassende Sicht auf das Geschäftsunternehmen ermöglicht.

Bernhard Miebach
3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2020 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen: 0,75 % abgezinster Sparbrief Typ A, Laufzeit 1 Jahr, Rückzahlung 20.000,00 EUR, Kauf 14. Januar 2020 1,25% Sparschuldverschreibungen Typ N, 50.000,00 EUR, Laufzeit 5 Jahre, Kauf 15. April 2020, Zinstermin 1. März gzj. 1,0 % aufgezinster Sparbrief Typ V, 30.000,00 EUR, Kauf 2. Juni 2019, Laufzeit 4 Jahre, Festgeld 48.000,00 EUR vom 10. August bis 10. September 2020, Zinssatz 0,1 % Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, Guthaben Stand 31. Dezember 2019 10.453,10 EUR, Sparzins für 2020: 0,05 %

Wolfgang Grundmann
Kapitel 3. Rahmenbedingungen für ein mittelständisches Kreditinstitut als Vorbereitung auf die Szenario-Analysen

In den folgenden Kapiteln erfolgt die Darstellung und Fixierung der Rahmenbedingungen für die unter Punkt vier durchgeführten Szenario-Analysen. Aufbauend auf einem Querschnitt zu den historischen und aktuellen Bedingungen in Europa und Japan erfolgt die Beschreibung des strukturellen Aufbaus der Mustersparkasse. Diese Mustersparkasse dient als Basis für alle Berechnungen dieser Arbeit.

Marcus Mursch
6. Prinzipien ökonomischer Theorie und Forschung

Ein Buch über die Prinzipien moderner Ökonomie kommt nicht ohne ein Kapitel über die aktuelle ökonomische Theorie aus. Waren die ersten modernen Ökonomen wie Adam Smith oder John Stuart Mill in erster Linie Moralphilosophen oder Staatstheoretiker, so bewegte sich die ökonomische Theorie in der Neoklassik immer mehr in die Richtung der Mathematik. In dem Glauben, analog der Physik eine eigenständige Wissenschaft mit einer originären Methodik entwickeln zu müssen, entwickelten die Neoklassiker um Alfred Marshall mathematische Prinzipien mit Diagrammen und Optimierungsmodelle. Passend dazu wurde das Konstrukt des Homo oeconomicus erfunden. Dieser stets rationale Mensch, mit vollkommener Information und festen Präferenzen ausgestattet, entscheidet nach seinem Budget und will seinen Nutzen maximieren. Wiewohl schon lange unter Beschuss, hat sich dieses unrealistische Modell bis in die heutigen Tage der ökonomischen Theorie gerettet. Dabei geht es in der Wirtschaft um den Menschen, die Ökonomie ist eine Sozialwissenschaft. Menschen handeln in der Gruppe, sind soziale Wesen, werden bei ihrem Kauf von ihren Einstellungen und Werten getragen und von ihrem direkten Umfeld beeinflusst. Die Familie, Freunde, Bekannte, ja neuerdings „Influencer“ im Netz üben heute einen enormen Einfluss auf unsere Kaufentscheidungen aus. Die Art und Weise wie ich aufgewachsen bin, spielt für meine ökonomischen Handlungen eine ebenso große Rolle wie die Medien oder die Kultur in die ich hineingeboren wurde. Die moderne ökonomische Theorie muss plural werden: Sie muss die Historie ihres Fachs genauso ernst nehmen wie die Erkenntnisse anderer Disziplinen wie etwa der Soziologie, der Politologie, der Psychologie oder der Philosophie.

Detlef Pietsch
3. Customer Journey: Bankkunden und ihre Entscheidungswege

Die Kunden von heute erwarten, dass Anbieter sie über alle Kanäle und Prozessschritte hinweg mit einem abgestimmten Auftritt begleiten. Die Plattformökonomie mit ihrer hohen Preistransparenz und der 24-Stunden-Verfügbarkeit verändert auch die Erwartungen der stationären Kunden, die sich zunehmend an den Branchenführern orientieren. So sinkt die Kundentoleranz gegenüber fehlender Verfügbarkeit, langen Wartezeiten und mangelnder Kanal-Integration weiter ab. Kunden erwarten Multi-Channel-Services oder Online-Buchung von Beratung. Und auch im Banking findet die Positionierung zunehmend auf den Websites der großen Plattformen statt, während sich der Zugang zu den eigenen Finanzen immer mehr auf Smartphones verlagert. Vor allem die Generation Z – also die heute unter 20-Jährigen – wächst mit Künstlicher Intelligenz, Sprache als Interface und Distributed-Ledger-Technologie auf und nutzt Innovationen noch schneller als die Generation Y. Für sie ist das Smartphone das wohl wichtigste Element des Alltags. Die neue Finanzwelt von FinTechs, BigTechs und Neobanks wird von ihnen entwickelt und genutzt. Sie wollen die beste Bank zum günstigsten Preis, und vor allem Personen mit höherem Einkommen suchen aktiv nach preiswerten Finanzangeboten – also eine Casual Bank.

Gerrit Heinemann, Klaus Kannen, Sebastian Bleil
5. Zukünftige Plattformmodelle für Sparkassen und ihre Bewertung

In Anlehnung an bankenfremde Plattformmodelle sowie bereits existierende Banking-Lösungen ist eine Vielzahl unterschiedlicher Optionen für Sparkassen denkbar. Diese müssen bewertet werden, wofür mehrere Sichtweisen relevant sind. Neben der Kundensicht sollten auch die Sicht der Banken als Anbieter sowie die Wettbewerbssicht Berücksichtigung finden. Die Bewertung erfolgt auf Basis eines Scoring-Modells.

Gerrit Heinemann, Klaus Kannen, Sebastian Bleil
6. Umsetzung digitaler Plattformmodelle und Ausblick

Abschließend werden den Banken und Sparkassen Empfehlungen für eine „All-in-One“-Plattformlösung auf White-Label-Basis (B2B2C) gegeben. Die Banken sollten sich dabei an der „Frictionless Business Intelligence“ orientieren, wie sie in anderen Branchen bereits üblich ist, und versuchen, nach dem Vorbild des Casual Banking Geschäftsmodelle revolutionär weiterzuentwickeln. Dabei ist die Integration von FinTechs und KI elementar.

Gerrit Heinemann, Klaus Kannen, Sebastian Bleil
2. Plattformökonomie für Finanzdienstleistungen

Die zweite Payment Service Directive (PSD2) der EU zwingt Banken, über Schnittstellen ihre Systeme für Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste zu öffnen, womit diese per Regulierung quasi zu offenen Banking-Plattformen werden. Aus der Plattformökonomie bankenfremder Branchen lassen sich dabei wichtige Erkenntnisse für die Modellierung von Plattformen im Banking ableiten.

Gerrit Heinemann, Klaus Kannen, Sebastian Bleil
5. Entwicklung der Ertrags- und Kostenstrukturen der Regionalbanken im Vergleich

In Kap. 5 wird die Veränderung der Ertrags- und Kostenstrukturen der japanischen Regionalbanken im Vergleich zu den City-Banken und den Shinkin-Banken untersucht. Es wird gezeigt, dass die Profitabilität der japanischen Banken seit 1999 sehr stark vom internationalen Finanzzyklus abhing. Der Rückgang der Zinseinnahmen aus dem traditionellen Kreditgeschäft konnte bei steigender Staatsverschuldung zunächst teilweise durch den Ankauf von Staatsanleihen kompensiert werden. Diese Einnahmequelle wurde den japanischen Banken mit den Ankäufen von Staatsanleihen durch die Bank von Japan im Zuge der Abenomics (seit 2013) genommen, weshalb sich die Ertragslage der Regionalbanken bei Fortführung der ultralockeren Geldpolitik durch die Bank von Japan weiter verschlechtert hat.

Prof. Dr. Gunther Schnabl
Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
Strategische Personalplanung in der digitalen Transformation – ein Praxisbericht

Mit dem Instrument der strategischen Personalplanung identifiziert die Bausparkasse Schwäbisch Hall durch die Anwendung von Szenariotechnik mögliche Personalrisiken in Veränderungsprozessen. Auf Basis von Jobclustern wird aufgezeigt, welches Know-how heute verfügbar ist und welche Skills künftig zu erfüllen sind. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Personalmanagements werden gezielte Maßnahmen abgeleitet, um die notwendigen Personalressourcen für die Umsetzung der Unternehmensstrategie sicherzustellen.

Cornelia Malisi, Jürgen Ley
D Bank- und Wirtschaftsrechnen

Herr Jürgen Wellmann kommt zu Ihnen an den Schalter und möchte für 800,00 EUR USD kaufen. Er erhält dafür 956,72 USD. Wie viel würde er für 1.300,00 EUR erhalten?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 16. Einsatz des Marketingmix im Kundenbeziehungsmanagement

Der Leser kennt die wichtigsten Instrumente des Kundenbeziehungsmanagements im Rahmen der einzelnen Komponenten des Marketingmix und kann sie gemäß ihrem Fokus (Interaktion, Belohnung bzw. Wechselbarrieren) einordnen. Der Leser hat einen Überblick darüber, wie Kundenclubs und Kundenkarten im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements zur Anwendung kommen können. Der Leser hat die Relevanz des Beschwerdemanagements im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements verstanden und überblickt die einzelnen Entscheidungsfelder des Beschwerdemanagements. Der Leser überblickt die verschiedenen Stoßrichtungen sowie die zentralen Erfolgsfaktoren des Cross-Selling. Der Leser kennt die Vorgehensweise im Rahmen einer systematischen Kundenrückgewinnung sowie deren zentrale Erfolgsfaktoren.

Christian Homburg
Kreditgeschäft

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Digitale Kundenbeziehungen

Ich bin ein Techie im Herzen: Von klein auf habe ich Uhren, Kameras und Toaster zerlegt, mich als Schüler in den Naturwissenschaften ausgetobt und im Studium der Physik versucht zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Zwei Dinge hat mich dies gelehrt: Ich glaube an technologisch basierte Lösungen für Alltagsprobleme. Denn Technologie isoliert hat keinerlei Nutzen.

Arnulf Keese
Kundenschnittstelle

Politik hat mich schon sehr früh fasziniert. Ich wollte ursprünglich Diplomat werden, denn das steht für mich für international, weltoffen, breit/generalistisch und spannend. Später wurde mir klar, dass ich meine anpackende Art besser in der (internationalen) Wirtschaft einsetzen kann und ich entschied mich deshalb, dies bei der ING zu testen.

Tomas Peeters
5. Kapitel 5: Im Porträt: die 25 besten Finanzberater Deutschlands

Wissen Sie, welches Datum als Sehnsucht für Reichtum gilt? Wissen Sie, wann ein wahrer Wahn um ein Leben als Millionär ausbrach? Seit dem ersten Goldfund 1849 im Sacramento River in Kalifornien ist das Hoffen auf schnellen Reichtum in Mode gekommen.

Jean Meyer
2. Vom Silodenken zum vernetzten Arbeiten: Wie Sie Silos in Ihrem Unternehmen erkennen und erfolgreich gegensteuern

Um zu erkennen, in welcher vernetzten und kulturellen Verfassung sich Ihre Organisation befindet, ist eine Status-quo-Bewertung ratsam. In den letzten Jahren fünf Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass eine Spreizung stattfand: Unternehmen, die sich organisational deutlich weiterentwickelten und Banken oder auch Finanzdienstleister, die an alten Strukturen festhielten und Veränderungen zu langsam oder gar nicht umsetzten.In Zeiten von PSD2, erodierender Profitabilität und zunehmendem Kostendruck müssen sich Banken und Sparkassen neu orientieren. Dabei stellt sich die Frage, wie sich in Zeiten von verändertem Kundenverhalten und neuen Technologien die Wertschöpfung 4.0 realisieren lässt. Neben strategischen Aspekten sind die kulturellen Rahmenbedingungen einer Organisation entscheidend: Profitiert das Kreditinstitut von vernetzten Strukturen, um den Wandel aktiv und dynamisch voranzutreiben und um zukunftsorientierte Wertschöpfungsstrategien umzusetzen?In diesem Kontext hat der Leser die Chance, anhand einer detaillierten Silo-Analyse den bankindividuellen Status zu bewerten. Anschließend folgen konkrete Handlungsvorschläge, die sich sowohl auf Organisations- als auch auf Führungs- und Teamebene erstrecken.

