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17-08-2017 | Baugenehmigung | Infografik | Article

Weniger Baugenehmigungen

Author:
Christoph Berger

Von Januar bis einschließlich Juni 2017 wurden in Deutschland weniger Baugenehmigungen erteilt als noch im ersten Halbjahr 2016. Betroffen sind von diesem Rückgang fast alle Gebäudearten – nur eine legte leicht zu.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gingen die Baugenehmigungen – Wohn- und Nichtwohngebäude betreffend – im ersten Halbjahr um 7,3 Prozent zurück. Während von Januar bis Juni 2016 noch 182.820 Genehmigungen erteilt wurden, waren es im gleichen Zeitraum 2017 nur noch 169.454.

Aufgeschlüsselt nach Gebäudearten ergibt sich für das erste Halbjahr 2017 folgende Entwicklung:

  • Neu errichtete Gebäude: 149.359 (minus 4,9 Prozent)
    - davon Wohngebäude: 146.947 (minus 4,9 Prozent)
    - davon Wohngebäude mit einer Wohnung: 45.294 (minus 9,5 Prozent)
    - davon Wohngebäude mit zwei Wohnungen: 11.104 (minus 2,2 Prozent)
    - davon Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen: 82.088 (plus 1,8 Prozent)
    - davon Wohnheime: 8.461 (minus 31,8 Prozent)
    - darunter Eigentumswohnungen: 37.791 (minus 0,8 Prozent)
    - darunter Nichtwohngebäude: 2.412 (minus 3,6 Prozent)
  • Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden: 20.095 (minus 22,2 Prozent)

Auch der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude verringerte sich von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5 Millionen Kubikmeter auf 101,6 Millionen Kubikmeter. Zurückgeführt wird diese Entwicklung sowohl auf einen Rückgang der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (minus 15,3 Prozent) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (minus 1,0 Prozent).

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