Corinna Pommerening
1. Bleibt das Banking auch in Zukunft Ihr Geschäft?

Die Digitalisierung hat die Finanzbranche erfasst. Europas Bankenlandschaft ist im Wandel und insbesondere der deutsche Finanzsektor erfährt derzeit massive Veränderungen. Neben klassischen Wettbewerbern werden FinTechs und vor allem die BigTechs bzw. die sogenannten GAFAs, die als multinationale Technologieunternehmen seit Jahren ihre digitalen Ökosysteme aufgebaut und etabliert haben, zur neuen und bedrohlichen Konkurrenz.In Zukunft wird es darum gehen, die regulatorischen Anforderungen in Verbindung mit dem eigenen Geschäftsmodell strategisch zu überdenken und für die Zukunft entsprechend angepasst neu zu definieren. All das wird zu einer Verschiebung in der Wertschöpfungskette führen. Erlösmodelle werden in Zukunft nicht mehr dieselben sein. Mit den neuen Systemen wird es im Finanzsektor auch darum gehen, wer die interessantesten, besten Schnittstellen sowie den größten Mehrwert für den Kunden bietet. Und wer sich als Finanzunternehmen der alten Schule im Sinne des „Open Bankings“ zu einem Teil eines digitalen Ökosystems entwickeln will, kann und wird. In dieser veränderten Marktsituation müssen kundenfokussierte Ideen schnell entwickelt und erfolgreich realisiert werden, um die Schnittstelle zum Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren.Komplexitätsfaktoren, wie das seit Jahren andauernde Niedrigzinsniveau, regulatorische Rahmenbedingen oder auch wirtschaftliche und politische Parameter verschärfen die Ausgangssituation im Bankenumfeld. Ausgewählte Effekte hierzu werden in diesem Kapitel erläutert.

Corinna Pommerening
3. Kurswechsel in der Führung: Mehr Mut und Verantwortung

Über Silos und potenzielle Handlungsfelder haben Sie in Kap. 2 gelesen und erste Inspirationen für die Praxis mitgenommen. In Kap. 3 wird der Themenkomplex hinsichtlich Leadership im Transformationsprozess vertieft. Um den Wandel in der gesamten Organisation als Führungskraft anzustoßen und nachhaltig zu begleiten, sind einige kulturelle Veränderungen im Hinblick auf Haltung und Einstellung der Manager- und Mitarbeiterebene vorauszusetzen. Auch Methodenkompetenz und operative Facetten, welche die agile und digitale Zusammenarbeit unterstützen, werden in Kap. 3 beleuchtet.Was der Strukturwandel im Finanzsektor von allen Beteiligten und speziell von Führungskräften verlangt, ist eine noch nie dagewesene Situation. Alte, bewährte Prinzipien werden ausgehebelt und vertraute Strukturen brechen weg. Leadership funktioniert heute nicht mehr mit alten Methoden und überholten Führungsgrundsätzen. Das erfordert Mut. Mut für Veränderung – auch im eigenen Führungsverhalten. Wenn Sie den Wandel erfolgreich gestalten wollen, dann müssen Sie neben der neuen Haltung und dem entsprechenden Mindset auch Ihre neue Rolle finden und einnehmen.In der Praxis stellt sich der Aufstieg einer Führungskraft oder der Entwicklungsweg hin zu einer agilen Unternehmensführung nicht so idealtypisch wie in einem Lehrbuch oder einem Führungskräfteseminar dar. Stolpersteinen und Startschwierigkeiten gehören meist dazu. Damit die Lernkurven möglichst erfolgreich und effizient verlaufen, werden in diesem Kapitel passende Lösungsansätze vorgestellt.Zum Abschluss des Kapitels folgt die Operationalisierung der Führungstätigkeit: Wie gestalten Sie Ihre operative Führung in einem digitalen Zeitalter, das von Umbruch und Agilität geprägt ist?

Corinna Pommerening
Kapitel 8. Exkurs: Psychologische Anforderungsanalysen zur Bestimmung von Anforderungsprofilen

Anforderungsprofile als Resultat von Anforderungsanalysen sind nicht nur für personalstrategische Zwecke, wie die Personalauswahl oder die Personalentwicklung, ein wichtiges und notwendiges Instrumentarium zur Orientierung und Entscheidungsvorbereitung, sondern sie fungieren auch als Voraussetzung für die Entwicklung von Personalkennzahlen. Ohne die Kenntnis der Stellenanforderungen wäre z. B. eine Qualifikationseinschätzung als aktuelle Standortbestimmung von Mitarbeitern so nicht möglich und der als Kennwert vorgeschlagene Qualifikationsindex (s. Kap. 3) stünde auf wackeligem, unsicherem Fundament. Der hier vorliegende Exkurs zu diesem Thema beschreibt einige wichtige konzeptionelle Implikationen und zur Veranschaulichung ein Projekt aus der Praxis.

Dr. Heribert Wienkamp
Kapitel 4. Praxisbeispiel zur Erhebung von Anforderungsprofilen im Kreditgeschäft einer Bank

Um die theoretischen und methodischen Ausführungen und Empfehlungen transparent zu machen, soll ein Anwendungsbeispiel aus der Praxis referiert werden. Unschwer ist zu erkennen, dass es in der Praxis auf die Umsetzung strategischer Vorgaben und Akzente zur Personalentwicklung und Personalgewinnung ankommt, die durch entsprechende operative Maßnahmen zu erfüllen sind. Anforderungsprofile sollen dem operativen Personalmanagement die notwendige strategische Orientierung und Entscheidungsbasis liefern. Von welchen Erkenntnissen könnten Sie profitieren: Wie neue strategische Akzente in den Geschäftsbereichen die Arbeitsplatzanforderungen beeinflussen und wie sie festzustellen sind Wie eine psychologische Anforderungsanalyse für den Einsatz in der Praxis vorzubereiten und durchzuführen ist Wie Anforderungsprofile als Untersuchungsergebnis aufbereitet und ausgewertet werden können.

Heribert Wienkamp
Kapitel 5. Anforderungsprofile zur Unterstützung der operativen Personalarbeit

Nur über die Vorstellung, mit welchen Qualifikationen und Persönlichkeitsanforderungen eine erfolgreiche Aufgabenbewältigung vor Ort gelingt, kann der Personalbereich selbst seine strategischen und operativen Ziele erreichen. Anforderungsprofile geben einmal einen Standard vor, an dem sich die Aktivitäten des Personalmanagements messen lassen müssen, zum anderen stiften sie neue strategische Impulse sowohl für eine zielgerichtete Personalentwicklung, die gewährleistet, dass sich die Personalinvestionen in Entwicklungsmaßnahmen auch amortisieren und zu mehr Wettbewerbsfähigkeit führen, als auch für die Rekrutierung geeigneter Bewerber, wenn z. B. zukünftig verstärkt auf Persönlichkeitsanforderungen Wert gelegt wird, die den Abschluß von Geschäften o.ä. forcieren. Was Sie aus diesem Kapitel mitnehmen können: Wie stellenbezogene Anforderungsprofile die tägliche Personalarbeit bei der PE und Personalauswahl unterstützen können Welche zusätzlichen notwendigen Bildungsangebote durch die psychologische Anforderungsanalyse im Finanzbereich gefunden wurden und welche betrieblichen Anforderungen generell und bevorzugt mit PE-Maßnahmen zu bedienen sind Auf welche Persönlichkeitsanforderungen es beim Betreiben von „Business“ oder „Geschäfte machen“ insbesondere ankommt und inwieweit Persönlichkeitstypen dabei behilflich sein können.

Heribert Wienkamp
Kapitel 11. Netzwerkstatt

Müssen Sie wirklich alle Finanzprodukte selbst anbieten oder gibt es in Ihrer Umgebung geeignete Partner? Wer passt zu Ihnen und zu wem passen Sie?

Antonio Sommese, Martin Eberhard
Kapitel 6. ÖPP auf staatlicher Ebene – Infrastrukturprojekte und gemeinsame Unternehmen

Einige Projekte, Vorgänge bzw. Unternehmen haben im Kontext von Privatisierungen bzw. Teilprivatisierungen in der Vergangenheit eine erhebliche mediale Aufmerksamkeit generiert – nicht immer nur in einem positiven Sinne. In diesem Kapitel werden diese Beispiele aufgegriffen und noch einmal unter die Lupe genommen. Ich beschränke mich dabei auf die Kooperationsprojekte der staatlichen Ebene – also des Bundes und der Länder.

Michael Schäfer
Digitale Entwicklungen im Baufinanzierungsplattform-Geschäft

Die Interhyp AG, Deutschlands führender Vermittler privater Baufinanzierungen, wurde 1999 gegründet und ist seit 2008 Teil der niederländischen ING-Group. Sie konnte im Geschäftsjahr 2017 einen neuen Volumensrekord aufstellen: Das abgeschlossene Finanzieungsvolumen wuchs auf 19,8 Milliarden Euro (2016: 18,0 Milliarden Euro). Das bedeutet einmal mehr einen Anstieg des Marktanteils um einen Prozentpunkt auf 8,4 Prozent (2016: 7,4 Prozent).

Tomas Peeters
Kapitel 2. B

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 10. T

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 9. S

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Die Oesterreichische Entwicklungsbank als Klimabank

Die Herausforderungen des Klimawandels sind in das Zentrum der Aufmerksamkeit der globalen Öffentlichkeit gerückt. Die Finanzierung von klimafreundlichen Vorhaben gewinnen dadurch an Bedeutung. Die dabei zu deckenden Finanzierungslücken sind enorm und bedürfen eines Zusammenwirkens aller relevanten Akteure und Akteurinnen, um das Ausmaß des Klimawandels reduzieren zu können. Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB), gegründet 2008, hat mit fast 300 Projekten in ihrem ersten Jahrzehnt zu nachhaltigem Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung weltweit beigetragen. Sie ist zu einem erfolgreichen Player in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit avanciert. In ganz Österreich leistet sie mittlerweile den größten Beitrag für Klimafinanzierungen in Entwicklungs- und Schwellenländern und unterstützt damit den Kampf gegen den Klimawandel. Dadurch trägt sie auch signifikant zum Erreichen der Sustainable Development Goals (SDG) bei.

Susanne Boesch, Nastassja Cernko, Sabine Gaber, Clemens Regehr, Michael Renz
1. Grundlagen der Investitionsrechnung – wissenschaftlicher Kontext

Jede Auszahlung, mit der sich die Erwartung verbindet, Einzahlungen erzielen zu können, kann als Investition bezeichnet werden. Auszahlungen für Maschinen, Geldanlagen am Kapitalmarkt, Auszahlungen für die Entwicklung neuer Produkte sind genauso Investitionen wie Auszahlungen für Rohstoffe, Löhne, Gehälter und Mieten.

Bernd Heesen
Kapitel 5. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kapitel 5. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kapitel 9. Kreditrationierung: Modellansatz und Relevanz

Im vorangegangenen Kapitel haben wir herausgestellt, dass Banken einen großen Teil ihrer Erträge mit der Vergabe von Krediten an private und öffentliche Schuldner erwirtschaften. Wir haben aber auch auf die damit verbundenen Risiken hingewiesen. In diesem Abschnitt wollen wir nunmehr das Kreditvergabeverhalten von Banken genauer analysieren. Da sich Finanzinstitute bei der Darlehensgewährung stets in einer Situation befinden, in der sie systematisch über weniger relevante Informationen verfügen als der Kreditnehmer, werden sie auch spezielle Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die tatsächlichen Kreditrisiken möglichst zu begrenzen. Die Kreditrationierung ist ein Verfahren, das diesen Überlegungen Rechnung trägt.

Horst Gischer, Bernhard Herz, Lukas Menkhoff
4. Steuerobjekt/sachliche Besteuerung

Im EStG gibt es keine einheitliche Definition des Einkommensbegriffs; es existiert somit keine Definition der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer. In § 2 EStG werden die wirtschaftlichen Vorgänge, die in den Einkommensbegriff eingehen sollen, additiv genannt. Gemäß § 2 Abs. 1 EStG sind die Einkünfte aus den abschließend aufgezählten Tätigkeiten das Ergebnis dieser wirtschaftlichen Tätigkeiten. Der Begriff Einkünfte ist dabei als Nettogröße zu verstehen, die sowohl positiv als auch negativ sein kann.

Andreas Dinkelbach
5. Strategisches und operatives Management von Wertpotenzialen

Gegenstand der Banksteuerung ist auch das Management der Wertpotenziale einer Bank, also der strategischen Geschäftsfelder (SGF), die definiert sind durch ein Kundensegment i.V.m. den hierfür angebotenen Bankleistungen. Ist ihre – durchaus nicht unproblematische – Abgrenzung gelungen, müssen SGF bewertet und verglichen werden, wofür verschiedene Ansätze entwickelt worden sind, darunter die strategische Geschäftsfeldkurve sowie Geschäftsfeld-Portfolio-Darstellungen. Abhängig von der Positionierung der SGF auf der Kurve bzw. im Koordinatensystem der Portfolio-Ansätze lassen sich SGF-spezifische Strategien ableiten. In diesem Kontext ist auch über die Positionierung der Bank in einzelnen SGF zu entscheiden. Auf der grundsätzlichen Ebene der Marktbearbeitung werden hierbei Präferenzstrategie einerseits und die Strategie der Kosten- bzw. Preisführerschaft andererseits unterschieden. Beide werden in einem nächsten Schritt auf der Ebene des Marketing-Mix im Sinne aufeinander abgestimmter Preis- und Produkt, Distributions- sowie Kommunikationspolitik konkretisiert. Bezogen auf einzelne Kunden(gruppen) müssen sich sämtliche dieser Aktivitäten zur Kundengewinnung bzw. -bindung vor dem Hintergrund des angestrebten Wertziels der Bank rechtfertigen lassen. Der Beitrag einer Kundenbeziehung hierzu kann über die Kalkulation eines Kundenwertes (Customer Lifetime Value) messbar gemacht werden.

Andreas Horsch, Daniel Kaltofen
T

Target-Salden sind versteckte Rettungskredite im EZB-System.

Wolfram Klitzsch
K

Kalkulation ist die Ermittlung der Preisuntergrenze eines Produkts (oder einer Dienstleistung).

Wolfram Klitzsch
B

Bad Bank heißt „schlechte Bank“.Eine Bad Bank wird als reine Abwicklungsbank gegründet und übernimmt die weitgehend wertlosen Wertpapiere und Kreditforderungen der (normalen) Bank, damit die normale Bank mit ordentlichen Wertpapieren und normalem Geschäft weiterarbeiten kann.

Wolfram Klitzsch
G

US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) sind Bilanzierungsvorschriften wie das deutsche HGB (Handelsgesetzbuch) und die IFRS (International Financial Reporting Standards).

Wolfram Klitzsch
Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2019 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 7. Kreditgeschäft

Die Verpfändung macht die Übergabe der Sache zur Bedingung (Faustpfandprinzip). Die Finnberg könnte den Firmenwagen dann nicht nutzen (vgl. § 1205 BGB). Für die Nordbank AG würden bei einer Verpfändung zusätzlich Verwahrungsprobleme anfallen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 1. Reden und Antworten der Finanzwirtschaft im Fokus

Die Analyse der Auftritte des Spitzenmanagements zeigt, dass es in der Auftrittswirkung – bei allen Gemeinsamkeiten – unter rhetorischen Gesichtspunkten doch erhebliche branchenspezifische Unterschiede gibt. Die Repräsentanten der Finanzwirtschaft sind wie kaum eine andere Branche darauf angewiesen, auch komplexeste Zusammenhänge einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Gleichzeitig sind viele Führungspositionen von fachlich exzellenten Personen besetzt, für die die rhetorische Vermittlung allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Hier vollzieht sich ein branchenübergreifender Wandel, weg von der Trennung vom Inhalt und seiner Vermittlung. Aus der Vorbereitung der Auftritte des Spitzenmanagements wissen wir, dass diejenigen im Vorteil sind, die sich auf Repräsentationsaufgaben frühzeitig vorbereitet haben. Dieses Buch kann hier hilfreiche Anregungen geben. Es richtet sich an alle, die Unternehmen der Finanzwirtschaft repräsentieren bzw. für diese präsentieren. Die Auftritte des Spitzenmanagements liefern dabei lediglich den Rahmen für eine Bestimmung der Wirkungsabsichten Das Spektrum der Auftritte reicht von Telefonakquisition und Kundengespräch am Schalter bis zur Vorstandssitzung und Hauptversammlung.

Stefanie Etzel
Kapitel 5. Entstehen, Ausbreitung und Gesamteindruck

Dieses Kapitel dient der Abrundung bisheriger Beschreibungen, deren Vertiefung und auch der Zusammenfassung dessen, was wir über Gotik in Teil I gelernt haben.

Manfred Nagl
Kapitel 3. Geschäftsmodell von Regionalbanken im Wandel

„In den nächsten zehn Jahren werden wir mehr Verwerfungen und Veränderungen in der Bankenwelt und der weltweiten Finanzbranche sehen, als das in den vergangenen 100 Jahren der Fall gewesen ist.“ Wie das Zitat von Brett King, CEO des US-Mobile-Banking-Anbieters Moven verdeutlicht, stehen die Bankenwelt und damit auch die Regionalbanken vor den tiefgreifendsten Veränderungen ihres Geschäftsmodells seit deren Gründung.

Patrick Pertl
Kapitel 5. Status quo bei Regionalbanken

Als Ergänzung zu den in Kap. 4 dargestellten möglichen Lösungsansätzen dient dieses Kapitel der Darstellung der aktuellen Ausgangssituation der Regionalbanken in den Themenfeldern Ertrag, Aufwand, Kommunikations- und Vertriebswege sowie im Bereich der Prozesse. Hierfür erfolgte in erster Linie eine Primärerhebung bei allen etwa 1300 Regionalbanken in Deutschland.

Patrick Pertl
Kapitel 2. Objekt- und Kundenakquise

Die Akquise von Kunden und Objekten wird häufig als Mysterium beschrieben, wobei es den meisten Immobilienmaklern nur an einer richtigen Strategie fehlt. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ansätzen, um Kunden und damit auch Objekte erfolgreich zu akquirieren. Lernen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kundengewinnung und der nachhaltigen Objektakquise kennen.

Oliver-D. Helfrich
Kreditarten

Welche der folgenden Aussagen zur Beleihungswertermittlung nach dem Ertragswertverfahren sind richtig? A Der Ertragswert wird ermittelt aus dem Boden- und dem Bauwert der Immobilie. B Die Höhe des Zinssatzes, zu dem der Jahresreinertrag kapitalisiert wird, richtet sich nach dem aktuellen Zinssatz am Geldmarkt. C Der Beleihungswert nach dem Ertragswertverfahren entspricht dem Marktpreis der Immobilie am Tag der Wertermittlung. D Bei der Berechnung des Beleihungswertes nach dem Ertragswertverfahren werden die Kosten berücksichtigt, die bei gewöhnlicher Bewirtschaftung der Immobilie entstehen. E Das Ertragswertverfahren muss stets bei wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien angewendet werden. F Der Ertragswert eines Mietobjektes ist der kapitalisierte Gebäudereinertrag zuzüglich des Bodenwertes.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Bankwirtschaft Fälle

Die Jungheinrich AG in Hamburg produziert Gabelstapler, die weltweit vertrieben werden. Die Jungheinrich AG schließt mit der M. Rustle Ltd. in Sao Paulo (Brasilien) den ausschnittsweise abgebildeten Kontrakt ab. Die Unternehmen unterhalten bereits seit einigen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen. Sie haben schon mehrere Großprojekte zur gegenseitigen Zufriedenheit abgewickelt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz V

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VII

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Ulrich Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer-Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 4. Datenerhebung der empirischen Untersuchung

Breidenstein et.al. (2013) weißen zu Recht darauf hin, dass es empfehlenswert ist ein Fallbeispiel nicht im engeren Bekanntschaftskreis zu akquirieren, um schlussendlich auch unbelastet, objektiv und sachlich neutral an diese Untersuchung herantreten zu können. Ohne tiefer auf die erkenntnistheoretische Diskussion einzugehen, inwiefern eine wirklich objektive und unbelastete Herangehensweise überhaupt möglich ist, sei hier gesagt, dass der Autor bereits seit vielen Jahren aktiv in der Zusammenarbeit mit Unternehmen steht, die CSR-Strategien entwickeln und einführen. Das dort gesammelte Wissen und auch die Erfahrungen fließen selbstverständlich in die Entwicklung dieses Forschungsvorhabens ein, ja haben sogar den eigentlichen Impuls dafür gegeben.

Riccardo Wagner
Kreditgeschäft

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
13. Ruhestandsplanung in der Umsetzung

In diesem Kapitel geht es um die Ruhestandsplanung im Kontext der Unternehmensund Vertriebsplanung und Umsetzung, d. h.: Wie bringt man die Opportunitäten der Themenwelt demografischer Wandel, Zielgruppe 50plus und Ruhestandsplanung in die Organisationen, zu den Finanzvorsorgeanbietern und / oder in die Vertriebsstrukturen der Finanzvorsorge?

Olaf Neuenfeldt
Kapitel 14. Nachhaltige Beschaffung in der Schwäbisch Hall-Gruppe: „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ – aus dem Führungsalltag im Einkauf eines Finanzdienstleisters

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG versteht als Finanzdienstleister unter Nachhaltigkeit mehr als nur das eigene, nachhaltige Geschäftsmodell, wie es das Bausparen in seinen grundsätzlichen Wesenszügen seit Jahrzehnten ist. Als Finanzinstitut und Arbeitgeber wählt die Schwäbisch Hall-Gruppe (Zur Schwäbisch Hall-Gruppe gehören die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG (hier auch „Bausparkasse “ genannt), die Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH, die Schwäbisch Hall Training GmbH und die Schwäbisch Hall Facility Management GmbH und deren Tochterunternehmen. Die Schwäbisch Hall Gruppe ist selbst ein Teil der DZ BANK Gruppe, mit dem Spitzeninstitut DZ BANK AG, Sitz Frankfurt, und Teil der Genossenschaftlichen Finanzgruppe) einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der auch eine nachhaltige Beschaffung der externen Güter und Dienstleistungen beinhaltet, um die gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen. Der anwendungsorientierte Beitrag konzentriert sich zunächst auf systematische Vorgehensweisen und standardisierte Dokumente als Erfolgsfaktoren zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsanforderungen speziell im Beschaffungsprozess und Lieferantenmanagement, nachdem diese in die unternehmerische Gesamtverantwortung eingeordnet worden sind. Ergänzt wird dies durch die Darstellung der wesentlichen fachlichen und personellen Führungsaufgaben im Einkauf. An Beispielen werden die allgemeinen Herausforderungen im Führungsalltag und in den beschaffungsbezogenen Entscheidungssituationen aufgezeigt und reflektiert.

Daniela Apel
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 16. Bewertung von Forderungen

Forderungen sind aus Sicht der Bank Kredite, die an einen Kunden oder auch an eine Korrespondenzbank vergeben wurden. Im Optimalfall sind diese Kredite nach Prüfung und Sicherstellung mit einer optimalen Bonität bzw. einer ausreichenden Sicherheit vergeben worden. Sollte dies nicht gegeben sein oder die Bonität eines Debitors verschlechtert sich, kommt es in der Praxis häufig zu Teil- oder Vollausfällen. Diese Ausfälle und darüber hinaus bereits die Annahme der Ausfälle sind bilanziell zu erfassen. Wie genau Sie diese Wertveränderungen erfassen und Forderungen abschließend bewerten, lernen Sie in diesem Kapitel.

Marc Wacker
Kapitel 3. Content Marketing bei Regionalbanken – Möglichkeiten und Grenzen

Content Marketing birgt für Regionalbanken großes Potenzial: Für sie eröffnet sich durch diese Marketingtechnik die Möglichkeit, einen Reason Why jenseits der Preisdiskussion herzustellen, ihre Werte – und damit ihr wohl stärkstes Differenzierungsmerkmal – besser zu vermitteln, ein jüngeres Publikum wirkungsvoller anzusprechen und Kunden besser an sich zu binden. Zudem können im Content Marketing Kaufentscheidungsprozesse (die sich sowohl bei den Privat- als auch bei den Firmenkunden immer stärker auf digitale Kanäle verlagern, auch wenn der Abschluss schlussendlich doch in der Filiale erfolgt) bereits frühzeitig durch hochwertige Inhalte beeinflusst und gewonnene Leads auf ihrer Customer Journey mit geeigneten Content-Formaten bis zum Kaufabschluss und darüber hinaus begleitet werden. Allerdings machen es der benötigte zeitliche Vorlauf und der hohe notwendige Professionalisierungsgrad im Marketing kleineren Regionalbanken schwer, das Potenzial des Content Marketings jenseits einzelner Maßnahmen (die freilich dennoch erfolgreich sein können) voll auszuschöpfen. Zudem stellen datenschutzrechtliche Aspekte und die begrenzte Eigenständigkeit der IT für das Content Marketing von Regionalbanken eine Begrenzung dar, wenn personenbezogene Daten erhoben und Lead-Management-Prozesse abgebildet werden sollen.

Stephan Reichhard
Kapitel 4. Content Marketing strategisch und nachhaltig in einer Regionalbank implementieren

In diesem Kapitel wird gezeigt, wie ein Content-Marketing-Programm planvoll, strategisch und strukturiert in einem regionalen Geldinstitut implementiert werden kann. Dabei werden die Meilensteine der Implementierung eines Content-Marketing-Programms Schritt für Schritt auf die spezifischen Bedingungen und die mittelständische Struktur von Regionalbanken in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugeschnitten. In dieses Kapitel fließen die Erkenntnisse aus zahlreichen Interviews ein, die der Autor mit Marketingverantwortlichen von Regionalbanken im Raum DACH geführt hat. Im Mittelpunkt der Interviews stand die Frage, welche Stellung Content Marketing in der jeweiligen Regionalbank hat, wie Content Marketing dort implementiert wurde und wie diese Marketingtechnik im Tagesgeschäft konkret eingesetzt wird. Die Ergebnisse dieser Interviews sind nicht repräsentativ. Gleichwohl lassen sich aus den geführten Gesprächen konkrete Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung ableiten und Faktoren bestimmen, welche die erfolgreiche Implementierung eines Content-Marketing-Programms hemmen oder begünstigen.

Stephan Reichhard
Kapitel 5. Konzept zur Kundenwertanalyse im Industriegütermarketing

Aufbauend auf den Erkenntnissen der Experteninterviews wird in den folgenden Ausführungen ein Verfahren zur Kundenwertanalyse im Industriegüterbereich konzipiert. Dieses Verfahren soll sowohl den Anforderungen der Praxis sowie den Unterschieden der auf Industriegütermärkten vorkommenden Geschäftstypen gerecht werden. Die Bestimmungsfaktoren des Kundenwerts bilden das Fundament für die Konzeption des Kundenwertmodells.

Martin Kunschert
Kapitel 2. Grundlagen der Investitionsrechnung

Jede Auszahlung, mit der sich die Erwartung verbindet, Einzahlungen erzielen zu können, kann als Investition bezeichnet werden. Auszahlungen für Maschinen, Geldanlagen am Kapitalmarkt, Auszahlungen für die Entwicklung neuer Produkte sind genauso Investitionen wie Auszahlungen für Rohstoffe, Löhne, Gehälter und Mieten.

Bernd Heesen, Christoph Walter Meusburger
Kapitel 9. Infoteil

Das Grundkapital muss auf einen Nennbetrag in Euro lauten.

Wolfgang Grundmann, Klaus Schüttel
Kapitel 14. Finanzberatung

Bei einer guten Vorbereitung kann eine Finanzberatung für alle Beteiligten zu einer „Win-Win-Situation“ beitragen. Zugleich würden auch die neuen normativen Anforderungen einer Anlageberatung erfüllt. Bisher herrschte allerdings in den Finanzhäusern ein eher produkt- oder sachbezogener als ein personenbezogener Beratungsansatz, was insbesondere das Risikoprofiling und die Klassifizierung nach Risikogruppen betraf. Psychometrische Risikotests sind zur Erhebung der geforderten Risikobereitschaft eher noch die Ausnahme als die Regel. Gerade das Risiko ist etwas, was den meisten Menschen Angst macht, da es mit Unsicherheit und Verlustängsten behaftet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass das Risiko im psychologischen Sinne verschiedene Formen annehmen kann, z. B. eine Risikoeinstellung zu etwas, Risikobereitschaft als Skala in einem Test, Sensationslust in Verbindung mit Nervenkitzel oder unangemessenes Verhalten. Vorgeschlagen wird, bei Klienten nach Risikoaversion, Risikofreude und Risikobewusstsein zu differenzieren, wobei es auch Mischformen gibt. Entscheidend ist, dass die Produktempfehlungen zum Risikoprofil des Finanzverbrauchers passen und seinen Zielen und Ambitionen gerecht werden.

Heribert Wienkamp
Seeding – PR im Wandel der Digitalisierung

Die gezielte Verbreitung und Positionierung von Inhalten verändert sich mit dem Medienverhalten der Zielgruppen. Die klassische PR funktioniert nicht länger im digitalen Raum, da sich mit der Demokratisierung der Medien auch das Kommunikationsverhalten der Stakeholder eines Unternehmens wandelt. Dabei hat sich das Seeding von Inhalten zu einem strategischen Hebel der modernen Unternehmenskommunikation entwickelt; es bedeutet eine integrierte Kommunikation mit Synergieeffekten für alle relevanten, digitalen Kanäle eines Unternehmens. Zugleich bedeutet das Seeding eine Prozessinnovation, da die inhaltliche Performance skalierbar wird. Wir erklären, wie das Seeding den Kommunikationszielen sowie den ökonomischen Zielen dient und zu Multiplikationseffekten führt.

Fionn Kientzler, Benjamin Wienzoschek
Kapitel 5. Baustein Selbstverantwortung

Selbstverantwortung bedeutet, Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zu übernehmen und das eigene Leben so zu steuern, dass Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Wohlbefinden und Balance gestärkt und langfristig erhalten werden. In Kap. 5 werden einleitend Begriff und Bedeutung von Selbstverantwortung diskutiert. Im Anschluss werden relevante Themen aufgegriffen wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Ausrichtung der Lebensgestaltung an Werten und Prinzipien oder die Entwicklung eines persönlichen Leitbilds als Ausgangpunkt die die eigene Lebensgestaltung.Selbstverantwortung ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden und findet im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung statt. Das Kap. 5 geht auf wesentliche Herausforderungen ein und stellt im Rahmen des Konzepts der interessierten Selbstgefährdung Mechanismen vor, aufgrund derer sich Menschen für beruflichen und unternehmerischen Erfolg selbst gefährden.Als Abschluss sind Verhaltensindikatoren für Selbstverantwortungskompetenz aufgeführt. Es werden mögliche Entwicklungsmaßnahmen für die Stärkung von Selbstverantwortungskompetenz auf individueller und organisationaler Ebene vorgestellt. Zwei Praxisbeispiele runden das Kap. 5 ab.

Anita Graf
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, ist seit jeher eine der attraktivsten Möglichkeiten, Vermögen zu bilden. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
8. Outputmanagement in der Versicherungswirtschaft – Transformation hin zu einer zukunftsweisenden Omnichannel-Architektur

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie die Transformation des Outputmanagements in der Versicherungswirtschaft gelingen kann. Die ausgehende Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern erfolgte bislang primär in Papierform. Dabei standen Informationsartefakte im Vordergrund, die zu Dokumenten zusammengefügt wurden. Regulatorische Vorschriften und das Kommunikationsverständnis der Unternehmen prägten die Anforderungen an den zur Verfügung gestellten Kanal. Diese Sichtweise gilt zwischenzeitlich als überholt, da die Kundenbedürfnisse eine flexible Bereitstellung von Informationen fordern: In der richtigen Form, über den gewünschten Kanal und zur richtigen Zeit. Proprietäre Technologien erfüllen diese Ansprüche nicht oder weisen Einschränkungen hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit auf. Formulierte fachliche Anforderungen müssen daher in Leitplanken für die technische Architektur übertragen werden. Der folgende Beitrag führt durch die Analyse der bestehenden Architektur, über die Formulierung von Anforderungen bis hin zur Entwicklung und Inbetriebnahme der Applikationen. Abgerundet wird das Bild durch einen Ausblick in Richtung weiterer Trends – ganz im Sinne einer Omnichannel-Strategie.

Stefan Unterbuchberger, Lucas Hubinger, Thomas Rodewis
Kreditgeschäft

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 5. Implikationen der Untersuchungsergebnisse für die Unternehmenssteuerung und das Management reputationsinhärenter Risiken in der Bankpraxis

Kapitel 5 widmet sich Anwendungsfeldern des Reputationsstrukturmodells in der Bankpraxis. Anknüpfungspunkte ergeben sich sowohl im Bereich des Profitmanagements als auch im Bereich des Risikomanagements. Die in Kapitel 4 gewonnenen Erkenntnisse des Reputationsstrukturmodells können in der Gesamtbanksteuerung an verschiedenen Stellen eingesetzt werden.

Andreas G. Wolf
Kapitel 4. Empirische Ergebnisse der konfirmatorischen Analyse des Reputationsstrukturmodells

In Kapitel 4 werden die Ergebnisse des empirischen Tests des in Kapitel 3 entwickelten Reputationsstrukturmodells der Bausparkasse Schwäbisch Hall präsentiert. Kapitel 4 gliedert sich wie folgt: Zunächst wird in Gliederungspunkt 4.1 die Datengrundlage der empirischen Analyse beschrieben. Die anhand des Datensamples ermittelten empirischen Ergebnisse werden in Gliederungspunkt 4.2 ab Seite 208 präsentiert und erläutert.

Andreas G. Wolf
Kapitel 7. SDMI im Speziellen: Anwendungen und Beispiele

In diesem Kapitel finden Sie Ausführungen zu drei Themenbereichen. Zunächst geht es um das Thema Storytelling. Spannende Geschichten zu erzählen, ist das eine, Marken für Kunden durch sie attraktiver werden zu lassen und die Kaufrate zu erhöhen, das andere. Im Anschluss daran finden Sie eine Einschätzung zu zwei der teuersten Werbungen, die 2015 im Fernsehen beim Superbowl in den USA gesendet wurden. Haben sich die Millioneninvestitionen der beiden Automobilhersteller aus Sicht der Neurowissenschaft gelohnt? Das dritte Thema beschäftigt sich mit Online- und Mobile-Werbungen. Sie sind auf dem Weg, die Vorherrschaft im Werbemarkt zu übernehmen. Um hier das Unterbewusstsein zu überzeugen, müssen Werbebotschaften enorm schnell wirken. Wie schnell dies geht und wie es funktioniert, lesen Sie hier.

Elke Schwarz
Kapitel 5. Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlage and Kreditgeschäft

Grundsatz der Kontenwahrheit nach § 154 AO, um Steuerhinterziehungen zu verhindern.Festlegungszeitraum: 1 bis 6 Jahre.Die Verpfändung macht die Übergabe der Sache zur Bedingung (Faustpfandprinzip). Die Finnberg könnte den Firmenwagen dann nicht nutzen (vgl. § 1205 BGB). Für die Nordbank AG würden bei einer Verpfändung zusätzlich Verwahrungsprobleme anfallen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2018 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 7. Hinweise zu Lösungen der Übungsaufgaben

Beschreiben Sie das jeweilige Wesen der im Markt für Außenfinanzierung relevantesten Instrumente der eigenkapital- und fremdkapitalbezogenen Unternehmensfinanzierung! Beschreiben Sie stichpunktartig, kurz, präzise sowie nur die in der Aufgabenstellung fokussierten Instrumente!

Markus Knüfermann
Kapitel 3. Management von Bankenmarktfinanzierungen

Objekt- und Unternehmensfinanzierung innerhalb der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft fußt quantitativ betrachtet signifikant auf der Bankenkreditfinanzierung trotz erheblicher Veränderungen innerhalb der Finanzierungsmärkte (siehe Abschn. 2.3). Aus Sicht eines wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Unternehmens stellt sich daher die Frage nach dem Management von Bankenmarktfinanzierungen. Der Begriff Management wurde bereits im Liquiditätszusammenhang (siehe Abschn. 2.4) angeführt und mit der funktionellen Ausrichtung von Planung, Steuerung (auch: Organisation und Führung) und Kontrolle gleichgesetzt: Auf Grund des explizit nicht ausgegrenzten Führungsbausteins innerhalb des Managements wird der Begriff auch mit der professionellen Leitung ressourcenbasierter Systeme gleichgesetzt. In dem hier vorliegenden Buch meint das Management von Bankenmarktfinanzierungen allerdings keine Personalführungskonzeptionen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt des Buchs auf einer Einführung in die Märkte für Finanzierungen. Aus diesem Grund sind die Strukturen der Märkte (Abschn. 3.1 bis 3.3) ebenso wie die Ausgestaltungen der Bankenmarktfinanzierungen (Abschn. 3.4 bis 3.8) mit Bezug zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nachfolgende Analysegegenstände: Abschnitt 3.1 erörtert den Bankenwettbewerb in Deutschland, um ein Verständnis von institutionellen Unterschieden zwischen Sparkassen und privatrechtlichen Kreditinstituten sowie unter anderem den Förderbanken aufzubauen. In Abschn. 3.2 werden den Institutsgruppen Marktanteile im Firmenkundengeschäft mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zugeordnet. Regulierungsthemen fokussiert Abschn. 3.3, um das Verhalten von Kreditinstituten besser einschätzen zu können z. B. im Hinblick auf Produktionskosten des Darlehens. Weitere Einflussfaktoren der Kreditentscheidung fasst Abschn. 3.4 zusammen, sodass in Abschn. 3.5 die Innenperspektive eines Kreditinstituts bezüglich der Darlehenskalkulation vorgestellt wird. Hinweise auf Besonderheiten der Finanzierung von Bauträgern und Projektentwicklern liefert Abschn. 3.6. Erläuterungen zu Förderkrediten und Angeboten z. B. von Versicherungen und Bausparkassen runden die Thematik mit den Abschn. 3.7 und 3.8 ab. Der Abschluss mit Übungsaufgaben erfolgt in Abschn. 3.9.

Markus Knüfermann
Prüfungssatz V

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz I

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Ulrich Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer-Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet. Kundenberater ist Herr Georg Lange.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Sie sind Kundenberater/in bei der Nordbank AG in Hamburg und haben mit Sonja Peters und Martin Wirth einen Beratungstermin vereinbart. Herr Martin Wirth beantragt die Eröffnung eines Girokontos. Im Beratungsgespräch erhalten Sie folgende Informationen: Herr Wirth (33 Jahre) arbeitet für ein halbes Jahr als Monteur im Ausland.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 18. Anbieter auf dem AV-Spielfeld

Wir wollenAnbieter dem Bürger, der primär in anderen Lebensumfeldern zu Hause ist, für seine AV-Entscheidungen einen Überblick über seine potenziellen Marktpartner verschaffen.

Heinz Benölken, Nils Bröhl
Kapitel 15. Zweite Schicht – Teil 2: Riester-Rente

„Die großzügigeDrei-Schichten-Architekturzweite Schicht Förderung der Riester-RenteRiesterRente ist primär eine Förderung der Versicherungs- und Fondsgesellschaften: Es geht fast die gesamte Förderung für die Abschlusskosten drauf.“ (Norbert Blüm in „Menschen bei Maischberger“ am 24. November 2009).

Heinz Benölken, Nils Bröhl
3. Mediation zwischen Käufer und Bauträger Bauträger bei der Abnahme Abnahme einer Eigentumswohnung Eigentumswohnung

Der Bauträgervertrag zum Erwerb einer Eigentumswohnung unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von anderen Verträgen. Der Bauträgervertrag ist ein Hybrid aus Werkvertrag und Kaufvertrag. Die Erwartungen von Käufer (als Verbraucher) und Verkäufer (Bauträger) an die Eigentumswohnung unterscheiden sich deutlich. Der Bauträger beruft sich auf den Vertrag, die Baubeschreibung und die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik regeln, was zum Schutz von Leib und Leben, Schutz vor Feuer und Einsturz, und so weiter zwingend erforderlich ist. Das ist deutlich weniger als Käufer sich von ihrer neuen Wohnung erwarten. Der Käufer erwartet einen dem Kaufpreis adäquaten Qualitätsstandard, mindestens eine Beschaffenheit von „mittlerer Art und Güte“. Die Übergabe einer Wohnung an den Käufer ist etwas anderes als der Rechtsbegriff der Abnahme. Eine Wohnung ohne Heizung ist im Winter nicht bezugsfertig. Die Übergabe einer bezugsfertigen Wohnung schließt jedoch nicht aus, dass die Wohnung zu diesem Zeitpunkt noch wesentliche Mängel aufweist. Zum Beispiel ist eine Wohnung bezugsfertig, wenn der Balkon noch nicht benutzbar ist, weil das Balkongeländer noch nicht montiert ist. Folgerichtig ist zum Zeitpunkt der Übergabe nicht der gesamte Kaufpreis fällig. Erst nach Fertigstellung der Außenanlagen und der vollständigen Mängelbeseitigung ist die letzte Kaufpreisrate fällig. Die Konstellation, dass der Käufer bereits wohnen kann, ohne die letzte Kaufpreisrate bezahlt zu haben, ist zwischen Käufer und Verkäufer vielfältig konfliktgeladen. Darin liegen zahlreiche Chancen für erfolgreiche Mediation

Dr. jur. Peter Hammacher, Ilse Erzigkeit, Sebastian Sage
Kapitel 6. Kompetenzmanagement im digitalen Zeitalter

In diesem Kapitel geben wir einen Überblick, warum der schnelle und gezielte Fähigkeitsaufbau digitaler Kompetenzen entscheidend für den Aufbau von Wettbewerbsfähigkeit ist. Erläutert wird, wie digital erfolgreiche Unternehmen Technologien dafür nutzen, innovative Fähigkeiten aufzubauen, und welche Veränderungen das im Speziellen auch für das Kompetenzmanagement in digitalen Zeiten bedeutet.

Klaus North, Kai Reinhardt, Barbara Sieber-Suter
9. Betriebs- und Arbeitsorganisation

Das zielgerichtete Zusammenwirken von Arbeitspersonen mit ihren Arbeitsaufgaben, Arbeits- und Betriebsmitteln sowie Arbeitsobjekten in einem Betrieb zur Generierung marktfähiger Produkte erfordert Regulationen zur Arbeitsteilung (Art, Menge) und Arbeitszusammenfassung (Aufgabensynthese, Arbeitssystem-Kombination), die funktionell, konfigurativ und institutionell als Organisation bezeichnet werden. Die Zielstruktur umfasst neben dem Globalziel (Produkt) eine Reihe ökonomischer und humanitärer Ziele, die im Ökonomiezusammenhang vorwiegend von der BWL mit der Randbedingung „Arbeitsperson“ und im Humanbezug prioritär von der Arbeitswissenschaft mit der Randbedingung „Produktivität und Effizienz“ behandelt werden. Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht führt Organisation- Topdown konfiguriert und verordnet – zu kollaborativen Arbeitsformen. Dieser Fokus rechtfertigt vielfältige Anleihen aus dem Wissensrepertoire der BWL.Ergo werden zur Aufbauorganisation methodisch-deskriptive Kategorisierungen der Aufgabenanalyse und -synthese verwendet sowie die Strukturdimensionen der Spezialisierung, Standardisierung, Formalisierung, Konfiguration und Delegation von Arbeit eingeführt, wodurch sich z. B. dispositive und objektbezogene Arbeitsformen klar abgrenzen lassen und in Formen der Aufbauorganisationen (Einlinien-, Mehrlinien-, Stab-Linien-, Matrix-, Prozess-, produkt-/marktorientierte Organisation) verankern lassen. Projekte stellen im Prinzip eine eigene Arbeitsform nach Inhalt und Dauer dar. Räumliche, zeitliche und inhaltlich-prozedurale Aspekte werden in der Ablauforganisation behandelt, die auch vielfach auf Gedankengut des Arbeits- und Zeitstudiums der Arbeitswissenschaft referenziert sowie auch im arbeitswissenschaftlichen 7-Ebenen-Modell (Mikro-, Meso-, Makro-Betrachtung von Arbeit) abbildbar ist. Methoden und Modelle sind als logische Sequenzmodellierungen von Arbeit angelegt und folgen arbeitswissenschaftlich-normativen Phasenbeschreibungen bis hin zu IT-Anwendungssystemen, z. B. in der Produktionsplanung und -steuerung (PPS). Ansätze der Prozessoptimierung beinhalten „Business Processes“ (Zielorientierung der Arbeitsprozesse), KVP (Qualitätsorientierung der Arbeitsprozesse). Heuristiken (z. B. des Vereinfachens und Verkleinerns von Aktivitäten-Ketten), Arbeitssystem – Simulationen etc. Auch die für das Layout von Betrieben der Produktion wichtigen Konzepte der Fertigung (Werkstatt-, Reihen, Fließ-) beruhen auf Arbeitsanalysen und Arbeitsplänen, ebenso wie die so bezeichneten Inseln und autonomen Produktionszellen, auch die in Japan entstandenen Konzepte zum Toyota Produktionssystem. Besonderes Augenmerk verdient die Organisation der Produkt- und Prozessentwicklung, die z. B. nach Arbeitsqualität und Termingestaltung auf das Konzept CE (Concurrent Engineering) mit crossfunktionalen Teams, integrierte und zeitparallele Aktivitäten verschiedener Phasen des Produktlebenszyklus, IT-Unterstützungswerkzeuge und Berücksichtigung der Randbedingungen (constraints) verschiedener Technikbereiche ausgelegt ist. Das liegt dem TOP-Modell einer Arbeitsgestaltung sehr nahe, zumal Aspekte der Kommunikation und Koordination, Parallelarbeit und Vermeidung von Iterationsaktivitäten, Kompetenzorientierung und Schnittstellen-Management klar auf arbeitspersonenbezogene Gestaltungsansätze der Arbeitswissenschaft verweisen.Ähnliches gilt auch für die Organisation im Dienstleistung- und Servicebereich, die nach doppeltem Menschbezug (Kunde & Dienstleister), Dienstleistungsarten (=Arbeitsformen) und Gestaltungsdimensionen eines Service-Engineerings in die Kernkompetenz der Arbeitswissenschaft fallen und dort eine zunehmende Bedeutung gewinnen.

Christopher Schlick, Ralph Bruder, Holger Luczak
Kapitel 4. Rahmenbedingungen der untersuchten Steuerung von Dialogmarketingkampagnen

In den folgenden Abschnitten wird die Grundlage für die empirische Überprüfung der Untersuchungsziele und der daraus abgeleiteten Untersuchungshypothesen geschaffen. Hierzu wird zunächst in den Datensatz eingeführt, der der empirischen Untersuchung zugrunde liegt (Abschnitt 4.2). In diesem Zusammenhang wird das konkrete Untersuchungsobjekt beschrieben.

Benedikt Lindenbeck
5. Aktivgeschäfte

Das Kreditgeschäft ist für Universalbanken ein zentrales Geschäftsfeld. Bilanztechnisch spricht man auch vom Aktivgeschäft der Banken, da das Kreditgeschäft (Forderungen an Kunden/Kreditinstitute) auf der Aktivseite der Bilanz abgebildet wird.Das Kreditgeschäft generiert einen wesentlichen Bestandteil der Zinserträge, weist innerhalb eines Kreditinstitutes gemeinhin aber das absolut größte Risikopotential aus.

Prof. Dr. Detlef Hellenkamp
1. Grundfunktionen der Kreditinstitute

Banken sind Unternehmen die geld- und kreditbezogene Dienstleistungen erstellen. Sie haben eine herausragende volkswirtschaftliche Relevanz, da sie einen Liquiditätsausgleich zu den Werteströmen schaffen, die durch Sachgüter und Dienstleistungen, z. B. durch Unternehmen, erzeugt werden. Ist dieser Liquiditätsausgleich gestört oder unterbrochen und Sachgüter und Dienstleistungen werden nur partiell oder gar nicht mehr bezahlt, resultieren hieraus erhebliche volkswirtschaftliche Konsequenzen.Banken haben zudem eine wichtige einzelwirtschaftliche Funktion, indem sie natürlichen und juristischen Personen anbieten, liquide/monetäre Mittel zu verwahren, zu tauschen oder räumlich zu übertragen. Des Weiteren haben sie typischerweise Finanzierungsfunktionen, d. h. sie überlassen Dritten Geld als Kredit.

Prof. Dr. Detlef Hellenkamp
Kapitel 3. Digitalisierung im Baugewerbe

Das Baugewerbe gilt als „Bricks & Mortar“-Geschäft, das von den Auswirkungen der Digitalisierung wegen seines analogen und materiellen Charakters scheinbar kaum betroffen sein dürfte. Diese Annahme ist falsch. Besonders in den Bereichen der Bauplanung und Bauvorbereitung, der Logistik an verschiedenen Stellen im Bauprozess und des Managements von Kundenbeziehungen manifestiert sich die digitale Transformation am deutlichsten. Unternehmen der Baubranchen müssen sich darauf einstellen, wenn sie am Markt bestehen und das Feld nicht allein den großen Baukonzernen überlassen wollen. Dieses Kapitel stellt die unterschiedlichen Trends und Entwicklungen der Digitalisierung im Baugewerbe dar, ordnet sie analytisch ein und gibt praxisrelevante Empfehlungen zum erfolgreichen Umgang mit den genannten Herausforderungen.

Andreas Moring, Lukas Maiwald, Timo Kewitz
Digitalisierung der Bankfilialen vor dem Hintergrund neuer, strategischer Anforderungen im Privatkundengeschäft

Eigentlich ist Retail Banking einfach. Der Sparer leiht seiner Bank Geld, wofür sie ihm einen angemessenen Zins bezahlt. Das Geld wird von der Bank transformiert und an Kreditnehmer zu einem höheren Zins weiterverliehen. Die Zinsdifferenz garantiert dem Kreditinstitut eine auskömmliche Rendite. Ergänzt wird das Geschäft durch Provisionserträge aus dem Wertpapierhandel und weiteren Kontrakten. Klingt einfach, ist aber in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig geworden.

Markus Keck, Johannes Stoll
Digitale Transformation im Banking – ein Überblick

Die Digitalisierung ist neben der Anpassung der Geschäftsmodelle an die veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Diskussion im Bankensektor geworden. Zu Recht, denn sie bietet die zentrale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, denen sich Banken stellen müssen. Im vorliegenden Überblick wollen wir diese Herausforderungen benennen und aufzeigen, welche Fragen sich Banken im Rahmen ihres Digitalisierungsprozesses stellen müssen, um die Chancen der Digitalisierung nicht zu verpassen.

Markus Strietzel, Sebastian Steger, Till Bremen
Digitale Transformation im Banking – lessons learned

„Repetitio est mater studiorum“ – „die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit“ pflegte ein Lehrer gerne zu sagen. Ist denn kontinuierliche Verbesserung in Zeiten transformatorischer Veränderungen noch gefragt? Wird Souveränität, die sich aus zahllosen Wiederholungen speist, in Zeiten großer Veränderungen benötigt? Oder ist es die Agilität, die bewusst auf Perfektion verzichtet und Anpassungsfähigkeit als Kernziel definiert?

Stephan Manz
Banking 4.0 – Strategische Herausforderungen im digitalen Zeitalter

Kaum eine andere Industrie steht vor so nachhaltigen Herausforderungen durch die Digitalisierung wie die Finanzindustrie. Etliche Großbanken investieren z. T. dreistellige Millionenbeträge in die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur. Dabei stehen die Verschlankung interner Prozesse, die Auslagerungen nicht länger zum Kerngeschäft zählender Dienste an Dritte ebenso im Fokus wie die Digitalisierung der Kundenschnittstellen durch Internetbanking, Smartphones, Wallet Apps oder Personal Finance Tools.

Volker Brühl
Chapter 7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen und gewerbliche Vermietungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Chapter 5. Kreditgeschäft

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Chapter 8. Immobilienzyklen und spekulative Blasen

Spätestens die Wohnimmobilienkrise in den USA und die darauffolgende globale Finanz-, Wirtschafts-, europäische Staaten- und Währungskrise hat einer breiten Öffentlichkeit verdeutlicht, wie wichtig und fundamental Immobilienmärkte, deren Schwankungen und Übertreibungen für die Weltwirtschaft sind. In diesem Beitrag soll daher grundlegend der Frage der Entstehung von Immobilienzyklen und von Marktübertreibungen im Sinne einer Blasenbildung nachgegangen werden.

Nico B. Rottke
Chapter 25. Private Real Estate Management

Die immobilienwirtschaftliche Forschung in Deutschland hat sich seit ihrer Begründung als eigenständige Forschungsdisziplin vor über 20 Jahren primär den Schwerpunkten Corporate Real Estate, also der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Immobilien, und Public Real Estate Management als Schnittstelle zwischen öffentlicher Hand und Immobilien gewidmet. Die immobilienbezogene Perspektive von Privatpersonen wurde hingegen bislang weniger intensiv erforscht. Die hierzu vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten fokussieren häufig auf institutionell agierende Privatpersonen, wie beispielsweise die Family-Office-Forschung, und sind somit näher an professionellen Akteuren orientiert als an durchschnittlichen Privatanlegern.

Rolf Tilmes
Chapter 29. Immobilienfinanzierung

Mitte der 90er-Jahre begann eine zunehmende grenzüberschreitende Investitionstätigkeit, die eine Internationalisierung des bis dato von nationalen Akteuren dominierten Immobiliengeschäfts auslöste. Insbesondere angelsächsisch geprägte Investoren begannen, sich in dieser Phase dem deutschen Immobilienmarkt zuzuwenden. Ihre kapitalmarktorientierte Anlagephilosophie trug maßgeblich zur Wahrnehmung bei, dass Immobilien gegenwärtig als eine eigenständige Asset-Klasse – d. h. Vermögensklasse – neben Aktien und Anleihen betrachtet werden [1].

Nico B. Rottke
Bankwirtschaft Fälle

Sie sind Kundenberater/in bei der Nordbank AG in Hamburg und haben mit Sonja Peters und Martin Wirth einen Beratungstermin vereinbart. Herr Martin Wirth beantragt die Eröffnung eines Girokontos. Im Beratungsgespräch erhalten Sie folgende Informationen: Herr Wirth (33 Jahre) arbeitet für ein halbes Jahr als Monteur im Ausland.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Ulrich Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer-Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet. Kundenberater ist Herr Georg Lange.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz V

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz I

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
9. Glossar

Abschlagsverfahren: Dies ist ein Verfahren, um im Rahmen der →Wertermittlung bei einer Baufinanzierung den →Bauwert eines Gebäudes feststellen zu können. Von den angemessenen Herstellungskosten (Baukosten, Baunebenkosten, Kosten für Außenanlagen) wird ein Risikoabschlag abgezogen.

Thorsten Boeckers, Gottfried Eitel, Marcel Weinberg
Chapter 5. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen. Wie im Bankgeschäft, so wird auch in diesem Kapitel zwischen Krediten an Privatkunden und Krediten an Unternehmen und Selbstständige unterschieden.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Chapter 5. Kreditgeschäft

Die Kreditinstitute verstehen unter einem Kredit die zeitlich befristete Überlassung von Kapital, wobei die Zinsen das Entgelt für die Überlassung des Kapitals darstellen.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Finanzierung von nachhaltigen und gemeinnützigen Projekten mit Hilfe der Crowd

Nonprofit-Organisationen (NPO) sind aufgrund der zunehmenden Ökonomisierungs- und Professionalisierungstendenzen in den letzten Jahren mit steigenden Ansprüchen und der Notwendigkeit konfrontiert, ihre knappen Ressourcen nachhaltig, effektiv und effizient einzusetzen (Andeßner 2004). Zu den vielfältigen, teils existenziellen Herausforderungen der Organisationen des Dritten Sektors zählen zum einen die Finanzierung im Allgemeinen, insbesondere das Ressourcen- bzw.

Mag. Marietta Hainzer
Kapitel 2. Objekt- und Kundenakquise

Die Akquise von Kunden und Objekten wird häufig als Mysterium beschrieben, wobei es den meisten Immobilienmaklern nur an einer richtigen Strategie fehlt. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ansätzen, um Kunden und damit auch Objekte erfolgreich zu akquirieren. Lernen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kundengewinnung und der nachhaltigen Objektakquise kennen.

Oliver-D. Helfrich
18. Die Entwicklungen europäischer Banken im Spannungsfeld von Niedrigzins, Regulatorik und Digitalisierung

Im Rahmen dieses Beitrags werden zunächst die in großen Teilen der europäischen Bankindustrie vorhandene Rentabilitätsproblematik sowie die zu erwartenden Ergebnisrückgänge aufgezeigt. In der Summe führt diese Entwicklung dazu, dass aus der Eigentümerperspektive der Bankensektor kein attraktives Investment darstellt und diesbezüglich keine grundlegende Veränderung zu erwarten ist. Aufbauend darauf wird in diesem Beitrag – dem funktionalen Ansatz zur Erklärung der Existenz von Finanzintermediären folgend – versucht abzuleiten, welche Veränderungen im Hinblick auf die Erbringung der Grundfunktionen von Finanzintermediären gerade aus der Digitalisierung zu erwarten sind. Es wird deutlich, dass die Transaktions- und die Informationsfunktion in Bezug auf den Eintritt neuer Wettbewerber sowie die Verdrängung der etablierten Banken besonders gefährdet sind. Nach Ansicht des Verfassers gilt dies gerade vor dem Hintergrund von Informationsasymmetrien weniger für die Transaktionsfunktion.

Prof. Dr. Stefan Kirmße
Kapitel 6. Schritt 5: InternetmarketingInternetmarketing – entfalten Sie durch Top-Inhalte auf Ihrer InternetseiteInternetseite eine unwiderstehliche Sogwirkung

Mit einer qualitativ hochwertigen Internetseite, die Expertenwissen pur bietet, entwickeln Sie eine Sogwirkung, entfachen Kaufenergie und halten Ihre Kunden auf Ihrer Internetseite. Wichtig ist, den Kunden mit fesselnden Inhalten zu überzeugen – dabei spielen Videos eine besondere Rolle. Darum erfahren Sie, wie Sie professionelle Videos erstellen. Natürlich gibt es neben der professionellen Erstellung der Videos weitere Aspekte des Internetmarketings, die Sie berücksichtigen sollten, so das Social Bookmarking. Indem Sie bei Facebook, Twitter, Xing und Youtube präsent sind und Ihre Internetseite mit den Social Medias verlinken, verstärken Sie den Sog Ihrer Homepage. Die Inhalte auf Ihrer Website entscheiden darüber, ob der Kunde Sie als Experten wahrnimmt und aus diesem Grund einen Online-Termin mit Ihnen vereinbart.

Jan Helmut Hönle
Kapitel 9. Zukunftsthema Video- und Online-Beratung

In dem abschließenden Kapitel dreht sich alles um die Umsetzungsaspekte, die Ihnen helfen sollen, das Gelesene auf Ihre individuelle Situation zu beziehen. Ziel ist, dass Sie einen persönlichen Umsetzungsplan erstellen. Dazu formulieren Sie Ihre konkrete Positionierung aus, integrieren die Video- und Online-Beratung in Ihr bisheriges Angebotsportfolio und schließen bezüglich Ihrer Online-Beratungskompetenz etwaige Kompetenzlücken. Wichtig ist: Sie erarbeiten sich anhand der zehn Gesprächsphasen, die Sie in Schritt 3 kennengelernt haben, einen Gesprächsleitfaden, den Sie für Ihre ersten Online-Kontakte nutzen.

Jan Helmut Hönle
Kapitel 4. Schritt 3: Führen Sie das persönliche Video- und Online-Beratungsgespräch von Mensch zu Mensch

Dieses Kapitel bildet das Herzstück dieses Buches, es ist sein Zentrum: Sie lesen, mit welchen Methoden und Techniken Sie Kunden in jeder Phase der Video- und Online-Beratung überzeugen. Dabei helfen konkrete Umsetzungshinweise, wie Sie per Telefon und Bildschirmübertragung ein emotional geprägtes Vertrauensverhältnis zum Kunden aufbauen. Die Tipps unterstützen Sie dabei, in jeder Phase des Video- und Online-Beratungsgesprächs kunden- und nutzenorientiert zu agieren. Dabei geht es um zehn Phasen, beginnend bei der Kennenlernphase über die Präsentation von Problemlösungen bis hin zu After Sales und Cross Selling. Im Fokus steht überdies die Darstellung der onlinespezifischen Instrumente wie etwa des virtuellen Notizblocks und der Präsentationsfolien, mit denen Sie Ihre Lösungen darstellen. Dabei sollten Sie nie den Strategieaspekt vergessen: Jede Online-Beratung bietet Ihnen Möglichkeiten, die allgemeine Gesprächsstrategie zu überprüfen, Korrekturen vorzunehmen und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu setzen.

Jan Helmut Hönle
Kapitel 5. Schritt 4: Nutzen Sie für Ihre professionelle Video- und Online-Beratung einen detaillierten Gesprächsleitfaden

Wie lassen sich die Hinweise zu den zehn Phasen des Video- und Online-Beratungsgesprächs in einen konkreten Gesprächsleitfaden gießen? Dies erfahren Sie anhand eines konkreten Beispiels aus dem Bereich der Baufinanzierung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Präsentationsfolien. Sie helfen Ihnen, Ihr Beratungsgespräch spannend, informativ und emotional zu gestalten. Dazu erhalten Sie konkrete Umsetzungstipps, zum Beispiel: Nummerieren Sie die Folien auf keinen Fall durch. So sind Sie in der Festlegung der Reihenfolge der Folien frei und flexibel und können individuell auf den Kunden eingehen, wobei dieser nicht bemerkt, wenn Sie die eine oder andere Folie überblättern. Dies könnte ihn stutzig und misstrauisch werden lassen: „Will der Berater mir Informationen vorenthalten?“ Er kann nicht wissen, dass Sie Folien deshalb nicht aufrufen, weil sie für den Kunden keinen Nutzen haben.

Jan Helmut Hönle
Kapitel 7. Schritt 6: NetzwerkmarketingNetzwerkmarketing – wie Sie bei den SuchmaschinenSuchmaschinenmarketing ganz oben landen

Netzwerkmarketing hilft Ihnen, die User zu animieren, auf Ihre Homepage zu gehen. Im Mittelpunkt des Kapitels stehen darum Strategien, Methoden und Tricks, wie Sie mit Ihrem Online-Beratungsthemen in den Suchmaschinenlisten ganz oben landen und so Traffic auf Ihrer Homepage auslösen. Sie erfahren, wie Sie Nischensuchbegriffe festlegen und Ihre Homepage-Texte darauf abstimmen – mit der Folge, dass die Anzahl der Besucher Ihrer Internetseite sprunghaft ansteigt. Entscheidend ist: Der Kunde muss SIE im Internet finden. Bauen Sie sich Ihr eigenes Suchmaschinen-Universum auf: Ihre Internetseite ist die Basis, die verschiedenen Medien sind die Satelliten, die auf Ihre Internetseite zeigen, indem Sie von den Medien auf Ihre Homepage verlinken.

Jan Helmut Hönle
Kapitel 1. Reden und Antworten der FinanzwirtschaftFinanzwirtschaft im Fokus

Die Analyse der Auftritte des Spitzenmanagements zeigt, dass es in der Auftrittswirkung – bei allen Gemeinsamkeiten – unter rhetorischen Gesichtspunkten doch erhebliche branchenspezifische Unterschiede gibt. Die Repräsentanten der Finanzwirtschaft sind wie kaum eine andere Branche darauf angewiesen, auch komplexeste Zusammenhänge einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Gleichzeitig sind viele Führungspositionen von fachlich exzellenten Personen besetzt, für die die rhetorische Vermittlung allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Hier vollzieht sich ein branchenübergreifender Wandel, weg von der Trennung vom Inhalt und seiner Vermittlung. Aus der Vorbereitung der Auftritte des Spitzenmanagements wissen wir, dass diejenigen im Vorteil sind, die sich auf Repräsentationsaufgaben frühzeitig vorbereitet haben. Dieses Buch kann hier hilfreiche Anregungen geben. Es richtet sich an alle, die Unternehmen der Finanzwirtschaft repräsentieren bzw. für diese präsentieren. Die Auftritte des Spitzenmanagements liefern dabei lediglich den Rahmen für eine Bestimmung der Wirkungsabsichten. Das Spektrum der Auftritte reicht von Telefonakquisition und Kundengespräch am Schalter bis zur Vorstandssitzung und Hauptversammlung.

Stefanie Etzel
Die Verbraucherzentralen

Von der Arbeitsgemeinschaft der VerbraucherverbändeVerbraucherverband bis hin zu den MarktwächternMarktwächter „FinanzenFinanzen“ und „Digitale WeltDigitale Welt“ erstreckt sich die Historie der VerbraucherzentralenVerbraucherzentrale. Während dieser Zeit erfuhren sie neben organisatorischen Weiterentwicklungen auch thematische sowie instrumentelle Erweiterungen und konnten verschiedene Kooperationen initiieren. Trotz der Veränderungen und jährlich vier Millionen Anfragen an die Verbraucherzentralen nach unabhängiger Unterstützung bleibt die Devise: Verbraucherzentralen sind Verbraucherberater, nicht Unternehmensberater.

Günter Hörmann
3. Umdenken im Vertrieb – Die Digitalisierung des Privatkundengeschäftes

Über die derzeit richtige Strategie des Privatkundengeschäftes im Finanzwesen kann heftig diskutiert werden. Besonders Sparkassen und Filialbanken haben aufgrund des dichten Filialnetzes einen enormen Kostendruck, dem sie trotz der spürbar sinkenden Erträge durch die Niedrigzinspolitik in der Eurozone standhalten müssen. Zudem ist der Wettbewerb durch Non-Banks, Near Banks, Fintechs und Unternehmen wie PayPal, Apple, Google & Co. hart umkämpft. Doch welche Ansprüche haben Kunden der Sparkassen und Filialbanken tatsächlich an ihre Hausbank? Bei welchen Produkten und Dienstleistungen wünschen sie einen Online-Abschluss und wann wird doch das persönliche Beratungsgespräch auf einer Bankfiliale bevorzugt? Um diese Fragen zu klären, wurden über 300 Kunden von Sparkassen und Filialbanken und zehn Experten aus dem Bankensektor befragt. Die Ergebnisse werden in diesem Kapitel vorgestellt.

Janne Lena Gruber, Dr. Georg Bouché
Chapter 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR. Die Finnberg & Co. OHG unterhält bei der Nordbank AG in Hamburg seit Firmengründung vor 10 Jahren ein Geschäftskonto.

Wolfgang Grundmann
Chapter 7. Kreditgeschäft

Die Verpfändung macht die Übergabe der Sache zur Bedingung (Faustpfandprinzip). Die Finnberg könnte den Firmenwagen dann nicht nutzen (vgl. § 1205 BGB). Für die Nordbank AG würden bei einer Verpfändung zusätzlich Verwahrungsprobleme anfallen.

Wolfgang Grundmann
Chapter 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2016 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Chapter 9. Infoteil

Das Grundkapital muss auf einen Nennbetrag in Euro lauten.

Wolfgang Grundmann, Klaus Schüttel
2. Die Makler-Erfolgsstrategie

Wie so oft im Leben, entscheidet sich auch beim Immobilieneinkauf eine Menge beim ersten Kontakt; und der spielt sich in aller Regel am Telefon ab, außer bei der Kaltakquise. Dieser Begriff wird seit einigen Jahren immer wieder als gleichbedeutend mit unerwünschten Werbeanrufen zweckentfremdet. „Kaltakquise“ bedeutet aber, dass der Makler tatsächlich raus zu den Menschen geht, in der Nachbarschaft eines Objekts nach potenziellen Käufern sucht oder in spannenden Vierteln über den Gartenzaun hinweg mit den Leuten ins Gespräch kommt. Auf diese Weise erschließt sich ganz offen und direkt eine Quelle für Immobilien, die zum Verkauf stehen. Man kann dieses Vorgehen auch als „Vorgartenakquise“ bezeichnen.

Evelyn Nicole Lefèvre-Sandt
7. Investitionen in Immobilien zur Eigennutzung und zur Vermietung

In diesem Kapitel werden vielfältige Möglichkeiten, in Immobilien als Sach- und Substanzwerte zu investieren, beschrieben. Angefangen mit der eigengenutzten Immobilie über Direktanlagen in vermietete Wohnungen, Ferienwohnungen oder Auslandsimmobilien bis zu Investitionen in Immobilien zur Altersvorsorge.

Philipp Karl Maximilian Lindmayer, Hans-Ulrich Dietz
Kapitel 4. GleichbehandlungGleichbehandlung

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der in der Praxis riskanten Problematik der Gleichbehandlung in Großbritannien und den Auswirkungen der Einführung des Equality Act 2010. Besondere Bedeutung haben dabei die Lohngleichheit und Gleichbehandlungsrichtlinien im Unternehmen.

Beatrix Tröger, Nadja Roß-Kirsch
24. Projektfinanzierung

Unter dem Begriff „Projektfinanzierung“ werden in der Immobilienwirtschaft in einem weiteren Sinn alle Finanzierungen von zu entwickelnden, zu errichtenden, umfassend zu modernisierenden und umzuwidmenden Immobilien verstanden. Ihnen ist eine längere Planungs- und Realisierungszeit gemeinsam mit der Folge, dass umfangreiche Entwicklungsrisiken bestehen, denen die einzusetzenden Eigen- und Fremdmittel ausgesetzt sind.

J. Lauer
16. Einsatz des Marketingmix im Kundenbeziehungsmanagement

Diesem Kapitel liegt wie Kapitel 15 eine integrative Sichtweise zugrunde: Es geht hier nicht um die Gestaltung einzelner Facetten des Marketingmix, sondern um deren kombinierten Einsatz. Während in Kapitel 15 mit der Fokussierung auf analytische Ansätze ein methodischer Betrachtungsschwerpunkt gewählt wurde, steht hier die Kundenbeziehung im Mittelpunkt. Es geht also um den Einsatz des Marketingmix im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements. Die in diesem Zusammenhang zu beschreibenden Marketingaktivitäten sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich in der Regel nicht einem Teilbereich des Marketingmix zuordnen lassen. Vielmehr kommt es hier zu einem kombinierten Einsatz von Aktivitäten aus mehreren Teilbereichen des Marketingmix.

Christian Homburg
§ 20 Bauspardarlehen

Das Bauspardarlehen ist ein von der Bausparkasse auf Grund eines zuvor mit dem Darlehensnehmer (= Bausparer) geschlossenen Bausparvertrages gewährtes Gelddarlehen, das im Vergleich zu einem üblichen Gelddarlehen im Wesentlichen durch zwei Besonderheiten bestimmt ist: Zum einen durch die vertragliche Festlegung des Verwendungszwecks hinsichtlich des Darlehensbetrages (“wohnungswirtschaftliche Maßnahme”), zum andern dadurch, dass dem Bausparer das Darlehen aus von der Bausparkasse zweckbestimmt angesammelten Geldern der Bausparer - des Bausparerkollektivs - gewðhrt wird. Die rechtlichen Grundlagen für diese Sonderform des Darlehens sind das Bausparkassengesetz und die Bausparkassen-Verordnung (beide zuletzt geändert 2015) ergänzt durch von mit der BaFin abzustimmende Musterbedingungen der Bausparkassen.

Rolf Kronenburg
Kommentar: Vorbemerkungen

Seit 1950 galt die Gebührenordnung für Architekten (GOA) im Wesentlichen unverändert als Höchstpreisverordnung. Mit Inkrafttreten der ersten HOAI 1977 am 01.01.1977 wurde sie aufgehoben und abgelöst. Für Architektenleistungen bei raumbildenden Ausbauten und Freianlagen, städtebaulichen und landschaftsplanerischen Leistungen sowie Ingenieurleistungen für Tragwerksplanung wurde mit der HOAI erstmals ein Honorarrecht auf gesetzlicher Grundlage geschaffen.

Rudolf Jochem, Wolfgang Kaufhold
§ 14 Zinsberechnung

Zinsen und Renditen sind wichtige Instrumente für den Vergleich der Vorteilhaftigkeit verschiedener Finanzkontrakte. Sie steuern darüber die Verwendung des Kapitals. In diesen Kalkülen werden Zahlungsstrukturen, sog. Zahlungsreihen, sorgfältig erfasst, wobei der Zinsrechnung die Aufgabe zufällt, darin vorkommende Zinsbeträge korrekt zu erfassen. Dergestalt können Zahlungsreihen über ihre Rendite verglichen werden, wobei der Zeitfaktor, d.h. der Zeitpunkt, in dem eine Zahlung anfällt, eine Rolle spielt.Einzelne Finanzkontrakte lassen sich zudem an Renditestrukturkurven messen, die aus verschiedenen Risikoklassen, z.B. der des deutschen Pfandbriefs, abgeleitet werden. Reichen die Marktinformationen nicht aus, um eine risikospezifische Renditestruktur zu ermitteln, kann auch eine Strukturkurve verwendet werden, die konventionell als Vergleichsmaß akzeptiert ist, wie z.B. die Swapkurve oder die Kurve für Bundesschuldverschreibungen. Renditekurven sind auf eine bestimmte Art zu lesen und tragen weitere Informationen mit sich, die sich mathematisch extrahieren lassen: u.a. lassen sich faire Zinssätze für zukünftige Finanzkontrakte (Forwards), die bereits heute vereinbart werden, mathematisch herleiten.Daneben generieren Finanzkontrakte auch bei gleichen Zinssätzen aufgrund verschiedener Tilgungsstrukturen eigene Zahlungsreihen, deren Kenntnis für die Liquiditätsplanung und Wirtschaftlichkeit von Bedeutung sind.

Frank Nagel
Bankwirtschaft Fälle

Sie sind Kundenberater/in bei der Nordbank AG in Hamburg und haben mit Sonja Peters und Martin Wirth einen Beratungstermin vereinbart. Herr Martin Wirth beantragt die Eröffnung eines Girokontos. Im Beratungsgespräch erhalten Sie folgende Informationen: Herr Wirth (33 Jahre) arbeitet für ein halbes Jahr als Monteur im Ausland.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz I

Es werden zwei Einzelkonten eingerichtet mit jeweiliger Kontovollmacht für den anderen Lebensgefährten.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz V

Die Nordbank AG ist Drittschuldner.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Herr Ulrich Brandt (32 Jahre alt, ledig, kaufmännischer Angestellter) hat zum 01.04.20.. eine 2-Zimmer-Wohnung von der Wohnungsgesellschaft Schaum mbH gemietet. Die bei Einzug fällige Mietkaution beträgt 1.900,00 EUR. Herr Brandt unterhält bei der Nordbank AG ein Girokonto. Herr Brandt hat sich bei der Nordbank AG zu einem Beratungsgespräch angemeldet. Kundenberater ist Herr Georg Lange. Herr Brandt möchte wissen, wie er am besten die geforderte Kaution aufbringen soll.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
§ 6 Auskunfts- und Beratungspflichten

Aufklärungs- und Beratungspflichten können entweder Hauptpflichten der Bank gegenüber ihrem Kunden aus einem Beratungsvertrag sein, oder es kann sich um Pflichten handeln, die im Rahmen der Vertragsanbahnung eines spezifischen Bankvertrags, etwa eines Darlehensvertrags, eines Kontoeröffnungsvertrags oder eines Vertrags über den Erwerb eines Wertpapiers entstehen (vgl. zur Abgrenzung Siol, DRiZ 2006, 223 f.). Da im letzteren Fall die Pflichten zu einem Zeitpunkt relevant werden, zu dem der Vertrag noch nicht geschlossen ist, handelt es sich regelmäßig um vorvertragliche Pflichten gem. §§ 280 I, 241 II, 311 II BGB (culpa in contrahendo).

Martin Tonner
§ 24 Besondere Kreditformen und mezzanine Finanzierungen

Der rechtliche Grundtatbestand des Kreditgeschäfts der Banken ist der Darlehensvertrag (dazu ausführlich § 15). In der Praxis haben sich allerdings eine Vielzahl von Kreditformen herausgebildet, die besondere rechtliche Probleme aufwerfen. Ferner gibt es Kreditgeschäfte, denen keine Darlehensverträge, sondern andersartige Vertragsverhältnisse zugrunde liegen. Hieran zeigt sich, dass der Kreditbegriff weiter ist als der Darlehensbegriff. Unter einem Kredit ist daher jedes Vertragsverhältnis zu verstehen, das der direkten oder indirekten Verschaffung von Finanzierungsmitteln dient.

Jochen Hoffmann
§ 18 Immobiliarkredit

Die Begriffsbildung folgt den gewährten Sicherheiten, ist aber nicht frei von Überschneidungen. Die Begriffe Immobiliarkredit (auch Immobilienkredit), Realkredit, Hypothekarkredit, Grundpfandkredit und Bodenkredit werden uneinheitlich verwendet. Gemeinsam ist ihnen, dass die Besicherung primär nicht an die Kreditwürdigkeit der Person des Kreditnehmers anknüpft wie beim Personalkredit, sondern in erster Linie an die Immobiliarsicherheit. Zum Realkredit werden teilweise auch Kredite gerechnet, bei denen bewegliche Sachen als Sicherheit dienen. Der Begriff Hypothekarkredit täuscht darüber hinweg, dass die Bankwirtschaft heute praktisch nur Grundschuldkredite vergibt, weil sie aus der fehlenden Akzessorietät der Grundschuld Vorteile zu ziehen versucht. Der Begriff des Immobiliar- und Bodenkredits umfasst auch moderne Sicherungsformen, bei denen der Kreditnehmer als Sicherheit nur Anteile an einer Gesellschaft zu bieten hat, die ihrerseits als Fonds ein Immobiliarvermögen verwaltet, an dem Grundpfandrechte bestellt werden. Darüber hinaus gehören zum Bodenkredit auch verbriefte Immobiliarkreditpakete, deren unübersichtliche Risiken den Finanzsektor seit der Lockerung der Immobiliarkreditvergabe belasten. Der Gesetzgeber hat mit dem Risikobegrenzungsgesetz vom 12.08.2008 (BGBl. I, 1666) immerhin den Versuch unternommen, den Immobiliarkredit nicht ganz in den Abgründen von Investoren aus Steueroasen als Abtretungsempfängern versinken zu lassen, die bei jedem Auslaufen einer begrenzten Zinsbindungszeit oder jeder Leistungsstörung Inkassoinstitute mit geringem Eigenkapital mit der profitabelsten Verwertung unter Einbeziehung der Sicherheiten beauftragen.

Peter Derleder
Chapter 11. Gute Banken – schlechte Banken

Warum und zu welchem Zweck gibt es Banken? In dieser oft gestellten Frage steckt bereits eine Wertung, wie auch in dieser Aussage Luhmanns: „Banken verdanken ihre Entstehung dem Zinsproblem“. Sind Banken also überflüssig oder parasitär? Und wenn, wie Luhmann behauptet, bereits deren Existenz auf einem Problem beruhe, würden dann die Banken verschwinden, wenn man das Problem beseitigen könne? „Der Mehrwert einer Bank ist für viele einfach nicht visibel“ beklagte sich ein Bankier Kummert gegenüber. Das habe zur Folge, dass Banken nur dann von der Öffentlichkeit wahrgenommen würden, wenn ihre Fehler und Probleme wieder mal Schlagzeilen machen.

Matthias Wühle
Chapter 3. Die Prüfungsvorbereitung

Nachdem Sie nun bestens darüber informiert sind, wie Sie ein ideales Kundengespräch führen sollten, wird es jetzt Zeit, Sie systematisch auf Ihre Abschlussprüfung vorzubereiten. Dabei werden Sie erfahren, wie Sie Ihre Hilfsmittel strukturieren, um bereits vor Beginn des Gespräches alles in die richtige Bahn zu lenken.

Achim Schütz
Chapter 5. Geld- und Vermögensanlage

Nachdem Sie jetzt die eher fachlich angehauchten Fälle der Kontoführung und des Zahlungsverkehrs trainiert haben, bewegen wir uns jetzt gemeinsam in die Welt der Geld- und Vermögensanlage. Bei diesen Fällen können Sie Ihrem verkäuferischen Geschick freien Lauf lassen. Gerade im Bereich des Cross-Selling lässt sich oft eine Menge mehr erreichen als im vorangegangenen Kapitel. Beachten Sie auch hier bitte die „Tipps für gute Gespräche“.

Achim Schütz
23. Gesprächsführung Finanz- und Vermögenskonzept

Nimm bitte mal die Situation an, dass Du mit Deinem Auto in die Werkstatt fährst, weil Dein Licht auf einer Seite nicht mehr funktioniert (Scheint in der Winterzeit ein weit verbreitetes Problem zu sein). Abends holst Du jetzt Dein Auto wieder ab und plötzlich beginnt der Meister Dir zu erklären, wie ein Xenon-Scheinwerfer funktioniert und wie er aufgebaut ist und wie er sich von einem herkömmlichen Scheinwerfer unterscheidet. Er erklärt Dir zusätzlich, warum Du bei einem Xenon-Scheinwerfer automatisch eine Reinigungsanlage hast und warum Du keine Leuchtweitenregulierung hast. Willst Du das in dem Moment wirklich alles wissen?

Uwe Niermann, Carmen Ziehe, Jörg Rosemann
21. Gesprächsführung Kundeninterview

Ein Bekannter berichtete uns von einem Verkaufsgespräch in einem Möbelfachgeschäft irgendwo in der Eifel im Jahr 2009. Er plante den Umbau seines Hauses und suchte jetzt eine neue Küche. Als er und seine Frau die Fachabteilung betraten, sich umsahen und eine Reihe von Musterküchen in Augenschein nahmen, kam ein freundlicher Verkaufsexperte auf sie zu. Nicht zuletzt hatte er die Hilflosigkeit unseres Bekannten entdeckt und war dann eingeschritten. Wir beschränken uns im Weiteren auf die wesentlichen Dinge des Verkaufsgesprächs.

Uwe Niermann, Carmen Ziehe, Jörg Rosemann
19. Professionelles Telefonieren

Viele Berater berichten davon, dass sie eigentlich im Privatbereich ganz gerne telefonieren. Dem Handy sei Dank, kann man jetzt ja auch überall und zu jeder Zeit kommunizieren. Schnell mal Urlaubsgedanken austauschen, sich verabreden oder neueste Infos bekannt machen. Das alles fällt uns nicht schwer. Nur wenn es darum geht, Kunden anzurufen und einen Termin zu vereinbaren, dann wird der Telefonhörer plötzlich ganz schwer. Warum ist das eigentlich so?

Uwe Niermann, Carmen Ziehe, Jörg Rosemann
9. Baukostenmanagement und Projektabwicklung

Das Thema Baukostenmanagement wird in vielfacher Ausgestaltung und unter Verwendung unterschiedlichster Fachbegriffe behandelt. Begriffe wie Kostenplanung, Kostenmanagement, Baumanagement, Baukostenmanagement‐System, Baukostensteuerung, Kostenkontrolle, Kostensteuerung oder Kostenverfolgung finden vielfach Anwendung. Diese Begriffe jeweils zu normieren oder mit geregelten Inhalten zu füllen und voneinander abzugrenzen, wurde bereits mehrfach ohne durchgreifenden Erfolg versucht. Mit diesem Buch wird versucht, die inhaltlichen Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Die in der DIN 276 verwendeten Begriffe werden dabei möglichst DIN‐konform verwendet. Als Baukostenmanagement bzw. Kostensteuerung (Baukostensteuerung) werden die Leistungen bezeichnet, die über die Grundleistungen aus dem Leistungsbild der Gebäudeplanung im nachfolgend beschriebenen Umfang hinausgehen. Als Grundleistungen werden in diesem Zusammenhang die Grundleistungen (Honorartatbestände) aus den jeweiligen Planbereichen der HOAI bezeichnet.Bei der nachstehenden Begriffsdefinition nach DIN 276 ist zu beachten, dass die HOAI eigene Definitionen verwendet und daher Abweichungen untereinander bestehen können.

Klaus D. Siemon

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